Seien Sie herzlich willkommen in unserer Dresdner Frauenkirche, der wohl prachtvollsten Kathedrale der evangelischen Christenheit nördlich der Alpen. Auf uraltem heiligen Grund nach Entwürfen von George Bähr 1726 bis 1743 erbaut, wurde dieses Wahrzeichen ein Opfer des Dresdner Infernos vom 13./14. Februar 1945. Fast 50 Jahre lang Kriegsruine und ein Mahnmal gegen den Krieg, wuchs die „Steinerne Glocke“ dank Spenden von über einer Million Menschen aus aller Welt und der Kunst engagierter Handwerker, Ingenieure und Künstler ab 1994 bis zur Wiederweihe am 30. Oktober 2005 erneut in den Himmel. Heute zu Deutschlands wichtigsten Touristen-Magneten zählend, ist die Frauenkirche am Dresdner Neumarkt der berühmte Ausgangspunkt zum Erkunden einer der schönsten Barockstädte Europas und seiner zauberhaften Umgebungen. Über all die faszinierenden Ziele im gastfreundlichen Sachsenland werden Sie hier aus erster Hand aktuell und sachkundig informiert.
Am heutigen 28. Januar 2026 wäre der große deutsche Hochschullehrer, Jurist und Politiker Professor Dr. Kurt Hans Biedenkopf 96 Jahre alt geworden. Als gütiger Landesvater, der auch seine Freunde und Familie nie vergaß, regierte er von 1990 bis 2002 als erster Ministerpräsident nach der deutschen Wiedervereinigung den Freistaat Sachsen. Seine politischen Beliebtheitswerte - er erzielte in drei Legislaturperioden immer zwischen 53,8 und 58,1 Prozent der Wählerstimmen für die sächsische CDU - gelten heute als märchenhaft und komplett unerreichbar. Die Partei CDU kam zur letzten sächsischen Landtagswahl 2024 auf exakt 31,9 Prozent Wählervotum. Das am 12. August 2021 in Dresden verstorbene Genie, welches die sächsische Volksseele wie zuvor nur der 1918 abgedankte Sachsen-König Friedrich August III. zu streicheln verstand, fand seine letzte Ruhe auf dem Evangelisch-Lutherischen Johannisfriedhof im Stadtteil Tolkewitz. Möge er in er Nähe unseres einzig wahren, unseres Dreieinigen Gottes in der Gestalt von Vater, Sohn und Heiligem Geist, seinen himmlischen Ehrenplatz erhalten.
Nach aktuellen Zählungen des Naturschutzbundes (NABU) nimmt die Population der Wintervögel in den Gärten der Sachsen dramatisch ab. Heute werden nur noch 34 Vögel je Garten bzw. Park gemeldet - vor fünf Jahren waren es noch 47! Der Haussperling - im Volksmund Spatz genannt - taucht zwar noch am häufigsten auf. Allerdings gab es 17 Prozent weniger Sichtungen. Weitere typische Wintergäste in hiesigen Gärten sind Feldsperling, Meise, Amsel, Kohl- und Blaumeise.
Dresdens elektrisches Straßenbahnnetz erfuhr Ende Januar 1911 - also vor genau 115 Jahren - eine bedeutsame Erweiterung. Es transportierte die Fahrgäste erstmals vom Arsenal (Waffen- und Kriegsgerätemagazin, heute Militärhistorisches Museum am Olbrichtplatz) in den damals noch selbständigen Kurort Klotzsche (seit 1935 Stadt, 1950 nach Dresden eingemeindet). Endstation war damals an der beliebten Ausflugsgaststätte Schänkhübel (ehemaliger Standort Königsbrücker Landstraße Nr. 7). Eine große Fahrt mit der "Elektrischen" vom Dresdner Postplatz bis in die Sommerfrische nach Klotzsche kostete damals 25 Pfennige! Heute bezahlt man für die gleiche Strecke, die mit der Straßenbahnlinie 7 (eine Tarifzone) etwa 24 Minuten dauert, 3,40 Euro.