Immer weniger Winzer entlang der sächsischen Weinstraße

Der über 900 Jahre alte Weinbau in Sachsen - erste Rebstöcke brachten spätestens Zisterzienser-Mönche mit der Christianisierung ins Land - steht heute vor großen Herausforderungen. Vor allem sterben die Hobbywinzer, welche die sehr kostenaufwändigen Steillagen mit ihren immer wieder zusammenbrechenden Steinmauern und nur durch Handarbeit zu pflegenden Weinpflanzen in der Freizeit bewirtschaften und zudem gegen bürokratische Monster der EU kämpfen müssen, langsam aus. Zählte man im Jahr 2007 noch 3652 dieser Winzer mit ihren Rebhängen, sind es heute lediglich 1145 Männer und Frauen.  

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