Porzellanmanufaktur Meissen kämpft gegen Millionen-Verluste

Die renommierte Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen, ein im 100-prozentigen Besitz Sachsens befindliches Unternehmen, kämpft mit einem lahmenden Auslandsgeschäft. Obwohl rund 200.000 Besucher jedes Jahr der bereits 1710 gegründeten Firma einen Besuch abstatten, musste für das Jahr 2024 wieder ein Verlust von 3,163 Millionen Euro bilanziert und durch den Freistaat ausgeglichen werden. Als Gründe gibt die Traditionsfirma das zusammengebrochene Russlandgeschäft, die durch Yen-Abwertung entstandene Verteuerung ihrer Produkte in Japan, eine Kaufzurückhaltung in China und Taiwan sowie die Zölle der USA an.

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