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Bautzen

Bautzen

Bautzen bietet ein Bild davon, wie eine mittelalterliche Stadt langsam aber stetig nach außen wächst, über die Stadtmauern hinaus seine Grenzen ausweitet und trotzdem den alten Kern dem Auge sichtbar erhält. Städte wie Bautzen erzählen Geschichten von der Tradition des alten Handwerkes, von „unmodernen“ Lebensweisen in engen Gemäuern und dem Wachstum in industrieller Zeit seit dem 18. Jahrhundert. Wo einst vor 1000 Jahren die via regis als wichtigste Verbindung zwischen den großen mittelalterlichen Handelsstädten Erfurt und Breslau entlang führte, und damit auch die Handelswege zwischen der iberischen Halbinsel und Asiens verband, fährt man heute auf der Autobahn oder der Landstraße von Dresden in die Oberlausitz. Durch die Lage der Stadt zwischen Schlesien, Polen, Kursachsen und Böhmen erlebte Bautzen viele kulturelle Strömungen und Herrschaftseinflüsse. Die sorbische Volkskultur hat noch heute hier ihr Zentrum, Trachten und Mundart im alten Budussin sind Zeichen dafür. Seit 1240 besitzt Bautzen das Stadtrecht, um 1500 hatte die Stadt einen Höhepunkt in Verwaltung, Wirtschaft und repräsentativem Stadtbild erreicht. Viele Türme wie der Reichenturm, der Lauenturm und „Alte Wasserkunst“ prägen die Silhouette seit dem 15. Jahrhundert. Und der Wasserturm sticht vor allem mit seinem „dicken Kopf“ markant aus dem Stadtbild heraus. Auch die Staatssicherheit der DDR hinterließ in Bautzen ihre Spuren mit dem berüchtigten Gefängnis für politisch „Ungehorsame“ – das „Gelbe Elend“. Mittlerweile blüht die Stadt wieder, erstrahlt die Ortenburg in neuem Anstrich und der Dom Sankt Peter zeugt von spätgotischer Baukunst. Zwar sind städtebauliche Probleme der Nachwendezeit in Bautzen nicht zu verleugnen – aber ein Ausflug lohnt nicht nur wegen des alten Stadtkernes. Die Oberlausitz mit ihren sanften Hügeln ergänzt den Stadtblick nahtlos.


Museum Bautzen

Museum Bautzen

Mit 2.400 m² Ausstellungsfläche und einer Sammlung von etwa 400.000 Einzelstücken gehört das Museum Bautzen zu den größten Museen in Sachsen und seit seiner Wiedereröffnung 2009 sicher auch zu den modernsten. Das vielfältige Sammlungsprofil des Hauses wird in der Dauerausstellung in den Themenebenen Region, Stadt und Kunst präsentiert. Immer wieder laden interaktive Elemente, Hör- und Videostationen in der Ausstellung zum Entdecken, Vertiefen und Ausprobieren ein.

Saurierpark Kleinwelka
Saurierpark Kleinwelka

Bereits 1978 begann Franz Gruß mit der Modellierung von Uhrzeitreptilien und Dinosauriern auf seinen Privatgrundstück. Mittlerweilen zur Perfektion gelangt, gestaltete er eine Parkanlage mit über 200 lebensgroßen Plastiken. Eine Idee die bereits 6 Millionen Menschen ins Staunen versetzte. Ein Dank an dieser Stelle dem im Jahr 2006 verstorbenen Künstler!

Irrgarten Kleinwelka
Irrgarten Kleinwelka

Über die Jahre sind die 3800 immergrünen Lebensbäume zu einen wahrhaften Irrgarten herangewachsen. Mit viel Zeit kann man 30.720 Möglichkeiten durchlaufen ohne ein Wegestück zweimal zu passieren.