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175. Geburtstag von Karl May! Heute kostenlos in sein Radebeuler Museum

Protestant Karl May (1842 - 1912) - der geniale sächsische Lügenbold und Bestseller-Autor, welcher sich gelegentlich auch als Katholik ausgab - würde heute seinen 175. Geburtstag feiern. Weil die grandiosen Gestalten seine Phantasie wie Winnetou, Old Shatterhand oder Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah nicht mehr zum Kanon der Helden Jugendlicher des 21. Jahrhunderts gehören, möchte sein Radebeuler Museum heute von 10 bis 17 Uhr mit kostenfreiem Eintritt neue Fans gewinnen. Das 1928 von seiner Witwe eröffnete Museum Karl-May-Straße 5 umschließt neben dem Blockhaus "Villa Bärenfett" und Karl Mays Wohn- und Sterbehaus "Villa "Shatterhand" auf der gegenüberliegenden Straßenseite auch seinen ehemaligen Obstgarten, den heutigen Karl-May-Hain.    

 

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Erstes Dresdner Hochhaus seit der Wende wird nahe dem Großen Garten gebaut

Die Radebeuler Immobilienwert AG (IWS) will ab Jahresende (bis Mitte 2019) am Straßburger Platz - gegenüber der Gläsernen Manufaktur von VW und damit nahe dem Großen Garten - ein 14-geschossiges Hochhaus von 36 Meter Höhe errichten. Hohe Bauten sind in Elbflorenz seit Jahrzehnten ein Reiz-Thema. Nach Verschandelung der Silhouette z. B. durch Bauten am Käthe-Kollwitz-Ufer zu DDR-Zeiten, konnten Bürgerproteste nach der Wende ein 28 Meter hohes Bürohaus des Telefonherstellers Tadicom am Elbufer verhindern. Auch gegen geplante Zehngeschosser in der Hafencity richtete sich schon der Volkszorn. Das Hochhaus am Straßburger Platz wäre somit der erste Hochhausbau Dresdens seit Errichtung des Freistaates Sachsen. 

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Riesen-Kamelie von Wasserschloss Pillnitz bald in vollster Blüte

Der Frühling naht und im Park der barocken Wasserschloss-Anlage Pillnitz elbaufwärts Dresdens, der einstigen Sommerresidenz unserer Königsfamilie von Sachsen, öffnen sich Tausende Kamelien-Knospen. Das wahre Alter der Riesen-Kamelie ist bis heute ungeklärt. Man weiß aber, dass sie der berühmte Hofgärtner Carl Adolph Terscheck (1782 - 1869) im Jahre 1801 - also vor genau 216 Jahren - als bereits recht stattliche Pflanze in die Erde setzte. Heute hat sie 35 Meter Umfang und erreicht etwa neun Meter Höhe. Seit 1992 umgibt sie im Winter ein mobiles Glashaus, welches in der wärmeren Jahreszeit über eine Gleisanlage entfernt wird. Der Wunderstrauch von Pillnitz ist eine Touristenattraktion und nachweislich die älteste europäische Kamelie nördlich der Alpen. Ab heute ist ihr Haus täglich von 10 bis 17 geöffnet.  

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Pannen-Aufzug von Meißen soll Ostern wieder zu Dom und Albrechtsburg rollen

Seit sechs Jahren bringt der knapp zwei Millionen Euro teure Panorama-Schrägaufzug, welcher internationale Gästescharen von der Altstadt hoch zu Dom und Albrechtsburg transportieren soll, die Stadt Meißen und ihre "Touristenfalle" unangenehm in die Schlagzeilen. Denn wie mit einem Fluch beladen, ist die Anlage häufig defekt. Immer wieder müssen auf halber Strecke stundenlang in der stickig heißen oder jetzt gerade eiskalten Glas-Kabine gefangene Passagiere von Feuerwehr und Rettungskräften befreit werden. Als nach Neujahr gar ein Mitarbeiter der Staatlichen Schlösserverwaltung zwei Stunden lang in dieser tückischen Falle saß, legte der Oberbürgermeister das fragwürdige Gefährt still. Bis Ostern will man es - so die Stadt - allerdings wieder in Betrieb setzen.  

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Nobelpreisträger Günter Blobel baut altes Stadthaus am Neumarkt wieder auf

Der Nobelpreisträger für Medizin von 1999, der heute 80-jährige und in New York lebende Günter Klaus-Joachim Blobel, hat ein Herz für Dresden. Man schätzt ihn, weil er unserer Frauenkirche 820 000 Euro seines Preisgeldes für den Wiederaufbau eines Pfeilers spendete. Man ärgerte sich maßlos, als er Elbflorenz wegen des Baues der Waldschlösschenbrücke bei der UNESCO kritisierte und in dessen Folge der Welterbe-Titel verloren ging. Jetzt zeigt sich wieder seine tiefe Verbundenheit zu der Stadt, die er 1945 als Neunjähriger auf der Flucht vor der Roten Armee durchquerte. Blobel errichtet mit USD am Neumarkt für acht Millionen Euro die Adaption eines im Inferno zerstörtes Stadthauses, das in den Jahren 1850/51 als Dresdens wohl erstes Kaufhaus gebaut wurde. Gottes Segen für sein Werk!

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45 Mio. Euro teure Kur für unser berühmtes Blaues Wunder in Loschwitz

Die am 15. Juli 1893 als König-Albert-Brücke eingeweihte Dresdner Flussquerung zwischen Loschwitz und Blasewitz, die heute offiziell Loschwitzer Brücke heißt und nur Blaues Wunder genannt wird, benötigt dringend eine Frischzellen-Kur! Das 296 Meter lange Stahlbauwerk (24 Meter hoch, 11 Meter tief gegründet), welches einst 2,265 Millionen Mark kostete, muss für 45 Millionen Euro saniert werden. Die auch Erneuerungen der Stahlkonstruktion umfassenden Arbeiten werden unverzüglich beginnen, in Etappen realisiert und von der Stadt Dresden vorerst bis 2021 geplant.     

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1401 gegründetes Radebeuler Bio-Weingut mit Silber ausgezeichnet

Das Bio-Weingut Hoflößnitz im gleichnamigen Radebeuler Schloss erhielt auf der Nürnberger "MUNDUS VINI BioFach" jetzt die begehrte Silbermedaille für seinen 2015er Souvignier Gris. Diese an einen Grauburgunder erinnernde weiße Rebsorte mit zarten Duftnoten nach Birne und Ananas wurde 1983 neu gezüchtet. Im heute 12 Hektar Rebhänge umfassenden Muster-Weingut unterhalb Spitzhaustreppe, Spitzhaus und Weinberg Goldener Wagen an der Sächsischen Weinstraße werden seit 1401 die köstlichsten Weine angebaut. Es handelt sich um einen früheren Besitz der Wettiner, die als Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige Sachsen vom Mittelalter bis 1918 regierten. 1834 in ein Staats- und 1935 in ein Stadtweingut umgewandelt, gehört es seit 1992 der Großen Kreisstadt Radebeul

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Stadt Dresden plant teilweise Verdoppelung der Parkgebühren

Um die Einnahmen aus dem Parkgebührengeschäft von zuletzt 8,7 Millionen Euro auf 11,2 Millionen Euro im Jahre 2018 zu erhöhen, will die Landeshauptstadt Dresden das Parken ab Mai drastisch verteuern. In Bestlagen der Innenstadt sollen - so die Verwaltung - die Gebühren von 1,5 Euro pro Stunde auf 2 Euro klettern. In Zone 2 ist die Verdoppelung von 50 Cent auf einen Euro stündlich vorgesehen. Der Tagestarif steigt in den Zonen von 6 auf 8 Euro bzw. von drei auf vier Euro.

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Kulturpalast soll nach 5 Jahren Umbau am 28. April öffnen

Der seit 24. Juli 2012 wegen rund 100 Millionen Euro teurer Umbauarbeiten geschlossene Dresdner Kulturpalast soll am 28. April wieder in Betrieb gehen. Neben dem neuen Konzertsaal für die Dresdner Philharmonie wird das 1969 eröffnete Haus der Bauhaus-Moderne (Grundfläche 100 mal 70 Meter) von Architekt Wolfgang Hänsch (1929 - 2013), welches die Altmarkt-Nordseite abschließt, die Städtische Bibliothek und das Kabarett "Die Herkuleskeule" aufnehmen. Allerdings sind - das ist bereits jetzt abzusehen - zum Eröffnungstermin noch nicht alle Spielstätten und Räumlichkeiten nutzbar. 

 

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Ende der berühmten Fasanenzucht bei Schloss Moritzburg

Seit 1728 werden nahe dem heutigen Staatsschloss Moritzburg edle Fasane gezüchtet. Nur zwischen 1916 und 2005 war diese große Tradition unterbrochen. Doch jetzt gibt der 38-jährige Züchter Renè Kreher, der die 2500 Quadratmeter Fasanerie neben dem Fasanenschlösschen 2006 vom Freistaat Sachsen pachtete und von hier aus viele Sterneköche, Zoos und Tierparks belieferte, entnervt auf. Als Grund nennt er nicht realisierte Bauvorhaben durch den Grundeigentümer.   

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Augustusbrücke bald dicht - Dresden bricht mit 1000-jähriger Tradition!

Urkundlich seit 1287 verbindet eine steinerne Brücke die beiden ufernahen Dresdner Innenstadtkerne (heute Altstadt und Neustadt) über die Elbe. Historiker gehen allerdings davon aus, dass diese einst 561 Meter lange und 7,20 Meter breite Flußquerung viel älter ist, womöglich schon vor 1000 Jahren existierte. Nun die Hiobsbotschaft: Die Stadt sperrt die heute 390 Meter lange und bis zu 25 Meter breite Augustusbrücke ab Mitte April für den Autoverkehr. Und dies nicht nur für die 23 bis 28 Millionen Euro teure Sanierung bis 2019 - sondern für immer!  

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Staatsoper und SemperOpernball trauern um Technik-Direktor Butzmann

In der Nacht vom 11. zum 12. Februar starb 73-jährig plötzlich und unerwartet der langjährige Technische Direktor der Sächsischen Staatsoper Dresden, Volker Butzmann. Von Februar 1993 bis zur Pensionierung im Oktober 2008 entwickelte er die Semperoper zu einem Haus auf technischem Weltniveau. Unschätzbare Verdienste erwarb er bei der Rettung des Hauses in der Jahrtausendflut 2002 und bei der Wiederbelebung der SemperOpernbälle. Er hinterlässt sechs Kinder aus mehreren Beziehungen, gab seinen Freunden und Bekannten als letzten Gruß mit: "Es war nicht meine Absicht, Euch ohne Adieu zu verlassen. Wenn Ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen." Die Trauerfeier findet am 28. Februar, 13 Uhr, auf dem Friedhof Dresden-Striesen statt.

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Sachsens oberster Denkmalschützer Gerhard Glaser begeht 80. Geburtstag

Der nahe des Barockgartens Großsedlitz wohnende ehemalige Sächsische Landeskonservator und Präsident des Sächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (seit Oktober 1993), Professor Dr. Gerhard Glaser, begeht heute seinen 80. Geburtstag. 1982 trat der in Halle geborene Mann, welcher sich 1975 über das Grüne Gewölbe im Dresdner Residenzschloss promoviert hatte, die Nachfolge des legendären Prof. Hans Nadler (1910 - 2005) als Chefkonservator und Leiter der Arbeitsstelle Dresden am Institut für Denkmalpflege an. Bis zum Ruhestand 2002 rettete er 20 Jahre lang Altstadtkerne und historische Baudenkmale Sachsens, verhinderte flächenhafte Abbrüche. 2008 ernannte die Stadt Torgau den Bundesverdienstkreuzträger am Bande zu ihrem Ehrenbürger.

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Kampf gegen Kriminalität - mehr Licht für das nächtliche Elbflorenz

Gangster und Kriminelle sollen nicht mehr so leicht im Schatten der Dunkelheit verschwinden können, Dresdner Bürger sich endlich nachts wieder sicherer fühlen!  Die Straßen von Elbflorenz werden bis 2018 heller. Aus Gründen der Geld- und Energieeinsparung wird seit 2002 im Winterhalbjahr jede zweite Straßenlaterne zwischen 23 und 5 Uhr, sommers von 0 bis 6 Uhr, abgeschaltet. Das soll sich nun ändern. Mit zusätzlichen 300 000 Euro dieses und 600 000 Euro im Jahr 2018 werden einzelne Stadtteile wieder vollständig ausgeleuchtet. Nach Äußerer und Innerer Neustadt sowie Altstadt im 26er Ring, Friedrichstadt und Südvorstand schrittweise ganz Elbflorenz.

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Südafrikas Ex-Präsident de Klerk spricht in unserer Frauenkirche

Unserer Dresdner Frauenkirche steht der Besuch von Welt-Prominenz bevor. Am 3. April, 19 Uhr, wird der dann 81-jährige Alt-Präsident Südafrikas, Frederik Willem de Klerk, im Haupttraum vor Altar und Orgel sprechen. Der einst glühende Verfechter der Apartheid aus einer der mächtigsten Politiker-Sippen des Landes am Kap verhalf während seiner Präsidentschaft von 1989 bis 1994 seiner Nation zu Reformen und einem Wandel. Dabei öffnete der Calvinist, der seit 1969 höchste politische und staatliche Ämter inne hatte, auch seine National Party erstmals für nichtweiße Mitglieder. Das Nobel-Komitee ehrte seine Verdienste 1993 durch Verleihung des Friedensnobelpreises an ihn und Nelson Mandela (1918 - 2013).

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Elbflorenz lockt mit faszinierenden Italienbildern großer Meister

Inspiriert von den kostbaren Dresdner Kunstsammlungen verlieh der große deutsche Dichter-Philosoph Johann Gottfried Herder (1744 - 1803) der Stadt das Prädikat "Deutsches Florenz". Seit über 200 Jahren in aller Welt als "Elbflorenz" gerühmt, sind bei uns im Albertinum nahe der Frauenkirche auf der Brühlschen Terrasse nun zauberhafte Italien-Gemälde vereint. Die sehenswerte Ausstellung "Unter italienischen Himmeln. Italienbilder des 19. Jahrhunderts zwischen Lorrain, Turner und Böcklin" hat bis 28. Mai geöffnet. Lassen Sie sich verzaubern von den großen Meistern, tauchen sie mit Claude Lorrain (1600 - 1682), William Turner (1775 - 1851) oder Arnold Böcklin (1827 - 1901) ein in die Welt Italiens, wie sie Künstler sahen. Und sie werden feststellen, dass Dresden dieser ebenbürtig ist.

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Dresdner erinnern mit brennenden Kerzen und Glockengeläut an die 25 000 Toten

Jedes Jahr zum 13. Februar werden in den Dresdner Familien - egal wohin sie das Schicksal auch rund um den Globus verschlagen hat - die Erinnerungen an die Gräuel des Infernos wieder wach. Die letzten Augenzeugen, ihre Kinder, Enkel und Urenkel halten inne, denken an die Toten, die Verwundeten, die verlorenen Häuser, Wohnungen, Familien-Schätze, Habseligkeiten und Dokumente, welche ihnen das Bombardement raubte. Im stillen Gedenken zünden viele zu Hause oder vor der Frauenkirche eine Kerze an, lauschen dem Geläut, das seit 1947 immer um 21.45 Uhr alle Dresdner Kirchenglocken zur ewigen Mahnung vereint. Ab 22 Uhr lädt unsere nach dem Feuersturm zusammen gebrochene und Dank Millionen Spendern aus aller Welt bis 2005 aus Ruinen wieder auferstandene Dresdner Frauenkirche zur "Nacht der Stille" ein. 

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Vor 72 Jahren starb das barocke Dresden im englisch-amerikanischen Bombardement

Militärisch sinnlos war größtenteils die Zerstörung Dresdens zum Kriegsende 1945, die heute als eine der verheerendsten konventionellen Bombenangriffe mit den größten Feuerstürmen und der weitgehenden Vernichtung einer Großstadt gilt. 22.13 Uhr am 13. Februar 1945 brach über die schönste Barockstadt Europas die Hölle herein. Über 600 000 Dresdner und fast eine halbe Million Flüchtlinge lebten hier. Zuerst brachten 772 englische Bomber in zwei Wellen den Tod. 1478 Tonnen Sprengbomben rissen Schneisen ins Häusermeer, später regnete es 1182 Tonnen Brandbomben und Luftminen. Fackelsäulen schossen aus Häusern, vereinten sich zu lichterloh brennenden Straßenzügen, in denen der Asphalt schmolz. Die lodernden Stadtteile - ein einziger Feuerorkan! Mitten in das Inferno luden am nächsten Mittag 311 US-Bomber ihre vernichtende Last (771 Tonnen Bomben). 24 Stunden später bombardierten 210 Flugzeuge nochmals mit Sprengbomben (463 Tonnen). Mindestens 25 000 Menschen starben. Sie verbrannten auf offener Straße, wurden von einstürzenden Mauern erschlagen, von Tieffliegern erschossen, erstickten in den Kellern der über 12 Quadratkilometer vollständig zerstörten Stadt.   

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Sachsens berühmtes Adelsgeschlecht trauert um Dr. Erika Freifrau von Bose

87-jährig starb jetzt Dr. Erika Freifrau von Bose. Die 1929 in Dresden geborene Adelsdame war bis zu ihrer Pensionierung stellvertretende Direktorin der renommierten Universitätsbibliothek Leipzig. Als Urenkelin des Komponisten, Pianisten und Musikprofessors Fritz von Bose (1865 - 1945) kümmerte sie sich bis zuletzt um die Aufführung seiner Werke, erfreute sich am Wiederaufbau des "Boseschen Hauses" Schössergasse 16 am Neumarkt nahe der Dresdner Frauenkirche. Sie war die letzte Vertreterin ihres Familienastes, Grand Dame eines der vornehmsten Uradels-Geschlechter Sachsens. Der Sage nach im Jahre 968 nach Christi aus dem Dunkel der Geschichte hervorgetreten, waren ihre Ahnen u. a. Bischöfe, Domherren, Königlich-Polnische und Kursächsische Wirklich Geheime Räte, Hofmarschälle, Minister, Reichspfennigmeister oder Generäle in sächsisch-thüringischen Landen. Möge die Freifrau ihre Ruhe finden im ewigen Leben nahe unseres dreifaltigen Gottes.

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Dresden freut sich auf Besuch des neuen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier

Ein Diplomat vom Scheitel bis zur Sohle - heute wird der 61-jährige Sozialdemokrat Frank-Walter Steinmeier zum 12. Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Für dieses verantwortungsvolle Amt, das bislang nur die einzigartigen Politik-Genies Theodor Heuss (1884 - 1963) und der grandiose Richard von Weizsäcker (1920 - 2015) zwei volle Amtszeiten ausfüllen konnten, wünschen wir ihm Gottes Segen. Möge er rasch unserem wunderschönen Dresden eine Visite abstatten, sich mit den faszinierenden Kunstschätzen, den liebevollen Menschen und den wunderschönen Umgebungen vertraut machen und dabei neue Kraft in diesen schwierigen Zeiten sammeln. 

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Landgestüt Moritzburg zeigt heute seine rassigsten Deckhengste

Neben dem bis 1945 von Sachsens Königsfamilie bewohnten Barockschloss Moritzburg befindet sich ein Unternehmen des Freistaates Sachsen - das Landgestüt (früher Hengstdepot) Moritzburg. Heute und morgen können Pferdezüchter und Pferdefreunde in der Reithalle wieder den aktuellen Hengstbestand für die Zuchtssaison bewundern. In der 1733 erbauten Gestütsanlage ließ König Anton 1828 die ersten 38 Hengste als Landbeschäler aufstellen. Heute befinden sich hier rund 80 Zuchthengste u. a. der Rassen Deutsches Sportpferd oder Sächsisch-Thüringisches Schweres Warmblut. 

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Dresdner Original Karl-Heinz Bellmann wird heute 70 Jahre alt

22 Jahre lang war er Chef der Traditions-Gaststätte "Maygarten/Linie 6" in Blasewitz. Seit Jahrzehnten ist Entertainer Karl-Heinz Bellmann mit dem gezwirbelten Schnauzer, den man fast nur in der alten Straßenbahner-Uniform kennt, jedem Einheimischen als Dresdner Original ein Begriff. Heute feiert der Ur-Sachse, der seit 1983 mit der 74-jährigen Star-Chansonette Dorit Gäbler verheiratet ist, seinen 70. Geburtstag. Wir wünschen ihm für die nächsten Jahre viel Gesundheit, tolle Ideen und Gottes Segen. 

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Stadt Dresden betreibt allein 10 Museen und Ausstellungen

Dresden genießt seit Jahrhunderten den Ruf einer Perle der Kunst und Hochkultur Deutschlands. Da kann selbst die durch fragwürdige Entscheidungen (z. B. Gebetsteppiche, Werwölfe und neuerdings Schrott-Busse vor unserer heiligen Frauenkirche) ins internationale Kreuzfeuer geratene und Elbflorenz der Lächerlichkeit preis gebende Stadtverwaltung nicht zurückstehen. Sie betreibt mit Stadtmuseum, Städtischer Galerie, Technischen Sammlungen, Kunsthaus, Leonhardi-Museum, Palitzsch-Museum, Carl-Maria-von-Weber-Museum, Kügelgenhaus, Kraszewski-Museum und Schillerhäuschen immerhin zehn Einrichtungen, welche den Dresdnern ans Herz gewachsen sind.  

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Große Trauer um Philatelist und Heimatforscher Horst Milde

Am 1. Februar starb, wie jetzt bekannt wurde, der 92-jährige Dresdner Philatelist, Buchautor und Heimatforscher Horst Milde. Von 1949 bis 1990 betrieb er im Nobelstadtteil Weißer Hirsch sein legendäres Briefmarkengeschäft, baute eine der größten Sammlungen früher Atelierfotografien und Ansichtskarten von Elbflorenz auf. Als exzellenter Kenner der Regionalhistorie und Augenzeuge mehrerer Gesellschaftsordnungen war er für Autoren, Filmemacher und sogar Schriftsteller eine wahre Fundgrube. Seine Veröffentlichungen setzen dem großherzigen Sachsen ein Denkmal, welcher auch die Erinnerung an das gute alte Dresden vor dem schrecklichen Inferno des 13./14. Februar 1945 wach hielt.

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Mehr Besucher auf Europas größter Felsenfestung Königstein

493 222 Besucher und damit ein knappes Prozent mehr als im Vorjahr pilgerten 2016 auf Europas größte Felsenfestung Königstein in der Sächsischen Schweiz. Die seit 1991 vom Freistaat Sachsen mit rund 63 Millionen Euro sanierte Anlage auf dem Tafelberg 240 Meter über der Elbe wird auch besonders gern von Ausländern aus Tschechien, Polen, Russland, Österreich und den Niederlanden frequentiert. Das 9,5 Hektar große Felsplateau mit bis zu 42 Meter hohen Mauern und dem mit 152,5 Meter tiefsten Brunnen Sachsens ist seit dem 12. Jahrhundert Burganlage. 1589 bis 1597 wurde der Königstein zur stärksten Festungsanlage im damaligen Kurfürstentum ausgebaut. 

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Dresdens Maler-Genie Gerhard Richter feiert 85. Geburtstag

Der am 9. Februar 1932 in Dresden geborene Gerhard Richter gilt als Welt-Genie, dessen Meisterwerke auf dem internationalen Kunstmarkt die teuersten Preise eines lebenden Künstlers erzielen. Selbst gehört er zu den 500 vermögendsten Deutschen. Rund 558 Millionen Euro erzielten seine Gemälde bei Auktionen der letzten Jahre. Seit 1993 ist Richter in dritter Ehe verheiratet, lebt in Köln. Zu seinem 85. Geburtstag wünschen wir dem weltberühmten Sachsen Gottes Segen, Gesundheit und noch viele Inspirationen. 

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Schrott-Ungetüm neben der Frauenkirche wird am 3. April wieder abgebaut

Jene den Blick von zwei unserer drei Webcams geringfügig beeinträchtigende Installation eines syrisch-deutschen Absolventen der Kunstakademie Dresden ist nur temporärer Natur. Gott sei Dank stören die in einem Betonfundament aufrecht stehenden drei Schrott-Busse auf dem Neumarkt nahe dem Luther-Denkmal vor unserer Frauenkirche das bei Gästen der Stadt so beliebte Fotomotiv der Steinernen Glocke des genialen Baumeisters und Künstlers  George Bähr (1666 – 1738) lediglich zu einer Jahreszeit, in welcher sich kaum ein Tourist nach Elbflorenz verirrt. Nach Auskunft der Veranstalter soll das auf so fragwürdige Art dem Zeitgeist huldigende Ungetüm am 3. April wieder verschwunden sein.  

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Mathematisch-Physikalischer Salon bis 12. Februar wegen Wartungsarbeiten geschlossen

Der 1724 als "Königliches Cabinet der mathematischen und physikalischen Instrumente" gegründete und seit 1728 im Dresdner Zwinger untergebrachte Mathematisch-Physikalische Salon der Staatlichen Kunstsammlungen bleibt von heute bis zum 12. Februar wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Ab 13. Februar sind die rund 500 ausgestellten Erd- und Himmelsgloben, Fernrohre und Brennspiegel, Rechenmaschinen, mechanischen Wunderwerke oder Geschützaufsätze (insgesamt existieren über 3000 Exponate) wieder zu besichtigen. 

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Sachsens Winzer verbuchen die größte Rekordernte seit 1990

Die rund 2500 Hobby- und Spalierwinzer sowie die etwa 30 Weingüter entlang der Sächsischen Weinstraße (493 Hektar Rebhänge) haben 2016 so viel Trauben wie noch nie seit der Wende gelesen. In den Kellern kamen 28 845 Hektoliter Weinmost an, die nun zu köstlichen Tröpfchen ausgebaut werden. Die Hälfte der Trauben konnte wegen ihres hohen Mostgewichts (in Grad Öchsle gemessener Zuckergehalt der Weintrauben) zu Prädikatsweinen heran reifen. Darunter sollen in der eigentlich für ihre Weißweine bekannten Region sogar recht passable Rotweine sein.  

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Felsen bröckeln - Sorge um Bastei-Aussicht in der Sächsischen Schweiz

Tourismusexperten, Hoteliers und Gastwirte sind in Sorge. Die Erosion der Millionen Jahre alten Felsformationen in der Sächsischen Schweiz fordert womöglich ein neues Opfer. Es geht um die 194 Meter steil über der Elbe befindliche Bastei-Aussicht mit dem Panoramablick auf das Elbsandsteingebirge. Wegen bedrohlicher Schäden bereits seit acht Monaten geschlossen, sollen sich die Experten des Sächsischen Immobilien- und Baumanagement (SIB) angeblich alle als zu dumm erweisen, die jährlich von 1,5 Millionen Touristen frequentierte Besucherplattform wieder herrichten zu können. Zwar gibt es noch hunderte andere Panorama-Aussichten. Doch ist gerade diese sehr bequem zu erreichende nahe eines Hotels und einer Gastwirtschaft besonders beliebt.   

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Großputz und Umbau nach dem furiosen Ball heute in der Semperoper

Der 12. und mit zwei Millionen Euro teuerste SemperOpernball aller Zeiten mit 2500 teils hochkarätigen Gästen - darunter Milliardären aus Saudi Arabien, dem Bundesinnenminister und Größen aus Sport, Kultur und Show - ging am heutigen Morgen furios zu Ende. Der Walzerseligkeit sind inzwischen die Großputz- und Umbauarbeiten gewichen. Unter Leitung des 50-jährigen Technischen Direktor Jan Seeger bauen 300 Opern-Mitarbeiter u. a. das Tanzparkett und die Ball-Kulissen ab, das Parkett-Gestühl wieder ein. Sonntag, 11 Uhr, startet schon wieder die erste Vorstellung der Reihe "Kapelle für Kid's" mit "Don Quichotte - Ritter rosten nicht!". 19 Uhr dürfen sich die Opernfreunde auf "Die Zauberflöte" freuen.

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SemperOpernball mit viel Klassik, Unterhaltung und einem Prinz aus dem Orient

Der 12. SemperOpernball bringt heute wieder etwas royalen Glanz nach Dresden: Seine Königliche Hoheit Prinz Salman bin Abdulaziz bin Salman bin Muhammad al Saud aus dem Königshaus von Saudi Arabien ist schon seit Mittwochabend in der Stadt! Der 36-Jährige wird für Verdienste, die sich dem normalen Sterblichen nicht ganz erschließen, neben z. B. Rolf Hoppe, Natalie Wörner, dem Präsidenten Rumäniens Klaus Johannis, Peter Maffay oder Fabian Hammbüchen mit dem St. Georgs Orden ausgezeichnet. Zum MDR-Sinfonieorchester singen Klassik-Weltstars wie Margarita Gritskova und Aida Garifulina. Sachsens Staatsopernchor und das Semperoper Ballett sind auch im Einsatz. Sogar Chonchita Wurst steht auf der Bühne. Um Mitternacht musizieren Andrè Rieu und sein Orchester für eine Stunde. Wer keine der 2500 Karten, von denen jede einzelne bis zu 2360 Euro kostet, besitzt, kann alles ab 20 Uhr am Fernseher erleben. Oder darf beim SemperOpenairball draußen auf dem Theaterplatz schon ab 18 Uhr bei etwa 2 bis 3 Grad tanzen.

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Fotoschau zum 85. Geburtstag von Kunstmaler-Genie Gerhard Richter

Das Albertinum zeigt anlässlich des 85. Geburtstages des großen deutschen Kunstmalers Gerhard Richter am 9. Februar Künstlerporträts des 1939 in Antwerpen geborenen Fotografen Benjamin Katz. Dieser fotografiert Richter mit seiner Leica-Kamera seit mehr als drei Jahrzehnten. Nicht vordergründig in seinen Ateliers beim Entstehen der weltberühmten Kunstwerke, sondern in typischen Situationen eher spontan. Die Ausstellung ist bis zum 21. Mai geöffnet.  

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Gottes Segen für neuen Frauenkirchen-Geschäftsführer Frank Richter

Zum Monatsanfang übernahm der 56-jährige Theologe und Librettist Frank Richter einen der Geschäftsführer-Posten unserer Dresdner Frauenkirche. In der Domstadt Meißen geboren, wurde er 1987 zum katholischen Priester geweiht und gründete während der friedlichen Revolution im Herbst 1989 als junger Kaplan der Dresdner Hofkirche die "Gruppe der 20" mit. Nach Laisierung zwecks Heirat 2005 arbeitete er u. a. als Pfarrer der Altkatholischen Kirche in Offenbach. Seit 2009 Direktor der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung in Dresden, errang er überregional Renommee durch seine Vermittlungsbemühungen in der Asyldebatte. Für sein neues Amt wünschen wir ihm Gottes Segen.

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Touristen-Plus - unser wunderschönes Dresden so beliebt wie nie

Der von interessierter Seite immer wieder gebetsmühlenartig wiederholte angebliche Imageschaden für den Dresden-Tourismus wird durch die Fakten Lügen gestraft, ist ausgeblieben. Sachsens Landeshauptstadt verzeichnete 2016 ein Besucherplus. Von Januar bis November kamen 1  875  620 Touristen in Dresden an – 0,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2015. Die meisten Ausländer pilgern aus den USA (73 285 Übernachtungen), der Schweiz (73 134 Übernachtungen) und Österreich (66 856 Übernachtungen) in unser faszinierendes Elbflorenz.

 

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Dresdner Stadtmuseum würdigt das Lebenswerk von Kunstmaler Otto Griebel

Mit Hochdruck bereitet das Stadtmuseum die sensationelle Schau "Otto Griebel. Im Panoptikum der Zeit" vor, die Samstag öffnet und bis 7. Mai zu sehen ist. Otto Griebel (1895-1972), der Meisterschüler von Prof. Josef Goller (1868 - 1947), gehört zu den wichtigsten Dresdner Künstlern der 1920er Jahre. Vielen Dresdnern ist er durch seine Lebenserinnerungen "Ich war ein Mann der Straße" bekannt, die der heute 79-jährige Sohn Matthias zu DDR-Zeiten herausgab. Obwohl ein Großteil seiner Werke dem Inferno des 13./14. Februar 1945 zum Opfer fiel, kann eine opulente Auswahl von mehr als einhundert Gemälden, Zeichnungen und grafischen Arbeiten aus der Zeit von 1914 bis 1971 gezeigt werden. Dazu erscheint ein Gesamtverzeichnis zu Griebels Werk.

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Loschwitzer Schwebeseilbahn nimmt vor Ostern ihren Betrieb auf

Die am 6. Mai 1901 unter Anwesenheit Seiner Königlichen Hoheit des Kronprinzen Friedrich August (1865 - 1932) feierlich eröffnete Loschwitzer Schwebeseilbahn - die älteste Europas für die Personenbeförderung - nimmt noch vor Ostern wieder ihren Betrieb auf. Seit 2. Januar wird sie gewartet und modernisiert. Die beiden Wagen (274 Meter Streckenlänge) nutzen das Prinzip des Einschienbahnsystems, hängen an Schienen (gestützt durch ein Gerüst aus 33 Tragjochen) und werden durch ein 38 mm starkes Stahlseil mit geringem Kraftaufwand bewegt. Denn der talwärts fahrende Wagen hilft den sich bergauf bewegenden zu ziehen. 

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Vom Bundesinnenminister bis zur Prinzessin aus Saudi Arabien - die Welt eilt nach Dresden

Dresden bereitet sich auf den Empfang von Staatsoberhäuptern, wichtigen Politikern und Besuch aus dem Königshaus von Saudi Arabien vor. Sie alle kommen zum Tanz beim 12. SemperOpernball am 3. Februar. Darunter der Präsident von Rumänien, Klaus Johannis, Bundesinnenminister Thomas de Maizière, der letzte DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Bundestagsmitglied Peter Ramsauer, die Alt-Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf und Roland Koch. Auch die 52-jährige Princess Basmah bint Saud, das 115. und jüngste Kind von König Sauds, der bis 1964 auf Saudi-Arabiens Thron saß, und ihr Hofstaat haben einige der bis zu 2300 Euro teuren Karten.

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Panometer zeigt Dresden als Ruinen-Wüste nach dem Inferno des 13./14. Februar 1945

Im Panometer Dresden ist jetzt wieder das Inferno-Panorama "DRESDEN 1945" zu sehen. Es führt auf eine Zeitreise in die Elbmetropole unmittelbar nach den Bombardements 1945. Vom Rathausturm erschließt sich die Ruinen-Wüste, aus der noch Rauchsäulen aufsteigen. Militärisch sinnlos und barbarisch war die Zerstörung Dresdens durch englische und amerikanische Bomber-Staffeln zum Kriegsende, die bis heute als einer der verheerendsten Luftangriffe mit den größten Feuerstürmen und der weitgehenden Vernichtung einer der schönsten Großstädte Europas gilt. Mindestens 25 000 Menschen verloren dabei ihr Leben. Sie verbrannten als lebendige Fackeln auf offener Straße, wurden von einstürzenden Häusern erschlagen, von Tieffliegern erschossen, erstickten in den Kellern der über 12 Quadratkilometer vollständig zerstörten Stadt.    

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Heute letztes Konzert vor Umbau der Semperoper zum Ballhaus-Palast

Heute, 20 Uhr, endet mit dem 2. Aufführungsabend der Staatskapelle Dresden unter dem 74-jährigen Dirigent Thomas Sanderling die normale Geschäftstätigkeit der Semperoper. Nachdem der letzte Gast den Zuschauerraum verlassen hat, wird das komplette Parkett-Gestühl ausgebaut und Europas wohl schönstes Opernhaus dem Semperopernball Verein unter dem 51-jährigen Prof. Hans-Joachim Frey übergeben, in zweitägiger Arbeit in einen glitzernden Ball-Palast verwandelt. Am Freitag startet hier der 12. SemperOpernball mit 2500 Gästen im Saal und 15 000 beim Openairball auf dem Theaterplatz. Die TV-Übertragung genießen regelmäßig über zwei Millionen Menschen.   

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"Die Welt der DDR" öffnet auf 1500 Quadratmeter am Albertplatz in Dresden

Ab dem heutigem Sonntag hat das mit über 50 Staats-, Stadt- und Privatmuseen gesegnete Dresden auch noch ein DDR-Museum. Auf 1500 Quadratmeter eröffnet der Besitzer von über 20 Supermärkten in Bayern und Sachsen, der 57-jährige Peter Simmel, seine Schau im SIMMEL-CENTER am Albertplatz. Ob Trabant, Wartburg, Campingwagen, komplette DDR-Wohnungen, Klassenzimmer, das Büro eines Kombinates, Volksarmee und Volkspolizei - das Leben im Sozialismus wird in all seinen Facetten vorgestellt. Die Exponate stammen bis auf eine Apotheken-Einrichtung aus der Insolvenz des im letzten Jahr aufgelösten "DDR-Museums Zeitreise" in Radebeul. "Die Welt der DDR" hat täglich, Sonn- und Feiertage eingeschlossen, von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro für Erwachsene (ermäßigt 7 Euro). 

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Ufa verfilmt Dresdner Jahre und Aufstieg von Präsident Wladimir Putin

Das Leben von Russlands erstem Mann, dem heute 64-jährigen Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin, wird von der Ufa verfilmt. Darin sollen auch die für ihn so wichtigen vier Jahre in Dresden eine Rolle spielen. Im August 1985 kam er als 33-jähriger KGB-Hauptmann in die Dresdner Außenstelle des sowjetischen Geheimdienstes Angelikastraße 4. Er bewohnte mit seiner Familie eine Zweieinhalb-Zimmer-Plattenbauwohnung im dritten Stock der Radeberger Straße 101. In Elbflorenz wurde 1986 seine zweite Tochter, Jekaterina, geboren, erlebte er den im Herbst 1989 beginnenden Untergang der DDR. Putin war oft in der Gaststätte "Am Thor" nahe dem Goldenen Reiter, wo dem weltberühmten Stammgast noch heute eine Gedenkecke gewidmet ist.   

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Ehemalige Dresdner Bankiers-Familie Arnhold schenkt Rüstkammer Pistolen

Die zur Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen zählende Türckische Cammer ist dank einer großherzigen Schenkung um ein Paar türkische Schnappschuss-Pistolen aus dem 17. Jahrhundert reicher. Die Waffen befanden sich bislang in Londoner Privatbesitz. Eine Urenkelin des in Dresden geborenen Bankiers Hans Arnhold (1888 - 1966) vermittelte deren Ankauf durch die Familienstiftung und gab sie an die älteste und weltweit bedeutendste Sammlung osmanischer Kunst außerhalb der Türkei. Arnhold war Chef der Berliner Repräsentanz des Dresdner Bankhauses Gebrüder Arnhold. Nach Arisierung des Familien-Unternehmens 1938 und Emigration in die USA baute er in New York die Dependance von Arnhold & S. Bleichroeder zum neuen Stammsitz aus. 

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Mystisches Dresden - Stadtführer zeigt geheimnisvolle Orte in Dresden und rund um das Elbtal

Der Dresdner Totentanz, eine lebendig eingemauerte Prinzessin, die qualvoll im Sarg erstickte scheintote Gräfin, Henker-Orte, Hexen, Giftmischer, Dämonen, Magier, Mumien, Untote, wandernde Leichen, Außerirdische, alte Sachsen-Götter - Dresden steckt voll dunkler Geheimnisse. Überraschende, rätselhafte, mitunter verstörende, obskure und oft mit dem Mantel des Schweigens überdeckte Seiten führt erstmals der Band "Mystisches Dresden" auf 672 Seiten auf. Das prachtvoll illustrierte Werk ist seit heute im Buchhandel erhältlich, kostet 24,95 Euro.

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In Dresden bislang acht Asylbewerber als Sozialbetrüger enttarnt

Laut Medienberichten hat Dresden bislang acht betrügerische Asylbewerber ermittelt, die sich in verschiedenen Bundesländern registrierten, um Sozialleistungen mehrfach zu kassieren. Der ganze Ausmaß des Schadens sei noch nicht bekannt, den Kriminellen drohe eine Geld- oder Freiheitsstrafe. Außerdem wolle man die Rückzahlung der erschlichenen Gelder versuchen. Die Ausländerbehörde der Stadt zeigte zudem Asylbewerber an, die mit mehreren Identitäten aufgetreten sind.    

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Prachtvolle Semperoper feiert 350 Jahre Oper in Dresden

Vor genau 350 Jahren begann am 27. Januar 1667 die ruhmvolle Dresdner Opernhistorie mit der Premiere von "I Teseo" von Moneglias im ersten Opernhaus. Das "Churfürstliche Opernhaus am Taschenberg" wurde 1707 katholische Hofkapelle. 1719 war das neue Opernhaus mit 2000 Plätzen am Zwinger fertig, das zuletzt nur noch als Ball- und Konzertsaal diente, bei der Mairevolution 1849 abbrannte. 1841 war allerdings schon das Königliche Hoftheater von Gottfried Semper fertig. Das "schönste Theater der Welt" ging 1869 in Flammen auf. 1878 hatte man die zweite Semperoper errichtet. Im Inferno des 13./14. Februar 1945 zerstört, glänzt sie seit 1985 in alter Pracht.

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Dresdens Kriminalregister informiert über Diebstahl, Mord und Totschlag

Das Verbrennen auf dem Scheiterhaufen war Ketzern und Zauberern vorbehalten, wurde aber auch bei Kirchenraub angewandt. Münzfälscher und deren Helfer zerkochte man bei lebendigem Leibe in einer Tonne. So geschah es zwei Frauen, die mit falschen Groschen erwischt wurden. Der Richterspruch konnte aber auch lauten: Ersäufen in einem Sack in der Elbe! Wer mit dem Schwert geköpft oder am Galgen erhängt wurde - der erhielt eine milde Todesstrafe. Auch das Abhacken von Händen bei Kleinkriminellen war üblich. Über die nicht gerade zimperliche Justiz im alten Dresden informiert das "Kriminalregister der Stadt Dresden 1517 - 1569", welches gerade im Universitätsverlag Leipzig erschien.

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Kriminelle Bande manipuliert Geldautomat in Altmarkt-Galerie

Wenn Sie zwischen 10. und 14. Januar 2017 Geld vom Automaten der Reisebank in der Altmarkt-Galerie nahe Zwinger und Kreuzkirche abgehoben haben, sollten Sie Ihre Kontoauszüge auf merkwürdige Transaktionen prüfen! Gangster manipulierten den Geldautomaten, spionierten Pin-Nummern und Bankdaten aus. Die Polizei hat bereits Kenntnis von einem Geschädigten, dem das Konto vom Ausland aus geplündert wurde. 

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Europa feiert einen der größten und genialsten Deutschen aller Zeiten

Direkt vor unserer Dresdner Frauenkirche steht seit 1885 in Bronze gegossen das monumentale Standbild von Martin Luther (1483 - 1546). Dieser geniale Theologieprofessor vom Orden der Augustiner-Eremiten schlug am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an das Hauptportal der Schlosskirche zu Wittenberg und läutete damit vor genau 500 Jahren die Reformation ein. Er zählt zu den wichtigsten und berühmtesten Europäern, weil er die lateinische Bibel - das wichtigste Buch der Menschheit - ins Deutsche übersetzte, die katholische Kirche reformierte und sein beispielgebender Wertekanon über Jahrhunderte uns Protestanten prägte. Lassen Sie uns 2017 gemeinsam das 500. Luther-Jubeljahr feiern!

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Görlitzer Wohltäter Professor Stöcker feiert 70. Geburtstag

Der in Rennersdorf in der Oberlausitz geborene Medizin-Professor und Unternehmer Winfried Stöcker begeht heute seinen 70. Geburtstag. 2013 kaufte er das prächtige Görlitzer Warenhaus (1913 errichtet, 10 000 Quadratmeter Fläche) welches durch seine gut erhaltenen Jugendstilelemente wie die ornamental verzierte Glaskuppel oder freitragende Treppen ein einzigartiges Denkmal der Verkaufskultur aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts darstellt. Prof. Stöcker will den sächsischen Prachtbau, der in den letzten Jahren mehrmals als Filmkulisse diente, demnächst wieder als Kaufhaus eröffnen.

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Schauspielerin Natalia Wörner erhält goldenen Semperopernball-Orden

Den 8000 Euro teuren St. Georgs-Orden des SemperOpernballs erhält am 3. Februar die mit Bundesjustizminister Heiko Maas liierte 49-jährige Schauspielerin Natalia Wörner. Die gebürtige Stuttgarterin brillierte z. B. in Rosamunde Pilcher-Verfilmungen. Der Orden aus purem Gold wird jährlich an Persönlichkeiten u. a. aus Kultur, Sport, Politik und Wirtschaft verliehen. Sogar Russlands Präsident Wladimir Putin nahm ihn auf dem Ball in Dresden entgegen. 

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Die Weißeritztalbahn - das Bimmelbähnle ins verschneite Erzgebirge

Heute lädt wieder unsere Weißeritztalbahn (Streckenlänge 26,33 km, Spurweite 750 mm) - Deutschlands dienstälteste Schmalspurbahn - zu Fahrten ins verschneite Erzgebirge ein. Der benutzbare Abschnitt von Freital-Heinsberg bei Dresden durchs Tal der Roten Weißeritz nach Dippoldiswalde gehört zu den romantischsten Bimmelbahn-Routen. Ab März soll auch das seit der Jahrtausendflut 2002 gesperrte Gleis bis Kipsdorf in Betrieb sein.     

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Gottes Segen für Donald Trump, den 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten

Die Welt schaut in die US-Hauptstadt Washington, wo der Christ, Absolvent der New York Military Academy und Elite-Universitäten, der 70-jährige Donald Trump, seinen Amtseid als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ablegt. Wir wünschen dem Nachfahren deutscher Ahnen aus dem einstigen Königreich Bayern allzeit Gottes Segen, Gesundheit und Weisheit, die Atommacht USA zu lenken. Sachsen und besonders die Dresdner wären glücklich, wenn er - wie sein Amtsvorgänger - Elbflorenz und unsere Frauenkirche mit einem Besuch beehren könnte.    

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Schlösserverwaltung schließt Festung Dresden für zwei Jahre komplett

Eine Touristenattraktion im Herzen Dresdens bleibt zwei Jahre verschlossen! Die im 16. Jahrhundert angelegten Festungsanlagen mit den begehbaren Kasematten unter der Brühlschen Terrasse sind laut Geschäftsführung der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsens frühestens 2019 wieder zu besichtigen. Bis dahin finden in der "Festung Dresden" wichtige Bau- und Umbaumaßnahmen statt. Die geplante künftige Schau soll den Titel "Feste, Dramen, Katastrophen - so nah wie nie" tragen. 

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Millionen-Bau für unseren Dresdner Kreuzchor

Für rund 4,2 Millionen Euro erweitert die Stadt Dresden bis 2019 das Alumnat des Dresdner Kreuzchores im Stadtteil Blasewitz-Striesen, schafft damit zu den 94 bestehenden weitere 40 Wohnheimplätze für die 140 Knaben und Männer des weltweit renommierten Chores. So alt wie die Landeshauptstadt, ist der Kreuzchor die musikalische Seele Dresdens. Seine Heimstatt hat er in der Kreuzkirche am Altmarkt - der offiziellen Predigtkirche des evangelischen Landesbischofs von Sachsen, Dr. Carsten Rentzing. 

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Der schönste Moment im Leben - Hochzeit in unserer Dresdner Frauenkirche

Dank Gott Vater, Jesus Christus und Heiligem Geist haben seit der Wiederweihe 2005 schon 350 Ehepaare ihren Bund vor Gott in unserer evangelisch-lutherischen Frauenkirche besiegelt. Für alle einer evangelischen Kirche angehörenden Männer und Frauen, die das traditionelle Band der Ehe vor dem Altar zu schließen wünschen, gibt es noch wenige freie Termine an Samstagen um 11 oder 13 Uhr in diesem Jahr.  

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Wölfe erobern schon 19 Territorien im Freistaat

Die seit Jahren mit Millionenaufwand betriebene Wiederansiedlung der Wölfe im Freistaat Sachsen führt dazu, dass sich Isegrim heute bereits in 19 Territorien tummelt, 15 Rudel, 3 Paare und ein Einzeltier Jagd auf heimisches Wild und Nutztiere machen (allein 71 gemeldete Nutztierrisse und 338 771,70 Euro staatlicher Mittel für Herdenschutzmaßnahmen 2016). Vor allem die extreme Wolfspopulation in der dicht besiedelten Lausitz sorgt für zahlreiche Proteste, lässt selbst Umweltminister über Abschussmöglichkeiten der gefährlichen Tiere nachdenken.   

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Unser schönes Sachsen, wie es Maler sahen

60 Gemälde von unserem wunderschönen Sachsenland entlang des Elbestroms, ergänzt durch Porzellane mit Abbildungen von Gebäuden und Landschaften, präsentiert die Schau "Sachsen, wie es Maler sahen" in der Albrechtsburg Meißen. Die Exposition an der Wiege des Freistaates Sachsen, dem über 1000-jährigen Meißen, ist noch bis 26. Februar geöffnet.

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Glashütter Luxusuhren-Pionier Lange verstorben

Die Uhrenwelt trauert um Walter Lange, welcher in der Nacht zu Dienstag 92-jährig verstarb. Dem Ururenkel des Begründers des Uhrenmanufakturwesens in Glashütte nahe Dresden, Ferdinand Adolf Lange (1815 - 1875), gelang nach 1990 die Revitalisierung der durch kommunistische Enteignung unterbrochenen Familientradition am historischen Ort im Müglitztal. Mit Partnern machte er das Luxusuhren-Label "A. Lange & Söhne" wieder zu einem der weltweit wichtigsten Manufakturen für hochwertigste Nobeluhren. Die heute zum Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont zählende Firma beschäftigt etwa 770 Mitarbeiter und stellt Zeitmesser wie die 264 000 Euro teure "A. Lange & Söhne 1 Tourbillon Ewiger Kalender" her.

 

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Neues DDR-Museum für Dresden

27 Jahre nach der Wiedervereinigung eröffnet am 29. Januar in Sachsens Landeshauptstadt ein neues DDR-Museum. Auf 1500 Quadratmeter werden Tausende Sachzeugen, darunter 15 Oldtimer, aus dem untergegangenen Arbeiter- und Bauernstaat präsentiert. Eigentümer ist der 57-jährige bayerische Supermarkt-Unternehmer Peter Simmel, welcher 60 000 Exponate für 50 000 Euro aus der Konkursmasse eines bankrotten Museums kaufte.  

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Winter vor 120 Jahren in Elbflorenz

Wie man sich vor rund 120 Jahren während der kalten Wintertage in Dresden vergnügte, zeigt die Sonderschau des Stadtmuseums "Winterfreuden in Dresden". Dabei sind Beispiele historischer Wintermode und Wintersportgeräte genau so wie elegante Abendroben und bunte Karnevalskostüme zu bewundern.

 

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Opernball-Gold für Fabian Hambüchen

Der Olympia-Sieger von Rio de Janeiro 2016, Florian Hambüchen, darf sich auf einen hohen Orden freuen. Er wird beim 12. SemperOpernball am 3. Februar mit dem goldenen St. Georgs Orden geehrt. Laut dem 1. Vorsitzenden des Semperopernball-Vereins, Prof. Hans-Joachim Frey, erhält er den rund 8000 Euro teuren Orden aus gediegenem Gold für seine überragenden sportlichen Leistungen.

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Das geliebte Dresden und seine Kinder

Dresden ist nicht nur bei Touristen eine der beliebtesten Städte Deutschlands, hier werden auch jedes Jahr mehr Kinder geboren. Rund 8200  Babys kamen 2016 in Elbflorenz zur Welt - Jahrhundert-Rekord!

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Dresden will 2018 Reiseveranstalter in die Landeshauptstadt locken.

Mit dem etwa eine Million Euro teuren Kongress German Travel Mart will Dresden 2018 rund 1000 Reiseveranstalter und Journalisten aus 45 Ländern nach Dresden locken, das Tourismusgeschäft gewaltig ankurbeln.

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Einweihung Kraftwerk Mitte

Das mit rund 100 Millionen Euro sanierte Kraftwerk Mitte wird heute als neuer Dresdner Kulturtempel eingeweiht. In ihm arbeiten nun die Staatsoperette Dresden und ein Jugendtheater.

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Dresdner Tafel

Dresdens über 12 000 Arme beten, dass der durch Strafanzeigen, Offenbarungseide, Skandale und schwere Vorwürfe einstiger Mitarbeiter schwer belastete Vorstand der Dresdner Tafel und seine Stellvertreterin zurücktreten. Denn die Armen-Beköstigung scheint in Gefahr.

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