Luftbildaufnahme von der Frauenkirche zur Dresden

Dresdner Frauenkirche

Seien Sie herzlich willkommen in unserer Dresdner Frauenkirche, der wohl prachtvollsten Kathedrale der evangelischen Christenheit nördlich der Alpen. Auf uraltem heiligen Grund nach Entwürfen von George Bähr 1726 bis 1743 erbaut, wurde dieses Wahrzeichen ein Opfer des Dresdner Infernos vom 13./14. Februar 1945. Fast 50 Jahre lang Kriegsruine und ein Mahnmal gegen den Krieg, wuchs die „Steinerne Glocke“ dank Spenden von über einer Million Menschen aus aller Welt und der Kunst engagierter Handwerker, Ingenieure und Künstler ab 1994 bis zur Wiederweihe am 30. Oktober 2005 erneut in den Himmel. Heute zu Deutschlands wichtigsten Touristen-Magneten zählend, ist die Frauenkirche am Dresdner Neumarkt der berühmte Ausgangspunkt zum Erkunden einer der schönsten Barockstädte Europas und seiner zauberhaften Umgebungen. Über all die faszinierenden Ziele im gastfreundlichen Sachsenland werden Sie hier aus erster Hand aktuell und sachkundig informiert.

Unweit der Elbe befindet sich in den Dresdner Stadtteilen Cossebaude und Niederwartha eines der ersten im Großmaßstab verwirklichten Pumpspeicherwerke Europas. Zwischen 1927 und 1930 errichtet, plant die Vattenfall Wasserkraft GmbH des Energiekonzerns Vattenfall die vorläufige energiewirtschaftliche Stilllegung der Anlage. Dies wurde bereits bei der Bundesnetzagentur beantragt. Damit wird nicht nur einer wichtigen Einrichtung stabiler Energieversorgung der Todesstoß versetzt, sondern auch der Betrieb des öffentlichen Stauseebades am unteren Stausee (gemanagt von der Dresdner Bäder GmbH) unmöglich gemacht.

Seit 25 Jahren gedenkt Deutschland alljährlich zum 27. Januar offiziell der Opfer des Nationalsozialismus. Wie leicht wird dabei heute absichtlich oder unbeabsichtigt jene stolze Nation des größten Flächenlandes der Erde vergessen, welche unter allen die größten Opfer bringen musste: Russland! Im Großen Vaterländischen Krieg zwischen 1941 und 1945 brachte Russland nicht nur mit 26 Millionen getöteter Menschen den größten Blutzoll aller Staaten und Nationen auf. Dieses uralte christliche und europäische Land verlor auch Millionen an Kunstschätzen. Wir beten für die Millionen russischer Seelen, die in ihrer ewigen Ruhe die Gnade unseres dreifaltigen Gottes empfangen.  

Selten werden in Deutschland Bürger so demokratisch an wichtigen Entscheidungen ihrer Kommune beteiligt wie in Dresden. Die Bewohner der Elbestadt ließen mit überwältigender Mehrheit bereits die Waldschlößchenbrücke errichten. Jetzt votierten sie für einen 140 Mio. Euro teuren Rathaus-Neubau am Ferdinandplatz, der 2025 bezugsfertig sein soll. Und am heutigen Tag bestätigte die Verwaltung diesen Bürgerwillen. Das Konzept des Verwaltungszentrums für die bislang auf viele Standorte verteilten 1300 Rathaus-Mitarbeiter stammt vom Bauunternehmen Ed. Züblin AG in Bietergemeinschaft mit der Dressler Bau GmbH. Geplant haben es Tchoban Voss aus Dresden und Barcode Architects aus Rotterdam.