Niedrig-Pegel der Elbe bringt uralte Hungersteine hervor

Der Niedrig-Pegel der Elbe - gegenwärtig in Dresden nur noch 51 bis 52 cm - hat die Schifffahrt weitgehend zum Erliegen gebracht. Seit langem müssen Einheimische und Touristen auf die Fahrten in die Sächsische Schweiz oder entlang der Sächsischen Weinstraße nach Meißen und Seußlitz verzichten. Lediglich die Stadtfahrt vom Dresdner Terrassenufer bis zum Blauen Wunder ist noch möglich. Mittlerweile tauchen aus den Fluten die gefürchteten Hungersteine auf. Diese Steine wurden in vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten bei großen Dürren und Hitzewellen ohne Regen wie heute von Elbtalbewohnern versenkt und mit Jahreszahlen versehen.  

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