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Vor 60 Jahren fand in Dresden der Jungfernflug des DDR-Düsenfliegers 152 statt

Großer Bahnhof heute im Flughafen Dresden-Klotzsche. Eine Festveranstaltung erinnert an den Jungfernflug des legendären DDR-Düsenjets 152 am 4. Dezember 1958. Der Prototyp - damals einer der modernsten auf der Welt, dessen Konstruktion 1,3 Milliarden DDR-Mark kostete - erhob sich wie ein Adler in die Lüfte, landete nach dem geplanten Testflug elegant wie keine Maschine vor ihm. Das Prestigeobjekt der DDR-Oberen, die genialen Leistungen Dresdner und sächsischer Ingenieure, Triebwerks- sowie Flugzeugbauer fand ein langsames Ende, nachdem der Prototyp am 4. März 1959 beim Anflug auf Dresden abstürzte. Dabei kam auch die vierköpfige Besatzung ums Leben. Die geheimen Untersuchungen geben bis heute Rätsel auf. Eine zweite, 1960 entstandene Maschine, wurde nach zwei erfolgreichen Probeflügen eingemottet. Bis heute wird in Sachsen an Projekten der Luft- und Raumfahrt geforscht und gearbeitet, sind etwa 160 Unternehmen mit rund 7000 Beschäftigten in diesem Sektor tätig.  

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