Ist das ein Fingerzeig unseres einzig wahren, des Dreieinigen Gottes und was will er uns damit verkünden? Am gestrigen späten Nachmittag verlor einer der Heiligen auf der Dresdner Katholischen Hofkirche seinen linken Arm. Der schwere Sandsteinbrocken stürzte neben der Sakristei in die Tiefe und zerbarst auf der Parkfläche, welche oft von Schwerbehinderten genutzt wird. Ein Wunder, dass niemand erschlagen, kein Auto beschädigt wurde. Nach ersten Erkenntnissen verlor die überlebensgroße Sandsteinfigur des Heiligen Franz von Assisi ihren Arm. Inzwischen ist die Unfallstelle weiträumig abgesperrt.
Von 14 bis 18 Uhr lockt heute die 1891 eröffnete Galopprennbahn in Dresden-Reick zum Vergnügen und Aufwärmen an der großen Feuerschale. Es werden Glühweinspezialitäten, Grill-Köstlichkeiten und Süßes aus der Waffelbäckerei angeboten. Dazu ertönt Live-Musik.
Dieses Wochenende, der heutige 17. Januar 2026, und der morgige Sonntag steht in der zu Bad Schandau gehörenden Elbe-Gemeinde Prossen im Zeichen des uralten Brauchs, mit Schifferfastnächten den für Fischer, Schiffer und Bomätscher weitgehend brotlosen Winter zu vertreiben. Heute, 12.30, startet der große Festumzug der 1902 gegründeten Schiffergesellschaft. Die Feierlichkeiten dauern das ganze Wochenende an.
Ein orchestraler Ohrenschmaus mit dem faszinierenden jungen Ausnahme-Trompeter Markus Czieharz und dem Chefdirigenten der renommierten Elbland Philharmonie Sachsen, Hermes Helfricht, erwartet Konzertfreunde am Sonnabend, dem 24. Januar 2026, 17 Uhr, in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Beim Programm "Abschied und Aufbruch" kommen die Ouvertüre von Wolfgang Amadeus Mozarts "Idomeneo", das Trompetenkonzert op. 23 des unvergessenen Siegfried Kurz sowie Ludwig van Beethovens wirkmächtige 1. Sinfonie C-Dur op. 21 zur Aufführung. Danach stellt sich der neue Chefdirigent bei Freigetränken in der Reihe "Auf ein Glas mit ..." dem Publikum persönlich vor.
Noch schnell in Dresden ein Taxi bestellt! Denn ab 13. April wird es richtig teuer. Dann klettert der Grundpreis von 4 Euro auf 4,90 Euro und zwischen 5 und 20 Uhr müssen Sie für die ersten vier Kilometer je 3,20 Euro (bislang für die ersten drei je 2,70 Euro) berappen. Von Kilometer 5 bis 10 geht es mit 2,60 Euro weiter. Ab Kilometer 11 kostet jeder weitere Kilometer dann 2,40 Euro (bisher ab dem 4. Kilometer 2,20 Euro). Noch zehn Prozent werden nachts sowie an Sonn- und Feiertagen auf diese Preise geschlagen.
Das ist ganz schlechtes Timing! Ausgerechnet in diesem Jahr, wo die Welt den 200 Todestag und den 240. Geburtstag vom berühmten "Freischütz"-Komponisten, Königlichem Kapellmeister und Direktor der deutschen Oper am Dresdner Hoftheater, Carl Maria von Weber feiert, ist sein renommiertes Museum in Dresden-Hosterwitz geschlossen. Die Renovierungs- und Umbauarbeiten werden sich sogar extrem verzögern. Vor 2028 rechnet die Stadt nicht mehr mit einer Wiedereröffnung des Musentempels.
In Sachsen, genauer gesagt in Niederlößnitz an der Elbe, gründeten 1836 drei Honoratioren eine Manufaktur für moussierende Weine: Ludwig Pilgrim, Georg Schwarz und Friedrich Sickmann! Es ware eine der ältesten Champagner-Manufakturen Europas, vielleicht sogar die Nummer Eins in Deutschland. Bis zum Versailler Vertrag durften sich deren hochedle Produkte Champagner nennen. Niederlößnitz liegt heute im Herzen der Wein-, Garten- und Karl-May-Stadt Radebeul, die nun das 190-jährige Jubiläum kräftig feiert und sich für ein Jahr "Sektstadt" nennt.
Die meisten Dresdner Staatsmuseen gehen auf Kurfürst August (1526 - 1586) zurück, welcher mit der 1560 im Residenzschloss gegründeten Kunstkammer ihre Grundlagen legte. Da ist die 1875 durch den Direktor des Königlichen Naturhistorischen Museums zu Dresden, Adolf Bernhard Meyer, begründete ethnographische Abteilung eine sehr junge Sammlung. Das was vor 150 Jahren begann und heute im Japanischen Palais seinen Platz hat, lässt sich sehen: Das Dresdner Museum für Völkerkunde bewahrt heute etwa 90.000 Artefakte und Kunstwerke aus aller Welt auf.
Finanzsorgen zwingen die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) zum Umdenken und Kürzungen. Werden Bus- oder Bahnlinien Linien eingestellt bzw. zusammengelegt, Taktzeiten verlängert? Die rund 215.000 Stammkunden werden sich auf Veränderungen einstellen müssen. Auf jeden Fall kann man die Tickets und auch das Leihradsystem Mobi-Bike verteuern. Bislang kostet die Aufrechterhaltung des Bus- und Bahnbetriebs jährlich 300 Millionen Euro. Das Schwesterunternehmen SachsenEnergie schießt 55 Millionen Euro (bald 80 Mio. Euro), die Stadt 25 Millionen zu. Der Rest muss durch Ticketverkauf, Zuschüsse, Ausgleichzahlungen für Deutschland- und Bildungstickets in die Kasse kommen. Neben der verstärkten Nutzung der Bahnen als Werbeflächen wird jetzt sogar über den Verkauf von Haltestellennamen nachgedacht.
Auf dem Parkplatz am Badesee (Brockwitzer Straße 33) in Coswig an der Elbe findet am heutigen, 10. Januar 2026, ab 14 Uhr, das große Weihnachtsbaumverbrennen statt. Ein Festplatz mit Musik von DJ RGR, Imbisständen und Glühwein sorgt für weitere feurige Stimmung.
Die alljährlichen Wartungs- und Reinigungsarbeiten zwingen unsere weltberühmte Dresdner Frauenkirche, vom 12. bis 17. Januar 2026 das weltberühmte Gotteshaus geschlossen zu halten. Tischler, Maler, Elektriker und Restauratoren werden Ausbessungen und nötige Anpassungen vornehmen. Auch ist die umfassende Grundreinigung geplant. Bei geschätzten zwei Millionen Besuchern pro Jahr ist dies eine zwingende Notwendigkeit. Bleiben Sie unserer Kirche gewogen und besuchen Sie uns nach der Schließzeit wieder!
Der zugefrorene Schlossteich rund um das barocke Wasserschloss Moritzburg, Eisflächen an Talsperren-Rändern, Seen und Dorfteichen Sachsens locken jetzt wieder Menschen allen Alters zum Betreten und Schlittschuhlaufen. Doch höchste Vorsicht! Dies ist nicht erlaubt und kann Sie in Lebensgefahr bringen. Todesfälle der letzten Jahre zeigen, welch enorme Risiken für Leib und Leben dort warten. Benutzen Sie lieber offizielle Eisbahnen.
Wegen Umbauarbeiten bleibt das Radebeuler Karl-May-Museum bis zum 20. Januar 2026 für Besucher geschlossen. Das Ensemble für Abenteuerschriftsteller Karl May (1842 - 1012) erhält nicht nur einen Neubau, der Ende 2027 in betrieb gehen soll. Auch die 1926 errichtete "Villa Bärenfett" muss dafür samt Licht- und Heizungstechnik umgebaut, die Dauerausstellung verändert werden.
Das architektonische Gedächtnis Sachsens ist in keinem sehr guten Zustand. Rund 30.000 Gebäude (von 100.858 Gebäuden) mit Baudenkmalstatus vergammeln, haben dringenden Sanierungsbedarf. In den letzten zehn Jahren sind beinahe 3000 Denkmale der Achitektur komplett verschwunden. Sie mussten wegen eklatanter Verschandelung ihrer Substanz durch gewissenlose Bauherren, nach Einsturz oder z. B. ungenehmigtem Abriss aus der Denkmalliste gestrichen werden.
Sachsens Nationalpark- und Forstverwaltung sorgt sich um neues Grün in der wildromantischen Felsenwelt der Sächsischen Schweiz. So wurden letztes Jahr dort 165.000 Bäume und Sträucher gepflanzt. Vor allem Weißtannen und Buchen, Bergahorn, Eiche, Kiefer und Lerche sollen dem Klimawandel trotzen. Dazu kommen Hainbuche, Winterlinde und Flatterulme. Einen großartigen Beitrag leistet auch die renommierte Volksbank Pirna eG (das Kreditinstitut existiert ununterbrochen seit 3. März 1858), welche aus ihrer regionale Aktivitäten fördernden neuen Stiftung einen namhaften Betrag zu Wald-Neuanpflanzungen spendiert.