Die Lößnitzbahn feiert am 19. und 20. September 2026 ihr Schmalspurbahn-Festival. Von Radebeul Ost über Moritzburg bis Radeburg gibt es auf der seit 1884 von Dampfloks befahrenen Strecke viele Attraktionen für die ganze Familie.
Schlösser, Museen, Friedhöfe, Kirchen, Hotels, Villen - aber auch Perlen am Rande wie das Putjatinhaus, die Villa Wigman an der Bautzner Straße 107 oder das Schulmuseum Eschdorf - laden am morgigen 13. September 2026 zum "Tag des offenen Denkmals" ein.
Das 1911 als Sächsisches Serumwerk in Dresden gegründete Unternehmen, welches heute zum Konzern GlaxoSmithKline gehört und noch 650 Beschäftigte hat, soll im Verlauf des nächsten Jahres die Produktion komplett einstellen und gänzlich liquidiert werden. Der britische Konzern will die Impfstoffherstellung nach Kanada auslagern.
Sachsens Landeshauptstadt erwartet zusätzliche Arbeitsplätze und Zuzüge in Größenordnungen durch die neu eröffneten oder demnächst zur Produktion übergehenden Fabriken der internationalen Chip-Industrie, welche vor allem im Dresdner Norden ihre riesigen und das ganze Elbtal überstrahlenden Großproduktionsstätten errichten. Nach ersten Schätzungen sollen bei diesen und Zulieferern 8000 Arbeitsplätze entstehen, könnten sich rein theoretisch mit Familienmitgliedern 17.000 Menschen neu ansiedeln.
1000 Tiere brauchen saubere Gehege und Futter, Pfleger und Angestellte ihren Lohn. Da auch beim 1861 eröffneten Zoo Dresden im Großen Garten die Ausgaben ständig steigen, werden ab 1. Oktober 2026 die Jahreskarten teurer. Erwachsene zahlen dann statt 53 Euro exakt 70 Euro, Ermäßigte statt 35 Euro dann 48 Euro. Die kleine Familie (ein Erwachsener bis drei Kinder) statt 100 Euro bals 135 Euro.
Vom 18. bis 20. September 2026 wird Radebeuls malerischer Stadtteil Kötzschenbroda - vor allem der Anger Altkötzschenbroda - wieder zur Weinfestmeile. Sachsens schönstes Herbst- und Weinfest - in nunmehr 34. Auflage - ist kombiniert mit dem XXIX. Internationalen Wandertheaterfestival. Lassen Sie sich verzaubern von Kunst, Genuss und Kultur im "Sächsischen Grinzing" an der Elbe!
Erst emeritiert vor Tagen überraschend der Bischof von Dresden-Meißen, der 74-jährige Heinrich Timmerevers. Nun verlassen mit Franz von Assisi, Katharina von Alexandrien, Antonius von Padua, Rosalia und Jakobus dem Älteren auch noch erste Heilige unsere berühmte Katholischen Hofkirche zu Dresden. Fünf der insgesamt 87 tonnenschweren Sandsteinfiguren werden im Auftrag des Freistaates Sachsen, welcher Besitzer der Kathedrale ist, demontiert und zur Erde befördert. Grund sind Schäden am Sandstein, die sich erstmals im Januar äußerten, als mit lautem Knall ein Arm von Assisi auf den Theaterplatz krachte und fast ein Touristen-Paar erschlug. Der Kathedral-Eigentümer hofft, dass Sachsens beste Steinbildhauer die Heiligen bis zum Oktober wieder ihre alte Kraft und Schönheit zurückgeben können.
Wegen einer Laufsportveranstaltung bleiben am heutigen 6. September 2026 verschiedee Straßen im Dresdner Stadtzentrum bis gegen 13.30 Uhr gesperrt. Bitte umfahren Sie das Areal und beachten Sie die Umleitungen!
Aufkleber an Wegweisern, Farbe und Graffiti an Bäumen und unseren Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz. Nationalpark-Besucher richten jedes Jahr bewusst Schäden im Elbsandsteingebirge an. Doch nun fahndet die Nationalparkverwaltung mit ihren Rangern nach Kriminellen, die regenrecht Initialen und Symbole in Felsen meißeln. Am Cottaer Spitzberg, dem Obelisk auf dem Lilienstein, am Großen Zschirnstein und am Schrammtor haben diese Vandalen u. a. die Initialen "J" und "D" in den Sandstein gehauen. Der Strafrahmen dafür reicht von hohen Geldstrafen bis zu drei Jahren Haft.
Der eleganteste von vier Brückenentwürfen mit den imposantesten Bögen soll an der Stelle der eingestürzten Dresdner Carolabrücke errichtet werden. Die vom Büro FHECOR/TSSB geplante Flussquerung wird 2,5 Meter höher als die alte, hat ein Pfeilerpaar mehr und soll mit nur noch 32,5 Meter etwas schmaler ausfallen. Da es sich um den risikoreichsten Entwurf handelt - weil die Abweichung von der alten Brücke erheblich ist und damit eventuell eine neue Planfeststellung erfordert - ist fraglich, ob der Baubeginn tatsächlich im Mai 2028 realistisch ist. Dass die neue Brücke zwei Jahre später fertig sein könnte, gilt als Utopie.
Für 70 Mio. Euro entsteht an der Nöthnitzer Straße ein Neubau des Leibnitz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden sowie dem Exzellentcluster der TU Dresden mit dem Namen Complexity, Topology and Dynamics in Quantum Matter. In drei Jahren soll hier u. a. an Halbleitern, Supraleitern und magnetischen Materialien geforscht werden.
Ein Dresdner Industrie-Areal, das ehemalige Kraftwerk Mitte nahe dem Stadtzentrum, wurde in 15 Jahren zum Standort der Kultur. Hier eröffneten Staatsoperette und tjg, befinden sich die Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen, das Energiemuseum der SachsenEnergie sowie diverse weitere Kulturbetriebe und Vereine. Am Samstag, dem 5. September 2026, will sich dieses große Kulturquartier feiern und lädt dazu alle Interessierten ein.
Der absolute Höhepunkt des 5. Musik-Festivals von Violinen-Genie Albrecht Menzel findet am Sonnabend, dem 5. September 2026, 16 Uhr, in der Wein-, Garten- und Karl May-Stadt Radebeul statt. Im Depot 27, der riesigen Oldtimerhalle (Fabrikstraße 27) wird der junge Künstler erstmals von der renommierten Elbland Philharmonie Sachsen unter ihrem Chefdirigenten Hermes Helfricht begleitet. Zur Aufführung gelangen Ludwig van Beethovens Egmont-Ouvertüre, das Violinkonzert e-Moll Op. 64 von Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie Meisterwerke von Nikolai Rimsky-Korsakov und Camillie Saint-Saens.
Die Zahl der Gästeankünfte im Freistaat Sachsen war und ist - vor allem durch die Corona-Delle und ihre negativen Nachwirkungen sowie das fast völlige Ausbleiben von Reisenden aus bestimmten Ländern - großen Schwankungen unterworfen. Wurden 2019 knapp 8,5 Millionen Gäste mit etwa 20,8 Millionen Übernachtungen gezählt, kamen 2025 etwa 7,99 Millionen Touristen nach Sachsen, welche ca. 19,7 Millionen Übernachtungen buchten. Im ersten Halbjahr 2026 trafen 3,8 Millionen Gäste ein, die fast acht Millionen Mal Hotels und Herbergen nutzten.
Am 3. September 2026 soll der Dresdner Stadtrat zustimmen, dass die beiden durch einen 1,65-Millionen-Vertrag bereits gebundenen, mit ihren privaten Vermögen als sehr solvent und mit einem schlüssigen Plan für Weiterentwicklung und öffentliche Nutzung ausgewiesenen Investoren Thomas Bohn und Oliver Kreider das Erbbaurecht für das unter hohem Sanierungsbedarf leidende Lingnerschloss erhalten. Zwar hatte sich in den letzten Wochen eine Truppe in der Öffentlichkeit präsentiert, welche lauthals selbst Interesse am Erbbaurecht anmeldete. Allerdings gibt es schwere Bedenken u. a. gegen deren Wortführer. Nun teilte der Lingnerschloss-Insolvenzverwalter Dresden klipp und klar mit: Sollte der Stadtrat Bohn und Kreider den Kauf des Erbbaurechts verweigen, kommen auf die Landeshauptstadt Verfahrenskosten von mindestens 2,1 Mio. Euro und vermutlich weitere hohe Forderungen zu. Dass die unter Geldnot an allen Ecken leidende Stadt selbst die 1,65 Mio. Euro für ein Schloss am Elbhang an den Insolvenzverwalter zahlen und weitere Millionen für deren Sanierung sowie die Aufrechterhaltung des Betriebes aufbringen möchte, gilt als unwahrscheinlich.