Wer kauft den Karl-May-Verlag mit einem einzigen Schriftsteller?

Die Bücher über Winnetou und Old Shatterhand darf einige Jahre seit dem Tode des in Radebeul bei Dresden verstorbenen Abenteuerschriftstellers Karl May (1842 - 1912) nur die Familie Schmid verlegen. Ihr Karl-May-Verlag siedelte 1960 aus dem Elbtal nach Bamberg um. Jetzt will der 64-jährige Geschäftsführer Bernhard Schmid das bislang ausschließlich in der Hand seiner Familie befindliche Geschäft verkaufen. Schon vor Jahren bot seine Familie Manuskripte von Karl May für 15 Millionen Euro an. Der Verlauf - beispielsweise an den Freistaat Sachsen - scheiterte jedoch wegen der enorm hohen Preisvorstellungen. In Zeiten stark gesunkener Auflagen der Karl-May-Werke und anderer Randthemen um ihn herum scheint es sicher kein einfaches Unterfangen, für dieses Metier noch einen Liebhaber zu finden.

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