Die Insolvenz der fast 170 Jahre alten sächsischen "Mauritius-Brauerei" in Zwickau (Gründung 1859) offenbart eine traurige Tendenz im Freistaat, wo seit dem Jahr 1516 nach dem Reinheitsgebot nur aus Gerste, Hopfen und Wasser gebraut wird. In den letzten Jahrzehnten verschwanden um die 70 Traditions-Brauereien wie die "Aktienbierbrauerei Gohlis" oder "Braustolz" von der Bildfläche. Die Zahl der heute 84 Braustätten in Sachsen führt oberflächliche Betrachter in die Irre. Sind doch davon nur 6 bis 8 Großbrauereien mit mehr als 200.000 Hektoliter Bierproduktion pro Jahr. Der Rest sind u. a. die wie Pilze aus dem Boden schießenden Craft-Brauereien und Gasthausbrauereien.
Seit dem Jahre 1911 befindet sich am rund 900 Meter hohen Lugstein in Zinnwald am Kamm des Osterzgebirges mit dem "Lugsteinhof" ein Hotel. 1975 vom Ministerium für Staatssicherheit durch einen damals modernen Neubau ersetzt, ist es mit seinen 60 Mitarbeitern und der Möglichkeit der Vollverpflegung heute ein beliebtes Domizil für Wintersportler sowie ganzjährig für Natur- und Wanderfreunde. Für knapp 1,8 Millionen Euro soll diese Immobilie - so will es der größte Gläubiger, die Sparkasse - den Besitzer wechseln.
Der Citylauf Dresden am Sonntag, dem 22. März 2026, mit Strecken über 10 und 5 Kilometern bringt für Einheimische und Touristen zahlreiche Verkehrseinschränkungen. Mit dem Start-- und Zielareal auf dem Terrassenufer ist beispielsweise eine wichtige Verkehrsader der Innenstadt vollständig blockiert.
In die Burgen, Gärten und Schlösser im Besitz des Freistaates Sachsen kamen 2025 über zwei Millionen Besucher. Top-Magnet ist das Schloss Pillnitz mit seinem barocken Park. In die ehemalige Sommerresidenz der Kurfürsten und Könige Sachsens an der Elbe strömten 313.000 Gäste. An zweiter Stelle steht das Wasserschloss Moritzburg bei Dresden, welches 306.000 Einheimische und Touristen begrüßen durfte.
Das Europäische Zentrum der Künste Dresden-Hellerau mit seinem berühmten Festspielhaus aus dem Jahre 1911 von Architekt Heinrich Tessenow (1876 - 1950) erhält jetzt den mit 200.000 Euro ausgelobten Theaterpreis der Bundesrepublik Deutschland. Gerade ging hier das Fest "Tanzplattform Deutschland" mit 13 Produktionen und ca. 9000 Besuchern bei 58 Veranstaltungen an 6 Spielstätten über die Bühne.
Mit dem Frühjahr beginnt in der deutschen Brunnenstadt Dresden - immerhin zählt man hier rund 300 Brunnen und Wasserspiele - die sprudelnde Saison. Von den 102 städtischen Anlagen sollen - falls sich nach dem Winter alle als funktionstüchtig erweisen - 95 wieder in Betrieb gehen.
Am heutigen 15. März 2026, 17 Uhr, im Kulturschloss Großenhain, am Freitag, dem 20. März,18 Uhr, in der Stadthalle "Stern" Riesa sowie am 22. März, 16 Uhr, im Theater Meißen präsentiert die renommierte Elblandphilharmonie unter ihrem Chefdirigenten Hermes Helfricht das mitreißende Unterhaltungskonzert "Hölle und Paradies". Lassen Sie sich verzaubern von zwölf Ohrwürmern von fast überirdischer Schönheit und teuflischer Faszination wie der "Luzifer Polka" von Johann Strauß Sohn oder dem "Galop infernal" von Jaques Offenbach!
Die etwa 50 Quadtkilometer große Dresdner Heide ist die grüne Lunge im Norden der sächsischen Landeshauptstadt. Seit Menschengedenken wird dieses 21 Prozent des Stadtgebietes einnehmende Areal besonders geschützt und behütet. Einst kurfürstliches Jagdrevier, hat es heute den Status eines Landschaftsschutzgebietes. Diese Idylle von Laub- und Nadelwäldern, Bächen, Kerbtälern sowie beliebten Ausflugszielen wie dem Saugarten bedroht nun ein Vorhaben des Regionalen Planungsverbandes Oberes Elbtal/Osterzgebirge. Dieser hat ein 79,8 Hektar großes Areal rund um den Dachsenberg bei der Heidemühle - in der Kernzone des Dresdner Heide - als Windrad-Vorranggebiet ausgewiesen.
Mindestens seit 1661 verbindet eine Fähre den Ort Kötitz (heute Stadt Coswig) mit dem benachbarten Gauernitz auf der anderen Elbseite. Die von einheimischen Pendlern und vor allem Touristen auf dem Elb-Radwanderweg gern benutzte Elbquerung wird nun mindestens vom 12. April bis 26. Juni 2026 voll gesperrt. Grund ist die Installation einer Elektrofähre, welche die bislang mit Diesel betriebene Fähre "Kötitz" (seit 57 Jahren im Einsatz) ersetzen soll. Aufbau veränderter Landungsbrücken und die Installation der Ladeinfrastruktur benötigen nach Auskunft der Stadt Coswig eine so lange Zeit des Pausierens.
Mit 70 Jahren wird Peter Theiler, bis 2024 Intendant der Semperoper in Dresden, im Sommer 2027 die gleiche Position an der Oper in Essen übernehmen. Die dortige Intendatin hatte sich auf selten gespielte und zeitgenössische Opern versteift und dabei das Publikum völlig verschreckt. Quintessenz: nur noch magere 63 Prozent der Stühle besetzt! Theiler soll das Haus - bis für Sommer 2028 ein neuer Intendant gefunden ist - ein Jahr lang auf Rettungskurs bringen.
Nach dem Fund einer 250-Kilo-Bombe, die beim Inferno vom 13./14. Februar 1945 am Neustädter Elbufer nicht explodierte, ist die Dresdener Innenstadt am heutigen 11. März 2026 ab sofort gesperrt. Etwa 18.000 Bürger werden aus ihren Wohnungen und Arbeitsstätten evakuiert. Auch unsere Dresdner Frauenkirche kann nicht besichtigt werden. Bitte das Gebiet weiträumig umfahren!
Ein Festival, welches sich den 8-Millimeter-Filmspulen widmet, findet bereits zum 27. Mal in Dresden statt. Vom 12. bis 15. März 2026 werden sich die Enthusiasten dieses Metiers in der Motorenhalle Dresden treffen.
Er ist der Chronist der Dresdner Musik der letzten Jahrzehnte mit dem Fotoapparat! Der heute 74-jährige Matthias Creutziger war langjähriger Theaterfotograf der Semperoper, dokumentiert auch das Jazz-Geschehen in Deutschland. Für seine Verdienste, die Dokumentation und Kunst in der Fotografie wundervoll vereinen, erhält er am 1. Juni 2026 den mit 10.000 Euro dotierten "Dresdner Kunstpreis".
Von der Steinernen Glocke unserer Dresdner Frauenkirche lässt sich der Traumblick über Elbflorenz und das Elbtal genießen. Wagen Sie den Aufstieg! Zunächst führen 174 Stufen in 29 Meter Höhe. Weiter geht es über schmale Treppen zum stufenlos ansteigenden Wendelgang. Auf diesem umrunden Turmgäste die äußere Kuppel zweieinhalb Mal. Über weitere Treppenläufe – einer davon in Form einer steilen Leitertreppe – gelangen Sie zur 67 m hoch gelegenen Aussichtsplattform.
Die mindestens 25,6 Millionen Euro teure Sanierung und Wiedereröffnung des einst bei Einheimischen und Touristen beliebten Fernsehturmes auf der Elbtalhöhe von Dresden-Wachwitz hat eine wichtige Hürde genommen. Der Stadtrat stimmte dafür, den Eigenanteil der Landeshauptstadt dafür aufzubringen. Seit 1991 ist der 252 Meter hohe Turm (1969 eröffnet), welcher einst mit Gastronomie und Aussichtsplattform lockte, für Besucher gesperrt. Sollten die Arbeiten wirklich starten, ist mit der Fertigstellung allerdings nicht vor 2033 zu rechnen.