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Sachsens Innenminister berichtet über stark gestiegene Flüchtlings-Kriminalität

Düstere Prognosen sind leider eingetreten. Sachsens 52-jähriger Innenminister Markus Ulbig von der CDU musste gestern über einen deutlichen Anstieg der Kriminalität im Freistaat informieren, welche "im Wesentlichen auf den Anstieg bei den tatverdächtigen Zuwanderern zurückgeht". Ihr Anteil an den 93.340 ermittelten Tatverdächtigen 2016 sei von 6,7 auf 10,2 Prozent gestiegen. Insgesamt gab es 325.000 Straftaten. Bei 18.828 Fällen wurde das Flüchtlingsmilieu als Tätergruppe ermittelt. Alarmierend: 685 Flüchtlings-Intensivtäter begingen allein 7253 und damit fast 40 Prozent aller von Zuwanderern begangenen Straftaten. Vor allem schwere Delikte wie Rauschgiftvergehen gehen auf deren Konto. Diese kamen überwiegend aus Tunesien (140), Marokko (106), Libyen (101) und Georgien (84). Nur 77 dieser Straftäter sitzen nach Auskunft von Ulbig hinter Gittern, 26 wurden abgeschoben, nach 38 werde mit Haftbefehl gefahndet. Der Anstieg der Zuwandererkriminalität hängt laut Innenminister mit der wachsenden Anzahl der in Sachsen im Land lebender Flüchtlinge zusammen: von 55.200 Ende 2015 stiegen sie 2016 auf über 63.400. Meist handele es sich um Männer zwischen 20 und 30 Jahren. In dieser Gruppe gebe es auch unter Deutschen mehr Kriminalität.

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Dresden freut sich auf Friedensnobelpreisträger Frederik Willem de Klerk

Friedensnobelpreisträger Frederik Willem de Klerk kommt am 3. April in unsere Frauenkirche. Der 81-jährige frühere Präsident Südafrikas hält 19 Uhr eine große Friedensrede. Begrüßen werden ihn Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, Landesbischof Dr. Carsten Rentzing und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Die öffentliche Rede findet im Hauptraum unseres Gotteshauses statt und steht allen Interessierten offen. Zugang erhalten Gäste über die Eingänge B und F (Kirchenschiff) und Eingang C (Emporen). Für alle im Schiff und auf ausgewählten Emporenplätzen werden Headsets für die Simultanübersetzung der auf Englisch gehaltenen Rede bereitgehalten.

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Schwerkriminelle zünden Auto von berühmtestem Dresdner TU-Professor an

Einer der berühmtesten Professoren der renommierten TU Dresden, der 63-jährige Politik-Professor Werner J. Patzelt, wurde jetzt Opfer eines hinterhältigen Attentates. Während der hoch geachtete Christ und Wissenschaftler im Ausland weilte, zündeten Schwerkriminelle nachts sein Auto vor dem Haus an. Patzelt, der wegen seiner objektiven Kommentare zu Pegida schon länger im Visier linker Terroristen zu sein scheint, sagte dazu einer Zeitung: „In Deutschland ist es offenbar Gang und Gebe, im Namen der vermeintlichen Freiheit und des Antifaschismus Autos abzufackeln.“ Sachsen hat seit Jahren die von linken Kriminellen, sie werden auch als Autonome bezeichnet, ausgehende große Gefahr für unsere Demokratie und das Gemeinwohl unterschätzt. 

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Intendant im Glück - Ansturm auf neue Dresdner Staatsoperette!

Das für rund 100 Millionen Euro sanierte Kraftwerk Mitte, in dem seit Dezember die Staatsoperette Dresden spielt, hat sich für Deutschlands einziges Operetten-Ensemble bereits ausgezahlt. 67 Vorstellungen spielte die Staatsoperette bislang, darunter drei Premieren und fünf Wiederaufnahme-Premieren. Dabei pilgerten 42 076 Besucher in das Theater. Die Auslastung liegt bei sensationellen 95 Prozent. „Bis auf einige Restkarten sind wir bis Spielzeitende quasi ausverkauft“, verrät der 65-jährige Intendant Wolfgang Schaller.

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Schwarzer Jesus für das Altargemälde der Dresdner Annenkirche

Kaum ein Dresdner-Tourist verirrt sich in die Ev.-Luth. Annenkirche. Dabei ist sie nur wenige Minuten von Zwinger und Residenzschloss entfernt und steht hier bereits seit 1578. An Kurfürstin Anna (1532 - 1585) erinnernd, die immer ihre schützenden Hände über das Gotteshaus hielt. Hier überlebten rund 1000 Menschen im Kirchen-Inneren das schreckliche Inferno des 13./14. Februar 1945. Nur das Altargemälde überstand die Flammenhölle nicht. In fast dreijähriger Arbeit schuf nun die in Amsterdam lebende und bereits 64 Jahre alte Künstlerin Marlene Dumas ein neues, 7,80 Meter hohes und 3,60 Meter breites Altargemälde. Es zeigt recht Mysteriöses, u. a. den Lebensbaum und einen schwarzen Jesus. Unter lebhaftester Anteilnahme der Gemeinde und unseres 49-jährigen Landesbischofs Dr. Carsten Rentzing wurde das Kunstwerk gestern Nachmittag in einem Festgottesdienst geweiht.  

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Osterhasen-Wunderwelt bei Nudossi in Radebeul erstmals geöffnet

Der köstliche Ost-Brotaufstrich "Nudossi" (Premium-Nuss-Nougat-Creme mit 36 Prozent Haselnüssen) von "Vadossi" in Radebeul lädt erstmals Groß und Klein in die Osterhasen-Wunderwelt ein. Angeschlossen an den Werksverkauf an der Fabrikstraße 4 ist auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern bis zum Osterfest eine Welt im Zeichen von Meister Lampe montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Das Familien-Unternehmen stellt mit 30 Mitarbeitern seit fast 100 Jahren ein umfangreiches Sortiment an Süßwaren her.  
 
 

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Berliner geben Gemäldeschatz an Dresdner Kunstsammlungen zurück

Zwei von der Roten Armee nach 1945 in die damalige UdSSR entführte und 1958 irrtümlich an das Deutsche Historische Museum Berlin zurück gegebene Gemälde, kehrten gestern an die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zurück. Es handelt sich um ein in Gold graviertes Reiterbildnis des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585 - 1656) und ein in Öl gemalter Stammbaum des gleichen Monarchen und seiner zweiten Gemahlin Magdalena Sibylla Markgräfin von Brandenburg (1586 - 1659) - der Mutter aller neun Kinder Johann Georg I.! 

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Wieder Pflanzengift im sächsischen Wein des Jahrgangs 2016

Die alarmierenden Meldungen über unerlaubte Chemikalien im sächsischen Wein wollen kein Ende nehmen. Nachdem 2016 große Chargen diverser Weine der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen und privater Weingüter vom Jahrgang 2015 u. a. wegen des verbotenen Insektengiftes Dimethoat aus dem Verkehr gezogen und vernichtet werden mussten, gibt es auch beim letzten Jahrgang wieder Probleme. In 2500 Litern der Sorte Kerner vom Weingut des 46-jährigen Winzers Jan Ulrich aus Diesbar-Seußlitz wurde der nicht zugelassene Anti-Pilz-Wirkstoff Dimoxystrobin ermittelt. Der Winzer versicherte gestern, dass der Jahrgangs-Wein noch nicht in den Handel gelangt sei.

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Von Nachttopf bis Prunkvase - Porzellan-Stiftung Meissen eröffnet neue Schau

Die aus der 307 Jahre alten Schwerter-Manufaktur Meissen (gegründet 1710) ausgegliederte Meissen Porzellan-Stiftung hat in den vergangenen zwei Jahren 500.000 Euro in ihr Museum gesteckt. Ab morgen werden nun 3000 der knapp 10.000 Porzellan-Raritäten aus über drei Jahrhunderten der Stiftung teilweise erstmals oder in völlig neuer Präsentation gezeigt. Neben dem Schwanen-Service, einem Zoo mit wundervollen Porzellan-Tieren, 60 Uhren, Prunk-Vasen, Geschirr und sakralen Plastiken auch bisher eher verschämt im Depot versteckte Artikel wie Nachttöpfe, Bettpfannen oder Fußwärmer aus dem Weißen Gold.  

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Dresdner streiten seit Jahren um vier verkaufsoffene Sonntage

Soll in Dresden bis auf den 2. Advent jeder Sonntag heilig bleiben oder dürfen die durchs Internet gebeutelten Händler dieses und nächstes Jahr an vier Sonntagen ihre Läden öffnen? Der rot-grün dominierte Stadtrat muss nun entscheiden, an wie vielen Sonntagen Dresdner und Touristen einkaufen dürfen. Die FDP-Fraktion im Stadtrat plädiert für vier offene Sonntage pro Jahr - in der Weihnachtszeit am 3. und 17. Dezember 2017. Und zum Stadtfest am 20. August 2017 sowie am 29. Oktober 2017 anlässlich der 19. Tschechisch-Deutschen Kulturtage.

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Dresden und das Elbland peilen 6 Millionen Übernachtungs-Gäste an

Der Tourismus im einzigartig weltoffenen Dresden und dem malerischen Elbtal mit Radebeul bis Meißen boomt. Im Januar dieses Jahres wurden laut Dresden Marketing GmbH schon wieder fünf Prozent mehr Übernachtungsgäste als im Vorjahr gezählt. Jetzt wollen Dresden und das Elbland ihre Kräfte bündeln, gemeinsam 6 Millionen Übernachtungen pro Jahr anpeilen. Dresden Marketing wird ab sofort weltweit für die wunderbare Barock-, Kultur- und Weinregion mit ihrer großen Historie und den traditionsverbundenen, gegenüber Touristen aus aller Welt besonders herzlichen und gastfreundlichen Menschen werben.  

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Der legendäre Peter Schreier dirigiert die Sächsische Staatskapelle

Als Star-Tenor, Oratoriensänger und Mozart-Interpret eroberte der heute 81-jährige Prof. Peter Schreier alle Bühnen der Welt, sang 27 Jahre lang im Olympia der Musik Salzburg. Heute verzaubert der Ex-Kruzianer als Dirigent seine Fans und wird am 22. September im Palais im Großen Garten erneut vor der Sächsischen Staatskapelle stehen. Zur Vorstellung der Spielzeit meinte der 57-jährige Chefdirigent Christian Thielemann dazu gestern: „Ich freue mich, mit Peter Schreier dieses Monument der Musikgeschichte bei uns haben.“ Musiklegende Schreier wird die Uraufführung von Mozart-Noten dirigieren - die Sinfonia concertante A-Dur! 

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Dresdner Bürger schätzen Tradition, das viele Grün, die Sauberkeit

In einer großen Kommunalumfrage waren 12.500 der 536.000 Bürger der Elbestadt aufgerufen, ihre Meinung zu Dresden zu sagen. Fazit: Es gibt eine große Zufriedenheit unter der Bürgerschaft. Dabei hielten rund zwei Drittel die Traditionsverbundenheit, das viele Grün, die Sauberkeit, die Kinderfreundlichkeit und die attraktive Innenstadt für besonders hervorhebenswerte Faktoren. Auch interessant: Die reichsten Bewohner von Elbflorenz sind im Ortsamtsbereich Loschwitz mit dem noblen Elbhang, dem Weißen Hirsch und Schönfeld-Weißig zu finden.

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Ab heute ziehen 300.000 Bücher in den sanierten Kulturpalast

Der für 100 Millionen Euro sanierte Dresdner Kulturpalast - ab heute wird er zum Wissensspeicher. Denn neben Dresdner Philharmonie und Kabarett "Herkuleskeule" zieht auch die Stadtbibliothek in den Kultur-Tempel an der Nordseite des Altmarktes. Die städtische Zentralbibliothek im World Trade Center ist bereits deshalb geschlossen. Ihre 300.000 Medieneinheiten in rund 1000 Regalmetern, meist Bücher, ziehen nun bis 26. April um. Die Bibliothekare hoffen, dass ihnen Dresdner und Touristen auch im neuen Domizil die Treue halten. 5,46 Millionen Entleihungen konnten 2016 registriert werden.  

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Trauer um Sachsens große Vollblutkomödiantin Ingeborg Krabbe

Eine große sächsische Bühnen- und TV-Schauspielerin lebt nicht mehr: Ingeborg Simmich-Krabbe erlag 85-jährig am Freitagabend in Berlin einem Krebsleiden. 1931 als Tochter eines Schlossers in Leipzig geboren, gehörte zu den ganz großen Theater- und Filmschauspielerinnen der DDR. Legendär ihre Rollen in DEFA-Filmen oder beim Polizeiruf 110. In der Comödie Dresden erlebte man die Krabbe 2011 im Stück „Rentner haben niemals Zeit“. 2016 stand sie in der ARD-Fernsehserie „In aller Freundschaft" vor der Kamera.

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Dresdner Grundstückspreise explodieren! Steigerungen bis zu 20 Prozent

Im Jahr 2016 wechselten in der Landshauptstadt rund 6 100 Immobilien mit einem Transaktionsvolumen von 2,1 Milliarden Euro den Besitzer. Für neu gebaute, frei stehende Einfamilienhäuser wurden Preise von 2 000 bis 4 100, für Bestandsgebäude je nach Erhaltungszustand 550 bis 5 400 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gezahlt. Dies bedeutet gegenüber 2015 einen Preisanstieg von zehn bis 20 Prozent. Der bisher höchste registrierte Preis wurde mit rund 1,9 Mio. Euro beim Verkauf einer denkmalgeschützten, hochwertig sanierten Villa in Loschwitz erzielt.

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Auf zu den blühenden Märzenbecher-Wiesen im romantischen Polenztal

Ein Wunder der Natur, riesige Wiesen voll blühender Märzenbecher bei der Bockmühle nahe Cunnersdorf, erfreut dieser Tage (bis Mitte April) im wildromantischen Polenztal in der Sächsischen Schweiz Einheimische und Fremde. Auf den seit etwa 500 Jahren bewirtschafteten Wiesen beiderseits des Flüsschens Polenz werden die zur Familie der Amaryllisgewächse zählenden Frühlingsknotenblumen oder Märzenbecher seit 1821 erwähnt. Seit 1900 sind sie eine Touristenattraktion. Besonders auf einer 7,89 Hektar großen Fläche blühen sie jetzt hunderttausendfach. Ihren Schutz übernahm 1928 der Landesverein Sächsischer Heimatschutz, indem er zwei Hektar Wiesen und einen Hektar Wald kaufte. 1948 enteignet, kaufte der rührige Verein erneut 1990 bis 1993 knapp 12 Hektar Wiesen und pachtete weitere 5,5 Hektar.     

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Placido Domingo und Lang Lang beim Klassik-Open Air in Dresden

Wem die Sächsische Staatskapelle zu elitär und die Konzertluft in der Semperoper zu stickig ist, der kam in den letzten neun Jahren vielleicht zu den "Klassik-Picknicks" an Sommerabenden in den Garten der Gläsernen Manufaktur von VW. Zum 10-jährigen Jubiläum am 17. Juni, 21 Uhr, zieht die Staatskapelle nun auf die "Cockerwiese", wo statt 3500 über 8000 Zuschauer erwartet werden. Denn neben der Staatskapelle werden auch der 34-jährige chinesische Pianist Lang Lang und der 76-jährige Plácido Domingo als Dirigent zu erleben sein. "Cockerwiese" heißt jene Grünfläche nahe des Deutschen Hygiene-Museums, auf dem der britische Rockstar Joe Cocker (1944-2014) im Jahre 1988 vor 85 000 Fans auftrat.

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800 Jahre alter Dresdner Kreuzchor sucht Samstag neue Sängerknaben

Aus kleinen Sängern unseres berühmten Dresdner Kreuzchores wurden schon Stars wie der heute 81-jährige Welt-Tenor Peter Schreier, der 27-jährige Semperoper-Bariton Sebastian Wartig oder der 25-jährige 1. Kapellmeister der Oper St. Gallen/Schweiz, Hermes Helfricht. Samstag lädt der 800 Jahre alte Kreuzchor unter dem 60-jährigen Kreuzkantor Roderich Kreile alle interessierten Sänger und ihre Familien zu seinem Nachwuchstag in die Ermelstraße 1 (Hintereingang Kreuzgymnasium) nach Dresden-Striesen ein. Zwischen 13 und 15 Uhr ist Gelegenheit, Proben mitzuerleben und die Räume zu besichtigen, in denen die Choristen tagtäglich lernen, probieren, arbeiten und wohnen. Sogar das von extra Köchen zubereitete Kreuzchor-Essen kann getestet werden. 

 

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Geheimnisvolle Oxidationen - Kunstsammlungen schließen Münzkabinett

Für das nach 11 Jahren Verbannung ins Depot im Mai 2015 (Sanierungs-Kosten 13,5 Mio. Euro) wieder eröffnete Münzkabinett im Dresdner Residenzschloss wurde heute die Havarie-Schließung angeordnet! Grund sind dramatische Oberflächenveränderungen der nicht konservierten silbernen Münzen und Medaillen in den neuen Panzerglas-Vitrinen, welche seit Jahresbeginn einen weiß-milchigen Belag zeigen. Da die Ursache noch nicht ermittelt werden konnte und bereits 1400 der 3300 ausgestellten Münzschätze (älteste Stücke sind 2600 Jahre alt) betroffen sind, blieb nur die sofortige Schließung. Die mehr als 300 000 Münzen zählende Sammlung gilt als die größte Europas und als ältestes Museum Sachsens. Gegründet wurde es unter Herzog Georg dem Bärtigen (1471 - 1539).

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Dresdens Prager Straße ist eine deutschlandweit wichtige Einkaufsmeile

Fragwürdige Stimmungsmacher redeten letztes Jahr Dresden schlecht, phantasierten einen Touristen-Schwund herbei. Das Gegenteil dieser hysterischen Prophezeiungen trat ein! Der Städtetourismus in unsere wunderschöne Stadt boomt. Die traditionsreiche Prager Straße schaffte es jetzt bei einer Passantenzählung (7480 pro Stunde) des Immobiliendienstleisters BNP Paribas Real Estate bundesweit auf Platz acht. Überflügelt wird sie nur von Einkaufsmeilen westdeutscher Großstädte wie der Kaufingerstraße in München, der Schildergasse in Köln oder der Zeil in Frankfurt. Steigende Einwohner- und Beschäftigungszahlen sowie rund 4,3 Millionen registrierte Übernachtungen – im bundesweiten Vergleich Platz 7 – unterstreichen Elbflorenz als überragenden Standort.

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Verfallene Lochmühle im Liebethaler Grund soll saniert werden

Die 1559 erstmals urkundlich erwähnte Lochmühle in der wildromantischen Felsenwelt des Liebethaler Grundes zwischen Graupa und Lohmen war zwischen 1842 und 1989 eine Ausflugsgaststätte, ist heute nur noch eine Ruine. Jetzt möchte ein Investor das einstige Gasthaus, in welchem auch Hofkapellmeister Richard Wagner (1813 - 1883) im Sommer 1846 Gast gewesen sein soll, bis September 2018 zu neuem Leben erwecken. Denn der Platz ist touristisch interessant. Ruht doch nur wenige Meter entfernt auf acht Meter hohem Sandsteinsockel das 4,2 Meter hohe und damit weltgrößte Denkmal für Deutschlands Komponisten-Genie Richard Wagner, welches am 21. Mai 1933 geweiht wurde. Ob ein nahe der Lochmühle geplantes 46-Zimmer Hotel namens "Walhall-Lochmühle" das Luftschloss eines Phantasten bleibt, wird die Zukunft zeigen.    

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Anglikanisches Abendgebet heute, 18 Uhr, in unserer Frauenkirche

Der heutige sonntägliche Abendgottesdienst in unserer Dresdner Frauenkirche beginnt 18 Uhr, wird als Anglikanisches Abendgebet in englischer Sprache gefeiert und durch instrumentale Kirchenmusik untermalt. Wir erinnern damit auch an die großherzigen Spender vom Dresden Trust um Seine Königliche Hoheit, den 81-jährigen Prinz Edward Herzog von Kent, die uns u. a. das fünf Meter hohe Turmkreuz stifteten.

 

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Unsere Frauenkirche bekommt ein Gerüst für die große Entsalzungs-Aktion

Unserem weltberühmten Gotteshaus steht ein äußerer Gerüstbau und eine mindestens vierwöchige Entsalzung bevor. Im Choranbau, dem größten zusammenhängenden Ruinenteil der Dresdner Frauenkirche, haben sich die im Stein befindlichen Salze großflächig an der Gesteinsoberfläche abgelagert. Das Phänomen hat seine Ursache auch im tückischen sauren Regen, der Denkmalen in ganz Deutschland zusetzt. Bereits 2000 führten wir eine Reinigung bzw. Entsalzung durch, die jetzt wieder nötig wird. Dabei löst destilliertes Wasser die im Stein befindlichen Salze, welche mit Kompressen an der Oberfläche eingefangen werden.

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Vorverkauf für 13. SemperOpernball startet kommenden Montag um 0 Uhr!

Nach dem grandiosen 12. SemperOpernball mit 2.500 Gästen in und mehr als 15.000 Besuchern vor der Semperoper sowie Millionen an den Fernsehschirmen von MDR (Sensationsquote 18,6 Prozent Marktanteil) und 3sat startet der Vorverkauf für den 13. Ball am 26. Januar 2018 erstmals zwei Monate früher als sonst. Der 51-jährige 1. Vorsitzende und Künstlerische Gesamtleiter des SemperOpernballs, Prof. Hans-Joachim Frey, hat wegen des enormen Interesses aus ganz Europa den Vorverkauf auf Montag, 0 Uhr, gelegt. Alle Informationen unter www.semperopernball.de!   

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Willkommen im grünen Herzen Sachsens! Dresden pflanzt 225 neue Bäume

Dresden ist nicht nur die barocke Perle Europas, ein Zentrum der schönen Künste, das Dorado einzigartiger Schatz-Sammlungen und prachtvoller Gotteshäuser. Unsere Landeshauptstadt an beiden Ufern der Elbe ist eine für ihr mildes Klima berühmte Oase. Dazu tragen neben Dresdner Heide und Tharandter Wald auch die über 53.000 Straßen - und mindestens 20.000 Parkbäume bei. Gerade lässt die Stadtverwaltung 225 neue Linden, Buchen, Blumeneschen, Tulpenbäume und Japanische Flügelnüsse pflanzen, die jeder bis zu 3500 Euro kosten. 

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Schwere Schlappe für Dresdner Musikhochschul-Rektorin Schinker

Die nach umstrittener Wahl 2015 auf die Position eines Rektors der Dresdner Hochschule für Musik gelangte 47-jährige Judith Schinker ist mit ihrer Bewerbung für das Amt einer Kulturdezernentin der Stadt Kiel gescheitert. Offenbar fühlt sich die in Kiel geborene Juristin und Kulturmanagerin nach nur zwei Jahren an der Spitze der Hochschule so unwohl, dass sie nach einer neuen Wirkungsstätte Ausschau hält. Nachdem sie den 58-jährigen hochverdienten Ex-Kruzianer, Dirigenten und Komponisten Prof. Ekkehard Klemm aus dem Rektoren-Amt gedrängt hat, kann sie sich nicht auf das Wohlwollen der ganzen Professorenschaft stützen.    

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Meißner "Touristenfalle" rollt ab heute wieder zu Dom und Albrechtsburg

Gute Nachricht für alle Meißner und Besucher der über 1000-jährigen Wiege des Freistaates Sachsen. Der knapp zwei Millionen Euro teure und als "Touristenfalle" seit sechs Jahren für Frust sorgende Panorama-Schrägaufzug geht nach längerer Zwangspause heute wieder in Betrieb. Seit Anbeginn ist die automatisch operierende Anlage häufig defekt, waren immer wieder Gäste auf halber Strecke stundenlang in der stickig heißen oder eiskalten Glas-Kabine ohne Toilette gefangen. Weil auch zukünftig mit Pannen gerechnet wird, darf der Aufzug täglich nur noch von 9 bis 18 Uhr fahren. In dieser Zeit ist geschultes Personal in der Nähe, welches die Passagiere notfalls befreien kann.

 

  

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Britische Pop-Ikone Robbie Williams singt im Sommer wieder in Dresden

Fans des 43-jährigen britischen Pop-Stars Robbie Williams können sich auf sein Open-Air-Konzert am 26. Juni, ab 19 Uhr, im Dresdner Dynamo-Stadion freuen. Der 200-fache Millionär, der zuletzt am 10./11. 2006 in Elbflorenz sang, bringt die Hits seines neuen Albums „The Heavy Entertainment Show“ voller Hymnen, Balladen und Partykracher mit. Vor 11 Jahren erkor er für sich und seine Crew noch das "Bellevue" als Residenz, trat im Ostragehege auf. 

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Staatsoperette startet mit Premieren-Feuerwerk in Jubiläumssaison

Deutschlands einziges Operetten-Theater, die Staatsoperette Dresden, feiert in der nächsten Saison 2017/2018 ihr 70-jähriges Jubiläum am neuen Standort im Kraftwerk Mitte. Der 65-jährige Intendant Wolfgang Schaller hat dafür ein Ohrwurm-Feuerwerk vorbereitet. Dazu gehören das Musical "Zzaun - Das Nachbarschaftsmusical" über den irren Streit um einen Knallerbsenstrauch am Maschendrahtzaun, die Operetten "Frau Luna", "Die lustige Witwe", "Die Csárdásfürstin" sowie "Die Dreigroschenoper". 

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Technische Sammlungen würdigen Erfinder Emanuel Goldberg

Mit der Ausstellung "Architekt des Wissens" ehren die Technischen Sammlungen Dresden am Samstag (bis 24. September) den jüdischen Techniker und Erfinder Emanuel Goldberg (1881 - 1870). Der gebürtige Russe studierte und promovierte in Deutschland. In Berlin und Leipzig erforschte Goldberg die Grundlagen der Fotografie. Ab 1917 entwickelte er in Dresden neuartige Kameras und Apparate für das Wissensmanagment der Zukunft. Nach seiner Vertreibung aus Deutschland 1933 gründete der geniale Mann in Israel eines der ersten Technologie-Unternehmen. 

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Was ist deutsch? Diskussionsrunde mit Thomas de Maizière in der Frauenkirche

Seit dem gewaltigen Zustrom von Asylsuchenden und Wirtschaftsmigranten scheinen sich Werte in Deutschland zu verändern, Ängste zu wachsen. Meinungen, die Mitte 2015 noch als flüchtlingsfeindlich galten, sind heute offizieller politischer Sprachgebrauch der Regierungsparteien. Die ganze Zukunft Deutschlands steht vor großen Prüfungen. Doch viele Menschen fühlen sich mit ihren zahllosen Fragen und Sorgen allein gelassen. Z. B.: Was ist deutsch? Wie wollen wir leben? Kann die Integration solcher Massen jemals gelingen? Und um welchen Preis? Darauf will die am Freitag, 18 Uhr, im Hauptraum unserer Frauenkirche stattfindende Podiumsdiskussion "Wie wollen wir leben - frei, sicher und tolerant?" Anregungen geben. Prominentester Gast ist der 63-jährige Bundesinnenminister und Kirchenasyl-Kritiker Thomas de Maizière (CDU).  

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Am 20. Mai ziehen 80 Orangenbäume in den Dresdner Zwinger

Eine Tradition des bekanntesten aller Sachsenfürsten, Friedrich August I., genannt der Starke (1670 - 1733), lebt nach 137 Jahren ab 20. Mai wieder auf. Dann ziehen für das Sommerhalbjahr 80 je 2,50 Meter hohe Bitterorangenbäume in blau-weißen Kübeln aus dem Barockgarten Großsedlitz (Heidenau) in unseren weltberühmten Dresdner Zwinger. Der Sachsen-Fürst und Polen-König hatte 1709 den Zwinger durch einen der genialsten Barockbaumeister Europas als Orangerie für die damals als "goldene Äpfel" bezeichneten Orangen- und Pomeranzenbäume bauen lassen. Rund 4000 der Pracht und Reichtum demonstrierenden Bäume besaß August. Erst nach 1880 verschwanden die wunderbaren Pflanzen aus dem Zwinger.  

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Umweltschützer empört! Sachsen plant 50 Kilometer Fahrrad-Schnellstraßen

Das SPD-geführte Wirtschaftsministerium in Sachsen plant offenbar eine 50 Kilometer lange Fahrrad-Schnellstrecke von Pirna über Dresden nach Meißen. Die vier Meter breite Fahrrad-Autobahn, auf der striktes Fußgänger- und Wandererverbot herrschen soll, wird bislang mit 25 Millionen Euro veranschlagt. Grüne, Grundbesitzer und Umweltschützer kritisieren das Projekt bereits, weil sie schwere Eingriffe in Feuchtbiotope und die einzigartige Elbaue mit ihren seltenen Pflanzen und Tieren sowie entlang der umstrittenen Trasse einen Enteignungs- bzw. Verkaufsdruck auf zahlreiche private Gründstückseigentümer befürchten. 

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Dresdner Philharmonie vor Rückkehr in den Kulturpalast

Die 1871 als "Gewerbehaus-Kapelle" gegründete Dresdner Philharmonie fiebert der Wiedereröffnung ihrer tradierten Spielstätte, dem Dresdner Kulturpalast, am 28. April entgegen. Fünf Jahre lang mussten die 116 Philharmoniker um den 50-jährigen Chefdirigent Michael Sanderling an Interimsorten mit teils fragwürdiger Akustik auftreten. Trotzdem erreichte das leidgeprüfte Spitzenorchester letztes Jahr 141 000 Gäste bei Konzerten, wuchs die Schar der Abonnenten auf 7594. Gottes Segen für den Neustart im alten neuen Haus!

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Deutschlands größte Bau-Messe öffnet bis Sonntag im Dresdner Ostragehege

Bis Sonntag hat mit der "Haus 2017" im Ostragehege (Messe im früheren Schlachthof) täglich von 10 bis 18 Uhr die größte regionale Bau-Messe Deutschlands zum 27. Mal ihre Pforten geöffnet. Auf 25 000 Quadratmetern stellen 600 Aussteller aus sieben Ländern ihre Produkte vor. Weil es dieses Jahr erstmalig so viele Anbieter gibt, musste eine zusätzliche Halle in Leichtbauweise errichtet werden. Zum Reigen der Aussteller gehören viele Firmen aus dem Freistaat, darunter 120 Handwerksbetriebe, die zwischen Zinnwald und Görlitz heimisch sind.

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Heute vor 72 Jahren litt Dresden unter einem fast vergessenen Großangriff

Unauslöschbar hat sich in Dresden das Inferno vom 13./14. Februar mit über 25 000 Toten ins Gedächtnis eingegraben. Doch vor genau 72 Jahren, am 2. März, gab es einen erneuten - heute weitgehend vergessenen - Großangriff.  Damals flogen 455 B-17-Bomber der United States Army Air Forces zunächst das Hydrierwerk Schwarzheide an, wichen dann aber auf das Ersatzziel Dresden aus. Ab 10.27 Uhr fielen 853 Tonnen Sprengbomben und 127 Tonnen Brandbomben auf die Bahnanlagen in Friedrichstadt und Neustadt sowie in die angrenzende Bebauung. Auch der Dorfkern von Übigau nebst vier Gehöften wurde ein Opfer des Bombardements. 

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Dresdens Schlossbaumeister Ludwig Coulin geht in Ruhestand

Sachsens oberster Bauherr und damit auch Chefsanierer des 370 Millionen Euro teuren Residenzschlosses, der 66-jährige Ludwig Coulin, geht in den Ruhestand. Der Niederlassungsleiter des Staatsbetriebes Immobilien- und Baumanagement SIB kam 1994 in den Osten. Ob Zwinger, Semperoper, Staatsschauspiel, die Staatsburgen und -Schlösser, Sächsischer Landtag, das Dresdner Regierungsviertel - in mehr als 20 Jahren hat er Milliarden Euro verbaut. Und war auch privat sehr agil, was seine sechs Kinder von drei Frauen und sieben Enkel bezeugen. Als Berater wird er dem Freistaat und dem Residenzschloss unserer Wettiner erhalten bleiben.

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Besucheransturm in Elbflorenz! Dresden erwartet 5 Millionen Touristen

Dresden, eine der schönsten Städte Europas und unsere einzigartige Frauenkirche haben wieder mehr Touristen angelockt. 2,09 Millionen strömten letztes Jahr herbei - zu 2015 eine Steigerung um 0,5 Prozent! Das verdankt Elbflorenz sicher auch der verstärkten Präsenz in überregionalen Medien. Zwinger, Sixtinische Madonna, Residenzschloss, Semperoper und die faszinierenden Umgebungen bleiben auch in den nächsten Jahren die Trümpfe des internationalen Gästeverkehrs. Nach den Plänen der 49-jährigen Dresdner Chef-Touristikerin Dr. Bettina Bunge werden 2020 schon über 5 Millionen Besucher erwartet. 

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Vor 70 Jahren gab sich Sachsen unter Sowjet-Besatzung eine Verfassung

Heute jährt sich zum 70. Mal jener 28. Februar 1947, an welchem sich in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) das     17.004 Quadratkilometer große Land Sachsen eine eigene Verfassung mit 98 Artikeln gab. In Artikel 55 war z. B. verankert: "Gesetze werden vom Landtage oder unmittelbar vom Volke durch Volksentscheid beschlossen." Bereits mit der Gründung der DDR 1949 verlor Sachsen einen Großteil seiner Befugnisse. Am 23. Juli 1952 wurde durch Neuschaffung der drei Bezirke Dresden, Leipzig und Karl-Marx-Stadt das Ende Sachsen besiegelt. Erst mit Auflösung der DDR durch die deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurde Sachsen als Freistaat neu errichtet.  

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Neißestadt Görlitz wird Kulisse für zehn neue Filmproduktionen

120 Kilometer von Dresden entfernt, ist die 946 Jahre alte deutsch-polnische Grenzstadt Görlitz (Ersterwähnung 1071) ein ganz besonderes Juwel der sächsischen Oberlausitz. Zwar verringert sich die Einwohnerzahl, wandern Industrien ab. Aber weil sich hier viele Gebäude aus Renaissance, Barock, Gründerzeit und Jugendstil erhielten, nutzen internationale Filmproduktionen die Stadt gern als Kulisse. Sogar mit Hollywood-Genies besetzte Filme wie "The Grand Budapest Hotel", "Der Vorleser", "Jeder stirbt für sich allein", "Inglourious Basterds" oder gerade "Der Hauptmann" (Dreharbeiten bis 12. April) wurden und werden hier gedreht. Laut Stadtverwaltung sollen hier allein dieses Jahr zehn Filmprojekte entstehen.   

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Auf zu Sachsens größtem Karnevalsumzug, der heute in Radeburg stattfindet!

Auch wenn Karneval, der in Sachsen nur Fasching genannt wird, im Freistaat keine deutschlandweit berühmten Orte kennt, gibt's mit Radeburg bei Dresden eine Hochburg. Dort findet heute, 14 Uhr, bereits die 60. Saison mit einem großen Karnevalsumzug statt. Unter dem Motto "Jetzt ist der Teufel los!" werden 74 Gruppen Närrinnen und Narren durch die Geburtsstadt von Milieu-Maler Heinrich Zille (1858 - 1929) ziehen. Bereits ab 9.11 Uhr tagt auf dem überdachten Markt das Narrengericht. Dort ist nach dem Umzug auch die Garde-Tanzschau zu bewundern. Die z. B. auch als Fastnacht, Fastabend oder fünfte Jahreszeit bekannten Bräuche sind letzte Ausschweifungen vor Aschermittwoch. Mit diesem Tag beginnt für unsere Christenheit die sechswöchige Fastenzeit bis Ostern.   

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175. Geburtstag von Karl May! Heute kostenlos in sein Radebeuler Museum

Protestant Karl May (1842 - 1912) - der geniale sächsische Lügenbold und Bestseller-Autor, welcher sich gelegentlich auch als Katholik ausgab - würde heute seinen 175. Geburtstag feiern. Weil die grandiosen Gestalten seine Phantasie wie Winnetou, Old Shatterhand oder Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah nicht mehr zum Kanon der Helden Jugendlicher des 21. Jahrhunderts gehören, möchte sein Radebeuler Museum heute von 10 bis 17 Uhr mit kostenfreiem Eintritt neue Fans gewinnen. Das 1928 von seiner Witwe eröffnete Museum Karl-May-Straße 5 umschließt neben dem Blockhaus "Villa Bärenfett" und Karl Mays Wohn- und Sterbehaus "Villa "Shatterhand" auf der gegenüberliegenden Straßenseite auch seinen ehemaligen Obstgarten, den heutigen Karl-May-Hain.    

 

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Erstes Dresdner Hochhaus seit der Wende wird nahe dem Großen Garten gebaut

Die Radebeuler Immobilienwert AG (IWS) will ab Jahresende (bis Mitte 2019) am Straßburger Platz - gegenüber der Gläsernen Manufaktur von VW und damit nahe dem Großen Garten - ein 14-geschossiges Hochhaus von 36 Meter Höhe errichten. Hohe Bauten sind in Elbflorenz seit Jahrzehnten ein Reiz-Thema. Nach Verschandelung der Silhouette z. B. durch Bauten am Käthe-Kollwitz-Ufer zu DDR-Zeiten, konnten Bürgerproteste nach der Wende ein 28 Meter hohes Bürohaus des Telefonherstellers Tadicom am Elbufer verhindern. Auch gegen geplante Zehngeschosser in der Hafencity richtete sich schon der Volkszorn. Das Hochhaus am Straßburger Platz wäre somit der erste Hochhausbau Dresdens seit Errichtung des Freistaates Sachsen. 

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Riesen-Kamelie von Wasserschloss Pillnitz bald in vollster Blüte

Der Frühling naht und im Park der barocken Wasserschloss-Anlage Pillnitz elbaufwärts Dresdens, der einstigen Sommerresidenz unserer Königsfamilie von Sachsen, öffnen sich Tausende Kamelien-Knospen. Das wahre Alter der Riesen-Kamelie ist bis heute ungeklärt. Man weiß aber, dass sie der berühmte Hofgärtner Carl Adolph Terscheck (1782 - 1869) im Jahre 1801 - also vor genau 216 Jahren - als bereits recht stattliche Pflanze in die Erde setzte. Heute hat sie 35 Meter Umfang und erreicht etwa neun Meter Höhe. Seit 1992 umgibt sie im Winter ein mobiles Glashaus, welches in der wärmeren Jahreszeit über eine Gleisanlage entfernt wird. Der Wunderstrauch von Pillnitz ist eine Touristenattraktion und nachweislich die älteste europäische Kamelie nördlich der Alpen. Ab heute ist ihr Haus täglich von 10 bis 17 geöffnet.  

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Pannen-Aufzug von Meißen soll Ostern wieder zu Dom und Albrechtsburg rollen

Seit sechs Jahren bringt der knapp zwei Millionen Euro teure Panorama-Schrägaufzug, welcher internationale Gästescharen von der Altstadt hoch zu Dom und Albrechtsburg transportieren soll, die Stadt Meißen und ihre "Touristenfalle" unangenehm in die Schlagzeilen. Denn wie mit einem Fluch beladen, ist die Anlage häufig defekt. Immer wieder müssen auf halber Strecke stundenlang in der stickig heißen oder jetzt gerade eiskalten Glas-Kabine gefangene Passagiere von Feuerwehr und Rettungskräften befreit werden. Als nach Neujahr gar ein Mitarbeiter der Staatlichen Schlösserverwaltung zwei Stunden lang in dieser tückischen Falle saß, legte der Oberbürgermeister das fragwürdige Gefährt still. Bis Ostern will man es - so die Stadt - allerdings wieder in Betrieb setzen.  

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Nobelpreisträger Günter Blobel baut altes Stadthaus am Neumarkt wieder auf

Der Nobelpreisträger für Medizin von 1999, der heute 80-jährige und in New York lebende Günter Klaus-Joachim Blobel, hat ein Herz für Dresden. Man schätzt ihn, weil er unserer Frauenkirche 820 000 Euro seines Preisgeldes für den Wiederaufbau eines Pfeilers spendete. Man ärgerte sich maßlos, als er Elbflorenz wegen des Baues der Waldschlösschenbrücke bei der UNESCO kritisierte und in dessen Folge der Welterbe-Titel verloren ging. Jetzt zeigt sich wieder seine tiefe Verbundenheit zu der Stadt, die er 1945 als Neunjähriger auf der Flucht vor der Roten Armee durchquerte. Blobel errichtet mit USD am Neumarkt für acht Millionen Euro die Adaption eines im Inferno zerstörtes Stadthauses, das in den Jahren 1850/51 als Dresdens wohl erstes Kaufhaus gebaut wurde. Gottes Segen für sein Werk!

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45 Mio. Euro teure Kur für unser berühmtes Blaues Wunder in Loschwitz

Die am 15. Juli 1893 als König-Albert-Brücke eingeweihte Dresdner Flussquerung zwischen Loschwitz und Blasewitz, die heute offiziell Loschwitzer Brücke heißt und nur Blaues Wunder genannt wird, benötigt dringend eine Frischzellen-Kur! Das 296 Meter lange Stahlbauwerk (24 Meter hoch, 11 Meter tief gegründet), welches einst 2,265 Millionen Mark kostete, muss für 45 Millionen Euro saniert werden. Die auch Erneuerungen der Stahlkonstruktion umfassenden Arbeiten werden unverzüglich beginnen, in Etappen realisiert und von der Stadt Dresden vorerst bis 2021 geplant.     

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1401 gegründetes Radebeuler Bio-Weingut mit Silber ausgezeichnet

Das Bio-Weingut Hoflößnitz im gleichnamigen Radebeuler Schloss erhielt auf der Nürnberger "MUNDUS VINI BioFach" jetzt die begehrte Silbermedaille für seinen 2015er Souvignier Gris. Diese an einen Grauburgunder erinnernde weiße Rebsorte mit zarten Duftnoten nach Birne und Ananas wurde 1983 neu gezüchtet. Im heute 12 Hektar Rebhänge umfassenden Muster-Weingut unterhalb Spitzhaustreppe, Spitzhaus und Weinberg Goldener Wagen an der Sächsischen Weinstraße werden seit 1401 die köstlichsten Weine angebaut. Es handelt sich um einen früheren Besitz der Wettiner, die als Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige Sachsen vom Mittelalter bis 1918 regierten. 1834 in ein Staats- und 1935 in ein Stadtweingut umgewandelt, gehört es seit 1992 der Großen Kreisstadt Radebeul

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Stadt Dresden plant teilweise Verdoppelung der Parkgebühren

Um die Einnahmen aus dem Parkgebührengeschäft von zuletzt 8,7 Millionen Euro auf 11,2 Millionen Euro im Jahre 2018 zu erhöhen, will die Landeshauptstadt Dresden das Parken ab Mai drastisch verteuern. In Bestlagen der Innenstadt sollen - so die Verwaltung - die Gebühren von 1,5 Euro pro Stunde auf 2 Euro klettern. In Zone 2 ist die Verdoppelung von 50 Cent auf einen Euro stündlich vorgesehen. Der Tagestarif steigt in den Zonen von 6 auf 8 Euro bzw. von drei auf vier Euro.

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Kulturpalast soll nach 5 Jahren Umbau am 28. April öffnen

Der seit 24. Juli 2012 wegen rund 100 Millionen Euro teurer Umbauarbeiten geschlossene Dresdner Kulturpalast soll am 28. April wieder in Betrieb gehen. Neben dem neuen Konzertsaal für die Dresdner Philharmonie wird das 1969 eröffnete Haus der Bauhaus-Moderne (Grundfläche 100 mal 70 Meter) von Architekt Wolfgang Hänsch (1929 - 2013), welches die Altmarkt-Nordseite abschließt, die Städtische Bibliothek und das Kabarett "Die Herkuleskeule" aufnehmen. Allerdings sind - das ist bereits jetzt abzusehen - zum Eröffnungstermin noch nicht alle Spielstätten und Räumlichkeiten nutzbar. 

 

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Ende der berühmten Fasanenzucht bei Schloss Moritzburg

Seit 1728 werden nahe dem heutigen Staatsschloss Moritzburg edle Fasane gezüchtet. Nur zwischen 1916 und 2005 war diese große Tradition unterbrochen. Doch jetzt gibt der 38-jährige Züchter Renè Kreher, der die 2500 Quadratmeter Fasanerie neben dem Fasanenschlösschen 2006 vom Freistaat Sachsen pachtete und von hier aus viele Sterneköche, Zoos und Tierparks belieferte, entnervt auf. Als Grund nennt er nicht realisierte Bauvorhaben durch den Grundeigentümer.   

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Augustusbrücke bald dicht - Dresden bricht mit 1000-jähriger Tradition!

Urkundlich seit 1287 verbindet eine steinerne Brücke die beiden ufernahen Dresdner Innenstadtkerne (heute Altstadt und Neustadt) über die Elbe. Historiker gehen allerdings davon aus, dass diese einst 561 Meter lange und 7,20 Meter breite Flußquerung viel älter ist, womöglich schon vor 1000 Jahren existierte. Nun die Hiobsbotschaft: Die Stadt sperrt die heute 390 Meter lange und bis zu 25 Meter breite Augustusbrücke ab Mitte April für den Autoverkehr. Und dies nicht nur für die 23 bis 28 Millionen Euro teure Sanierung bis 2019 - sondern für immer!  

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Staatsoper und SemperOpernball trauern um Technik-Direktor Butzmann

In der Nacht vom 11. zum 12. Februar starb 73-jährig plötzlich und unerwartet der langjährige Technische Direktor der Sächsischen Staatsoper Dresden, Volker Butzmann. Von Februar 1993 bis zur Pensionierung im Oktober 2008 entwickelte er die Semperoper zu einem Haus auf technischem Weltniveau. Unschätzbare Verdienste erwarb er bei der Rettung des Hauses in der Jahrtausendflut 2002 und bei der Wiederbelebung der SemperOpernbälle. Er hinterlässt sechs Kinder aus mehreren Beziehungen, gab seinen Freunden und Bekannten als letzten Gruß mit: "Es war nicht meine Absicht, Euch ohne Adieu zu verlassen. Wenn Ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen." Die Trauerfeier findet am 28. Februar, 13 Uhr, auf dem Friedhof Dresden-Striesen statt.

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Sachsens oberster Denkmalschützer Gerhard Glaser begeht 80. Geburtstag

Der nahe des Barockgartens Großsedlitz wohnende ehemalige Sächsische Landeskonservator und Präsident des Sächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (seit Oktober 1993), Professor Dr. Gerhard Glaser, begeht heute seinen 80. Geburtstag. 1982 trat der in Halle geborene Mann, welcher sich 1975 über das Grüne Gewölbe im Dresdner Residenzschloss promoviert hatte, die Nachfolge des legendären Prof. Hans Nadler (1910 - 2005) als Chefkonservator und Leiter der Arbeitsstelle Dresden am Institut für Denkmalpflege an. Bis zum Ruhestand 2002 rettete er 20 Jahre lang Altstadtkerne und historische Baudenkmale Sachsens, verhinderte flächenhafte Abbrüche. 2008 ernannte die Stadt Torgau den Bundesverdienstkreuzträger am Bande zu ihrem Ehrenbürger.

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Kampf gegen Kriminalität - mehr Licht für das nächtliche Elbflorenz

Gangster und Kriminelle sollen nicht mehr so leicht im Schatten der Dunkelheit verschwinden können, Dresdner Bürger sich endlich nachts wieder sicherer fühlen!  Die Straßen von Elbflorenz werden bis 2018 heller. Aus Gründen der Geld- und Energieeinsparung wird seit 2002 im Winterhalbjahr jede zweite Straßenlaterne zwischen 23 und 5 Uhr, sommers von 0 bis 6 Uhr, abgeschaltet. Das soll sich nun ändern. Mit zusätzlichen 300 000 Euro dieses und 600 000 Euro im Jahr 2018 werden einzelne Stadtteile wieder vollständig ausgeleuchtet. Nach Äußerer und Innerer Neustadt sowie Altstadt im 26er Ring, Friedrichstadt und Südvorstand schrittweise ganz Elbflorenz.

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Südafrikas Ex-Präsident de Klerk spricht in unserer Frauenkirche

Unserer Dresdner Frauenkirche steht der Besuch von Welt-Prominenz bevor. Am 3. April, 19 Uhr, wird der dann 81-jährige Alt-Präsident Südafrikas, Frederik Willem de Klerk, im Haupttraum vor Altar und Orgel sprechen. Der einst glühende Verfechter der Apartheid aus einer der mächtigsten Politiker-Sippen des Landes am Kap verhalf während seiner Präsidentschaft von 1989 bis 1994 seiner Nation zu Reformen und einem Wandel. Dabei öffnete der Calvinist, der seit 1969 höchste politische und staatliche Ämter inne hatte, auch seine National Party erstmals für nichtweiße Mitglieder. Das Nobel-Komitee ehrte seine Verdienste 1993 durch Verleihung des Friedensnobelpreises an ihn und Nelson Mandela (1918 - 2013).

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Elbflorenz lockt mit faszinierenden Italienbildern großer Meister

Inspiriert von den kostbaren Dresdner Kunstsammlungen verlieh der große deutsche Dichter-Philosoph Johann Gottfried Herder (1744 - 1803) der Stadt das Prädikat "Deutsches Florenz". Seit über 200 Jahren in aller Welt als "Elbflorenz" gerühmt, sind bei uns im Albertinum nahe der Frauenkirche auf der Brühlschen Terrasse nun zauberhafte Italien-Gemälde vereint. Die sehenswerte Ausstellung "Unter italienischen Himmeln. Italienbilder des 19. Jahrhunderts zwischen Lorrain, Turner und Böcklin" hat bis 28. Mai geöffnet. Lassen Sie sich verzaubern von den großen Meistern, tauchen sie mit Claude Lorrain (1600 - 1682), William Turner (1775 - 1851) oder Arnold Böcklin (1827 - 1901) ein in die Welt Italiens, wie sie Künstler sahen. Und sie werden feststellen, dass Dresden dieser ebenbürtig ist.

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Dresdner erinnern mit brennenden Kerzen und Glockengeläut an die 25 000 Toten

Jedes Jahr zum 13. Februar werden in den Dresdner Familien - egal wohin sie das Schicksal auch rund um den Globus verschlagen hat - die Erinnerungen an die Gräuel des Infernos wieder wach. Die letzten Augenzeugen, ihre Kinder, Enkel und Urenkel halten inne, denken an die Toten, die Verwundeten, die verlorenen Häuser, Wohnungen, Familien-Schätze, Habseligkeiten und Dokumente, welche ihnen das Bombardement raubte. Im stillen Gedenken zünden viele zu Hause oder vor der Frauenkirche eine Kerze an, lauschen dem Geläut, das seit 1947 immer um 21.45 Uhr alle Dresdner Kirchenglocken zur ewigen Mahnung vereint. Ab 22 Uhr lädt unsere nach dem Feuersturm zusammen gebrochene und Dank Millionen Spendern aus aller Welt bis 2005 aus Ruinen wieder auferstandene Dresdner Frauenkirche zur "Nacht der Stille" ein. 

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Vor 72 Jahren starb das barocke Dresden im englisch-amerikanischen Bombardement

Militärisch sinnlos war größtenteils die Zerstörung Dresdens zum Kriegsende 1945, die heute als eine der verheerendsten konventionellen Bombenangriffe mit den größten Feuerstürmen und der weitgehenden Vernichtung einer Großstadt gilt. 22.13 Uhr am 13. Februar 1945 brach über die schönste Barockstadt Europas die Hölle herein. Über 600 000 Dresdner und fast eine halbe Million Flüchtlinge lebten hier. Zuerst brachten 772 englische Bomber in zwei Wellen den Tod. 1478 Tonnen Sprengbomben rissen Schneisen ins Häusermeer, später regnete es 1182 Tonnen Brandbomben und Luftminen. Fackelsäulen schossen aus Häusern, vereinten sich zu lichterloh brennenden Straßenzügen, in denen der Asphalt schmolz. Die lodernden Stadtteile - ein einziger Feuerorkan! Mitten in das Inferno luden am nächsten Mittag 311 US-Bomber ihre vernichtende Last (771 Tonnen Bomben). 24 Stunden später bombardierten 210 Flugzeuge nochmals mit Sprengbomben (463 Tonnen). Mindestens 25 000 Menschen starben. Sie verbrannten auf offener Straße, wurden von einstürzenden Mauern erschlagen, von Tieffliegern erschossen, erstickten in den Kellern der über 12 Quadratkilometer vollständig zerstörten Stadt.   

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Sachsens berühmtes Adelsgeschlecht trauert um Dr. Erika Freifrau von Bose

87-jährig starb jetzt Dr. Erika Freifrau von Bose. Die 1929 in Dresden geborene Adelsdame war bis zu ihrer Pensionierung stellvertretende Direktorin der renommierten Universitätsbibliothek Leipzig. Als Urenkelin des Komponisten, Pianisten und Musikprofessors Fritz von Bose (1865 - 1945) kümmerte sie sich bis zuletzt um die Aufführung seiner Werke, erfreute sich am Wiederaufbau des "Boseschen Hauses" Schössergasse 16 am Neumarkt nahe der Dresdner Frauenkirche. Sie war die letzte Vertreterin ihres Familienastes, Grand Dame eines der vornehmsten Uradels-Geschlechter Sachsens. Der Sage nach im Jahre 968 nach Christi aus dem Dunkel der Geschichte hervorgetreten, waren ihre Ahnen u. a. Bischöfe, Domherren, Königlich-Polnische und Kursächsische Wirklich Geheime Räte, Hofmarschälle, Minister, Reichspfennigmeister oder Generäle in sächsisch-thüringischen Landen. Möge die Freifrau ihre Ruhe finden im ewigen Leben nahe unseres dreifaltigen Gottes.

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Dresden freut sich auf Besuch des neuen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier

Ein Diplomat vom Scheitel bis zur Sohle - heute wird der 61-jährige Sozialdemokrat Frank-Walter Steinmeier zum 12. Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Für dieses verantwortungsvolle Amt, das bislang nur die einzigartigen Politik-Genies Theodor Heuss (1884 - 1963) und der grandiose Richard von Weizsäcker (1920 - 2015) zwei volle Amtszeiten ausfüllen konnten, wünschen wir ihm Gottes Segen. Möge er rasch unserem wunderschönen Dresden eine Visite abstatten, sich mit den faszinierenden Kunstschätzen, den liebevollen Menschen und den wunderschönen Umgebungen vertraut machen und dabei neue Kraft in diesen schwierigen Zeiten sammeln. 

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Landgestüt Moritzburg zeigt heute seine rassigsten Deckhengste

Neben dem bis 1945 von Sachsens Königsfamilie bewohnten Barockschloss Moritzburg befindet sich ein Unternehmen des Freistaates Sachsen - das Landgestüt (früher Hengstdepot) Moritzburg. Heute und morgen können Pferdezüchter und Pferdefreunde in der Reithalle wieder den aktuellen Hengstbestand für die Zuchtssaison bewundern. In der 1733 erbauten Gestütsanlage ließ König Anton 1828 die ersten 38 Hengste als Landbeschäler aufstellen. Heute befinden sich hier rund 80 Zuchthengste u. a. der Rassen Deutsches Sportpferd oder Sächsisch-Thüringisches Schweres Warmblut. 

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Dresdner Original Karl-Heinz Bellmann wird heute 70 Jahre alt

22 Jahre lang war er Chef der Traditions-Gaststätte "Maygarten/Linie 6" in Blasewitz. Seit Jahrzehnten ist Entertainer Karl-Heinz Bellmann mit dem gezwirbelten Schnauzer, den man fast nur in der alten Straßenbahner-Uniform kennt, jedem Einheimischen als Dresdner Original ein Begriff. Heute feiert der Ur-Sachse, der seit 1983 mit der 74-jährigen Star-Chansonette Dorit Gäbler verheiratet ist, seinen 70. Geburtstag. Wir wünschen ihm für die nächsten Jahre viel Gesundheit, tolle Ideen und Gottes Segen. 

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Stadt Dresden betreibt allein 10 Museen und Ausstellungen

Dresden genießt seit Jahrhunderten den Ruf einer Perle der Kunst und Hochkultur Deutschlands. Da kann selbst die durch fragwürdige Entscheidungen (z. B. Gebetsteppiche, Werwölfe und neuerdings Schrott-Busse vor unserer heiligen Frauenkirche) ins internationale Kreuzfeuer geratene und Elbflorenz der Lächerlichkeit preis gebende Stadtverwaltung nicht zurückstehen. Sie betreibt mit Stadtmuseum, Städtischer Galerie, Technischen Sammlungen, Kunsthaus, Leonhardi-Museum, Palitzsch-Museum, Carl-Maria-von-Weber-Museum, Kügelgenhaus, Kraszewski-Museum und Schillerhäuschen immerhin zehn Einrichtungen, welche den Dresdnern ans Herz gewachsen sind.  

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Große Trauer um Philatelist und Heimatforscher Horst Milde

Am 1. Februar starb, wie jetzt bekannt wurde, der 92-jährige Dresdner Philatelist, Buchautor und Heimatforscher Horst Milde. Von 1949 bis 1990 betrieb er im Nobelstadtteil Weißer Hirsch sein legendäres Briefmarkengeschäft, baute eine der größten Sammlungen früher Atelierfotografien und Ansichtskarten von Elbflorenz auf. Als exzellenter Kenner der Regionalhistorie und Augenzeuge mehrerer Gesellschaftsordnungen war er für Autoren, Filmemacher und sogar Schriftsteller eine wahre Fundgrube. Seine Veröffentlichungen setzen dem großherzigen Sachsen ein Denkmal, welcher auch die Erinnerung an das gute alte Dresden vor dem schrecklichen Inferno des 13./14. Februar 1945 wach hielt.

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Mehr Besucher auf Europas größter Felsenfestung Königstein

493 222 Besucher und damit ein knappes Prozent mehr als im Vorjahr pilgerten 2016 auf Europas größte Felsenfestung Königstein in der Sächsischen Schweiz. Die seit 1991 vom Freistaat Sachsen mit rund 63 Millionen Euro sanierte Anlage auf dem Tafelberg 240 Meter über der Elbe wird auch besonders gern von Ausländern aus Tschechien, Polen, Russland, Österreich und den Niederlanden frequentiert. Das 9,5 Hektar große Felsplateau mit bis zu 42 Meter hohen Mauern und dem mit 152,5 Meter tiefsten Brunnen Sachsens ist seit dem 12. Jahrhundert Burganlage. 1589 bis 1597 wurde der Königstein zur stärksten Festungsanlage im damaligen Kurfürstentum ausgebaut. 

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Dresdens Maler-Genie Gerhard Richter feiert 85. Geburtstag

Der am 9. Februar 1932 in Dresden geborene Gerhard Richter gilt als Welt-Genie, dessen Meisterwerke auf dem internationalen Kunstmarkt die teuersten Preise eines lebenden Künstlers erzielen. Selbst gehört er zu den 500 vermögendsten Deutschen. Rund 558 Millionen Euro erzielten seine Gemälde bei Auktionen der letzten Jahre. Seit 1993 ist Richter in dritter Ehe verheiratet, lebt in Köln. Zu seinem 85. Geburtstag wünschen wir dem weltberühmten Sachsen Gottes Segen, Gesundheit und noch viele Inspirationen. 

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Schrott-Ungetüm neben der Frauenkirche wird am 3. April wieder abgebaut

Jene den Blick von zwei unserer drei Webcams geringfügig beeinträchtigende Installation eines syrisch-deutschen Absolventen der Kunstakademie Dresden ist nur temporärer Natur. Gott sei Dank stören die in einem Betonfundament aufrecht stehenden drei Schrott-Busse auf dem Neumarkt nahe dem Luther-Denkmal vor unserer Frauenkirche das bei Gästen der Stadt so beliebte Fotomotiv der Steinernen Glocke des genialen Baumeisters und Künstlers  George Bähr (1666 – 1738) lediglich zu einer Jahreszeit, in welcher sich kaum ein Tourist nach Elbflorenz verirrt. Nach Auskunft der Veranstalter soll das auf so fragwürdige Art dem Zeitgeist huldigende Ungetüm am 3. April wieder verschwunden sein.  

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Mathematisch-Physikalischer Salon bis 12. Februar wegen Wartungsarbeiten geschlossen

Der 1724 als "Königliches Cabinet der mathematischen und physikalischen Instrumente" gegründete und seit 1728 im Dresdner Zwinger untergebrachte Mathematisch-Physikalische Salon der Staatlichen Kunstsammlungen bleibt von heute bis zum 12. Februar wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Ab 13. Februar sind die rund 500 ausgestellten Erd- und Himmelsgloben, Fernrohre und Brennspiegel, Rechenmaschinen, mechanischen Wunderwerke oder Geschützaufsätze (insgesamt existieren über 3000 Exponate) wieder zu besichtigen. 

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Sachsens Winzer verbuchen die größte Rekordernte seit 1990

Die rund 2500 Hobby- und Spalierwinzer sowie die etwa 30 Weingüter entlang der Sächsischen Weinstraße (493 Hektar Rebhänge) haben 2016 so viel Trauben wie noch nie seit der Wende gelesen. In den Kellern kamen 28 845 Hektoliter Weinmost an, die nun zu köstlichen Tröpfchen ausgebaut werden. Die Hälfte der Trauben konnte wegen ihres hohen Mostgewichts (in Grad Öchsle gemessener Zuckergehalt der Weintrauben) zu Prädikatsweinen heran reifen. Darunter sollen in der eigentlich für ihre Weißweine bekannten Region sogar recht passable Rotweine sein.  

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Felsen bröckeln - Sorge um Bastei-Aussicht in der Sächsischen Schweiz

Tourismusexperten, Hoteliers und Gastwirte sind in Sorge. Die Erosion der Millionen Jahre alten Felsformationen in der Sächsischen Schweiz fordert womöglich ein neues Opfer. Es geht um die 194 Meter steil über der Elbe befindliche Bastei-Aussicht mit dem Panoramablick auf das Elbsandsteingebirge. Wegen bedrohlicher Schäden bereits seit acht Monaten geschlossen, sollen sich die Experten des Sächsischen Immobilien- und Baumanagement (SIB) angeblich alle als zu dumm erweisen, die jährlich von 1,5 Millionen Touristen frequentierte Besucherplattform wieder herrichten zu können. Zwar gibt es noch hunderte andere Panorama-Aussichten. Doch ist gerade diese sehr bequem zu erreichende nahe eines Hotels und einer Gastwirtschaft besonders beliebt.   

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Großputz und Umbau nach dem furiosen Ball heute in der Semperoper

Der 12. und mit zwei Millionen Euro teuerste SemperOpernball aller Zeiten mit 2500 teils hochkarätigen Gästen - darunter Milliardären aus Saudi Arabien, dem Bundesinnenminister und Größen aus Sport, Kultur und Show - ging am heutigen Morgen furios zu Ende. Der Walzerseligkeit sind inzwischen die Großputz- und Umbauarbeiten gewichen. Unter Leitung des 50-jährigen Technischen Direktor Jan Seeger bauen 300 Opern-Mitarbeiter u. a. das Tanzparkett und die Ball-Kulissen ab, das Parkett-Gestühl wieder ein. Sonntag, 11 Uhr, startet schon wieder die erste Vorstellung der Reihe "Kapelle für Kid's" mit "Don Quichotte - Ritter rosten nicht!". 19 Uhr dürfen sich die Opernfreunde auf "Die Zauberflöte" freuen.

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SemperOpernball mit viel Klassik, Unterhaltung und einem Prinz aus dem Orient

Der 12. SemperOpernball bringt heute wieder etwas royalen Glanz nach Dresden: Seine Königliche Hoheit Prinz Salman bin Abdulaziz bin Salman bin Muhammad al Saud aus dem Königshaus von Saudi Arabien ist schon seit Mittwochabend in der Stadt! Der 36-Jährige wird für Verdienste, die sich dem normalen Sterblichen nicht ganz erschließen, neben z. B. Rolf Hoppe, Natalie Wörner, dem Präsidenten Rumäniens Klaus Johannis, Peter Maffay oder Fabian Hammbüchen mit dem St. Georgs Orden ausgezeichnet. Zum MDR-Sinfonieorchester singen Klassik-Weltstars wie Margarita Gritskova und Aida Garifulina. Sachsens Staatsopernchor und das Semperoper Ballett sind auch im Einsatz. Sogar Chonchita Wurst steht auf der Bühne. Um Mitternacht musizieren Andrè Rieu und sein Orchester für eine Stunde. Wer keine der 2500 Karten, von denen jede einzelne bis zu 2360 Euro kostet, besitzt, kann alles ab 20 Uhr am Fernseher erleben. Oder darf beim SemperOpenairball draußen auf dem Theaterplatz schon ab 18 Uhr bei etwa 2 bis 3 Grad tanzen.

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Fotoschau zum 85. Geburtstag von Kunstmaler-Genie Gerhard Richter

Das Albertinum zeigt anlässlich des 85. Geburtstages des großen deutschen Kunstmalers Gerhard Richter am 9. Februar Künstlerporträts des 1939 in Antwerpen geborenen Fotografen Benjamin Katz. Dieser fotografiert Richter mit seiner Leica-Kamera seit mehr als drei Jahrzehnten. Nicht vordergründig in seinen Ateliers beim Entstehen der weltberühmten Kunstwerke, sondern in typischen Situationen eher spontan. Die Ausstellung ist bis zum 21. Mai geöffnet.  

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Gottes Segen für neuen Frauenkirchen-Geschäftsführer Frank Richter

Zum Monatsanfang übernahm der 56-jährige Theologe und Librettist Frank Richter einen der Geschäftsführer-Posten unserer Dresdner Frauenkirche. In der Domstadt Meißen geboren, wurde er 1987 zum katholischen Priester geweiht und gründete während der friedlichen Revolution im Herbst 1989 als junger Kaplan der Dresdner Hofkirche die "Gruppe der 20" mit. Nach Laisierung zwecks Heirat 2005 arbeitete er u. a. als Pfarrer der Altkatholischen Kirche in Offenbach. Seit 2009 Direktor der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung in Dresden, errang er überregional Renommee durch seine Vermittlungsbemühungen in der Asyldebatte. Für sein neues Amt wünschen wir ihm Gottes Segen.

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Touristen-Plus - unser wunderschönes Dresden so beliebt wie nie

Der von interessierter Seite immer wieder gebetsmühlenartig wiederholte angebliche Imageschaden für den Dresden-Tourismus wird durch die Fakten Lügen gestraft, ist ausgeblieben. Sachsens Landeshauptstadt verzeichnete 2016 ein Besucherplus. Von Januar bis November kamen 1  875  620 Touristen in Dresden an – 0,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2015. Die meisten Ausländer pilgern aus den USA (73 285 Übernachtungen), der Schweiz (73 134 Übernachtungen) und Österreich (66 856 Übernachtungen) in unser faszinierendes Elbflorenz.

 

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Dresdner Stadtmuseum würdigt das Lebenswerk von Kunstmaler Otto Griebel

Mit Hochdruck bereitet das Stadtmuseum die sensationelle Schau "Otto Griebel. Im Panoptikum der Zeit" vor, die Samstag öffnet und bis 7. Mai zu sehen ist. Otto Griebel (1895-1972), der Meisterschüler von Prof. Josef Goller (1868 - 1947), gehört zu den wichtigsten Dresdner Künstlern der 1920er Jahre. Vielen Dresdnern ist er durch seine Lebenserinnerungen "Ich war ein Mann der Straße" bekannt, die der heute 79-jährige Sohn Matthias zu DDR-Zeiten herausgab. Obwohl ein Großteil seiner Werke dem Inferno des 13./14. Februar 1945 zum Opfer fiel, kann eine opulente Auswahl von mehr als einhundert Gemälden, Zeichnungen und grafischen Arbeiten aus der Zeit von 1914 bis 1971 gezeigt werden. Dazu erscheint ein Gesamtverzeichnis zu Griebels Werk.

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Loschwitzer Schwebeseilbahn nimmt vor Ostern ihren Betrieb auf

Die am 6. Mai 1901 unter Anwesenheit Seiner Königlichen Hoheit des Kronprinzen Friedrich August (1865 - 1932) feierlich eröffnete Loschwitzer Schwebeseilbahn - die älteste Europas für die Personenbeförderung - nimmt noch vor Ostern wieder ihren Betrieb auf. Seit 2. Januar wird sie gewartet und modernisiert. Die beiden Wagen (274 Meter Streckenlänge) nutzen das Prinzip des Einschienbahnsystems, hängen an Schienen (gestützt durch ein Gerüst aus 33 Tragjochen) und werden durch ein 38 mm starkes Stahlseil mit geringem Kraftaufwand bewegt. Denn der talwärts fahrende Wagen hilft den sich bergauf bewegenden zu ziehen. 

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Vom Bundesinnenminister bis zur Prinzessin aus Saudi Arabien - die Welt eilt nach Dresden

Dresden bereitet sich auf den Empfang von Staatsoberhäuptern, wichtigen Politikern und Besuch aus dem Königshaus von Saudi Arabien vor. Sie alle kommen zum Tanz beim 12. SemperOpernball am 3. Februar. Darunter der Präsident von Rumänien, Klaus Johannis, Bundesinnenminister Thomas de Maizière, der letzte DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Bundestagsmitglied Peter Ramsauer, die Alt-Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf und Roland Koch. Auch die 52-jährige Princess Basmah bint Saud, das 115. und jüngste Kind von König Sauds, der bis 1964 auf Saudi-Arabiens Thron saß, und ihr Hofstaat haben einige der bis zu 2300 Euro teuren Karten.

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Panometer zeigt Dresden als Ruinen-Wüste nach dem Inferno des 13./14. Februar 1945

Im Panometer Dresden ist jetzt wieder das Inferno-Panorama "DRESDEN 1945" zu sehen. Es führt auf eine Zeitreise in die Elbmetropole unmittelbar nach den Bombardements 1945. Vom Rathausturm erschließt sich die Ruinen-Wüste, aus der noch Rauchsäulen aufsteigen. Militärisch sinnlos und barbarisch war die Zerstörung Dresdens durch englische und amerikanische Bomber-Staffeln zum Kriegsende, die bis heute als einer der verheerendsten Luftangriffe mit den größten Feuerstürmen und der weitgehenden Vernichtung einer der schönsten Großstädte Europas gilt. Mindestens 25 000 Menschen verloren dabei ihr Leben. Sie verbrannten als lebendige Fackeln auf offener Straße, wurden von einstürzenden Häusern erschlagen, von Tieffliegern erschossen, erstickten in den Kellern der über 12 Quadratkilometer vollständig zerstörten Stadt.    

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Heute letztes Konzert vor Umbau der Semperoper zum Ballhaus-Palast

Heute, 20 Uhr, endet mit dem 2. Aufführungsabend der Staatskapelle Dresden unter dem 74-jährigen Dirigent Thomas Sanderling die normale Geschäftstätigkeit der Semperoper. Nachdem der letzte Gast den Zuschauerraum verlassen hat, wird das komplette Parkett-Gestühl ausgebaut und Europas wohl schönstes Opernhaus dem Semperopernball Verein unter dem 51-jährigen Prof. Hans-Joachim Frey übergeben, in zweitägiger Arbeit in einen glitzernden Ball-Palast verwandelt. Am Freitag startet hier der 12. SemperOpernball mit 2500 Gästen im Saal und 15 000 beim Openairball auf dem Theaterplatz. Die TV-Übertragung genießen regelmäßig über zwei Millionen Menschen.   

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"Die Welt der DDR" öffnet auf 1500 Quadratmeter am Albertplatz in Dresden

Ab dem heutigem Sonntag hat das mit über 50 Staats-, Stadt- und Privatmuseen gesegnete Dresden auch noch ein DDR-Museum. Auf 1500 Quadratmeter eröffnet der Besitzer von über 20 Supermärkten in Bayern und Sachsen, der 57-jährige Peter Simmel, seine Schau im SIMMEL-CENTER am Albertplatz. Ob Trabant, Wartburg, Campingwagen, komplette DDR-Wohnungen, Klassenzimmer, das Büro eines Kombinates, Volksarmee und Volkspolizei - das Leben im Sozialismus wird in all seinen Facetten vorgestellt. Die Exponate stammen bis auf eine Apotheken-Einrichtung aus der Insolvenz des im letzten Jahr aufgelösten "DDR-Museums Zeitreise" in Radebeul. "Die Welt der DDR" hat täglich, Sonn- und Feiertage eingeschlossen, von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro für Erwachsene (ermäßigt 7 Euro). 

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Ufa verfilmt Dresdner Jahre und Aufstieg von Präsident Wladimir Putin

Das Leben von Russlands erstem Mann, dem heute 64-jährigen Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin, wird von der Ufa verfilmt. Darin sollen auch die für ihn so wichtigen vier Jahre in Dresden eine Rolle spielen. Im August 1985 kam er als 33-jähriger KGB-Hauptmann in die Dresdner Außenstelle des sowjetischen Geheimdienstes Angelikastraße 4. Er bewohnte mit seiner Familie eine Zweieinhalb-Zimmer-Plattenbauwohnung im dritten Stock der Radeberger Straße 101. In Elbflorenz wurde 1986 seine zweite Tochter, Jekaterina, geboren, erlebte er den im Herbst 1989 beginnenden Untergang der DDR. Putin war oft in der Gaststätte "Am Thor" nahe dem Goldenen Reiter, wo dem weltberühmten Stammgast noch heute eine Gedenkecke gewidmet ist.   

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Ehemalige Dresdner Bankiers-Familie Arnhold schenkt Rüstkammer Pistolen

Die zur Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen zählende Türckische Cammer ist dank einer großherzigen Schenkung um ein Paar türkische Schnappschuss-Pistolen aus dem 17. Jahrhundert reicher. Die Waffen befanden sich bislang in Londoner Privatbesitz. Eine Urenkelin des in Dresden geborenen Bankiers Hans Arnhold (1888 - 1966) vermittelte deren Ankauf durch die Familienstiftung und gab sie an die älteste und weltweit bedeutendste Sammlung osmanischer Kunst außerhalb der Türkei. Arnhold war Chef der Berliner Repräsentanz des Dresdner Bankhauses Gebrüder Arnhold. Nach Arisierung des Familien-Unternehmens 1938 und Emigration in die USA baute er in New York die Dependance von Arnhold & S. Bleichroeder zum neuen Stammsitz aus. 

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Mystisches Dresden - Stadtführer zeigt geheimnisvolle Orte in Dresden und rund um das Elbtal

Der Dresdner Totentanz, eine lebendig eingemauerte Prinzessin, die qualvoll im Sarg erstickte scheintote Gräfin, Henker-Orte, Hexen, Giftmischer, Dämonen, Magier, Mumien, Untote, wandernde Leichen, Außerirdische, alte Sachsen-Götter - Dresden steckt voll dunkler Geheimnisse. Überraschende, rätselhafte, mitunter verstörende, obskure und oft mit dem Mantel des Schweigens überdeckte Seiten führt erstmals der Band "Mystisches Dresden" auf 672 Seiten auf. Das prachtvoll illustrierte Werk ist seit heute im Buchhandel erhältlich, kostet 24,95 Euro.

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In Dresden bislang acht Asylbewerber als Sozialbetrüger enttarnt

Laut Medienberichten hat Dresden bislang acht betrügerische Asylbewerber ermittelt, die sich in verschiedenen Bundesländern registrierten, um Sozialleistungen mehrfach zu kassieren. Der ganze Ausmaß des Schadens sei noch nicht bekannt, den Kriminellen drohe eine Geld- oder Freiheitsstrafe. Außerdem wolle man die Rückzahlung der erschlichenen Gelder versuchen. Die Ausländerbehörde der Stadt zeigte zudem Asylbewerber an, die mit mehreren Identitäten aufgetreten sind.    

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Prachtvolle Semperoper feiert 350 Jahre Oper in Dresden

Vor genau 350 Jahren begann am 27. Januar 1667 die ruhmvolle Dresdner Opernhistorie mit der Premiere von "I Teseo" von Moneglias im ersten Opernhaus. Das "Churfürstliche Opernhaus am Taschenberg" wurde 1707 katholische Hofkapelle. 1719 war das neue Opernhaus mit 2000 Plätzen am Zwinger fertig, das zuletzt nur noch als Ball- und Konzertsaal diente, bei der Mairevolution 1849 abbrannte. 1841 war allerdings schon das Königliche Hoftheater von Gottfried Semper fertig. Das "schönste Theater der Welt" ging 1869 in Flammen auf. 1878 hatte man die zweite Semperoper errichtet. Im Inferno des 13./14. Februar 1945 zerstört, glänzt sie seit 1985 in alter Pracht.

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Dresdens Kriminalregister informiert über Diebstahl, Mord und Totschlag

Das Verbrennen auf dem Scheiterhaufen war Ketzern und Zauberern vorbehalten, wurde aber auch bei Kirchenraub angewandt. Münzfälscher und deren Helfer zerkochte man bei lebendigem Leibe in einer Tonne. So geschah es zwei Frauen, die mit falschen Groschen erwischt wurden. Der Richterspruch konnte aber auch lauten: Ersäufen in einem Sack in der Elbe! Wer mit dem Schwert geköpft oder am Galgen erhängt wurde - der erhielt eine milde Todesstrafe. Auch das Abhacken von Händen bei Kleinkriminellen war üblich. Über die nicht gerade zimperliche Justiz im alten Dresden informiert das "Kriminalregister der Stadt Dresden 1517 - 1569", welches gerade im Universitätsverlag Leipzig erschien.

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Kriminelle Bande manipuliert Geldautomat in Altmarkt-Galerie

Wenn Sie zwischen 10. und 14. Januar 2017 Geld vom Automaten der Reisebank in der Altmarkt-Galerie nahe Zwinger und Kreuzkirche abgehoben haben, sollten Sie Ihre Kontoauszüge auf merkwürdige Transaktionen prüfen! Gangster manipulierten den Geldautomaten, spionierten Pin-Nummern und Bankdaten aus. Die Polizei hat bereits Kenntnis von einem Geschädigten, dem das Konto vom Ausland aus geplündert wurde. 

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Europa feiert einen der größten und genialsten Deutschen aller Zeiten

Direkt vor unserer Dresdner Frauenkirche steht seit 1885 in Bronze gegossen das monumentale Standbild von Martin Luther (1483 - 1546). Dieser geniale Theologieprofessor vom Orden der Augustiner-Eremiten schlug am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an das Hauptportal der Schlosskirche zu Wittenberg und läutete damit vor genau 500 Jahren die Reformation ein. Er zählt zu den wichtigsten und berühmtesten Europäern, weil er die lateinische Bibel - das wichtigste Buch der Menschheit - ins Deutsche übersetzte, die katholische Kirche reformierte und sein beispielgebender Wertekanon über Jahrhunderte uns Protestanten prägte. Lassen Sie uns 2017 gemeinsam das 500. Luther-Jubeljahr feiern!

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Görlitzer Wohltäter Professor Stöcker feiert 70. Geburtstag

Der in Rennersdorf in der Oberlausitz geborene Medizin-Professor und Unternehmer Winfried Stöcker begeht heute seinen 70. Geburtstag. 2013 kaufte er das prächtige Görlitzer Warenhaus (1913 errichtet, 10 000 Quadratmeter Fläche) welches durch seine gut erhaltenen Jugendstilelemente wie die ornamental verzierte Glaskuppel oder freitragende Treppen ein einzigartiges Denkmal der Verkaufskultur aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts darstellt. Prof. Stöcker will den sächsischen Prachtbau, der in den letzten Jahren mehrmals als Filmkulisse diente, demnächst wieder als Kaufhaus eröffnen.

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Schauspielerin Natalia Wörner erhält goldenen Semperopernball-Orden

Den 8000 Euro teuren St. Georgs-Orden des SemperOpernballs erhält am 3. Februar die mit Bundesjustizminister Heiko Maas liierte 49-jährige Schauspielerin Natalia Wörner. Die gebürtige Stuttgarterin brillierte z. B. in Rosamunde Pilcher-Verfilmungen. Der Orden aus purem Gold wird jährlich an Persönlichkeiten u. a. aus Kultur, Sport, Politik und Wirtschaft verliehen. Sogar Russlands Präsident Wladimir Putin nahm ihn auf dem Ball in Dresden entgegen. 

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Die Weißeritztalbahn - das Bimmelbähnle ins verschneite Erzgebirge

Heute lädt wieder unsere Weißeritztalbahn (Streckenlänge 26,33 km, Spurweite 750 mm) - Deutschlands dienstälteste Schmalspurbahn - zu Fahrten ins verschneite Erzgebirge ein. Der benutzbare Abschnitt von Freital-Heinsberg bei Dresden durchs Tal der Roten Weißeritz nach Dippoldiswalde gehört zu den romantischsten Bimmelbahn-Routen. Ab März soll auch das seit der Jahrtausendflut 2002 gesperrte Gleis bis Kipsdorf in Betrieb sein.     

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Gottes Segen für Donald Trump, den 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten

Die Welt schaut in die US-Hauptstadt Washington, wo der Christ, Absolvent der New York Military Academy und Elite-Universitäten, der 70-jährige Donald Trump, seinen Amtseid als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ablegt. Wir wünschen dem Nachfahren deutscher Ahnen aus dem einstigen Königreich Bayern allzeit Gottes Segen, Gesundheit und Weisheit, die Atommacht USA zu lenken. Sachsen und besonders die Dresdner wären glücklich, wenn er - wie sein Amtsvorgänger - Elbflorenz und unsere Frauenkirche mit einem Besuch beehren könnte.    

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Schlösserverwaltung schließt Festung Dresden für zwei Jahre komplett

Eine Touristenattraktion im Herzen Dresdens bleibt zwei Jahre verschlossen! Die im 16. Jahrhundert angelegten Festungsanlagen mit den begehbaren Kasematten unter der Brühlschen Terrasse sind laut Geschäftsführung der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsens frühestens 2019 wieder zu besichtigen. Bis dahin finden in der "Festung Dresden" wichtige Bau- und Umbaumaßnahmen statt. Die geplante künftige Schau soll den Titel "Feste, Dramen, Katastrophen - so nah wie nie" tragen. 

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Millionen-Bau für unseren Dresdner Kreuzchor

Für rund 4,2 Millionen Euro erweitert die Stadt Dresden bis 2019 das Alumnat des Dresdner Kreuzchores im Stadtteil Blasewitz-Striesen, schafft damit zu den 94 bestehenden weitere 40 Wohnheimplätze für die 140 Knaben und Männer des weltweit renommierten Chores. So alt wie die Landeshauptstadt, ist der Kreuzchor die musikalische Seele Dresdens. Seine Heimstatt hat er in der Kreuzkirche am Altmarkt - der offiziellen Predigtkirche des evangelischen Landesbischofs von Sachsen, Dr. Carsten Rentzing. 

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Der schönste Moment im Leben - Hochzeit in unserer Dresdner Frauenkirche

Dank Gott Vater, Jesus Christus und Heiligem Geist haben seit der Wiederweihe 2005 schon 350 Ehepaare ihren Bund vor Gott in unserer evangelisch-lutherischen Frauenkirche besiegelt. Für alle einer evangelischen Kirche angehörenden Männer und Frauen, die das traditionelle Band der Ehe vor dem Altar zu schließen wünschen, gibt es noch wenige freie Termine an Samstagen um 11 oder 13 Uhr in diesem Jahr.  

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Wölfe erobern schon 19 Territorien im Freistaat

Die seit Jahren mit Millionenaufwand betriebene Wiederansiedlung der Wölfe im Freistaat Sachsen führt dazu, dass sich Isegrim heute bereits in 19 Territorien tummelt, 15 Rudel, 3 Paare und ein Einzeltier Jagd auf heimisches Wild und Nutztiere machen (allein 71 gemeldete Nutztierrisse und 338 771,70 Euro staatlicher Mittel für Herdenschutzmaßnahmen 2016). Vor allem die extreme Wolfspopulation in der dicht besiedelten Lausitz sorgt für zahlreiche Proteste, lässt selbst Umweltminister über Abschussmöglichkeiten der gefährlichen Tiere nachdenken.   

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Unser schönes Sachsen, wie es Maler sahen

60 Gemälde von unserem wunderschönen Sachsenland entlang des Elbestroms, ergänzt durch Porzellane mit Abbildungen von Gebäuden und Landschaften, präsentiert die Schau "Sachsen, wie es Maler sahen" in der Albrechtsburg Meißen. Die Exposition an der Wiege des Freistaates Sachsen, dem über 1000-jährigen Meißen, ist noch bis 26. Februar geöffnet.

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Glashütter Luxusuhren-Pionier Lange verstorben

Die Uhrenwelt trauert um Walter Lange, welcher in der Nacht zu Dienstag 92-jährig verstarb. Dem Ururenkel des Begründers des Uhrenmanufakturwesens in Glashütte nahe Dresden, Ferdinand Adolf Lange (1815 - 1875), gelang nach 1990 die Revitalisierung der durch kommunistische Enteignung unterbrochenen Familientradition am historischen Ort im Müglitztal. Mit Partnern machte er das Luxusuhren-Label "A. Lange & Söhne" wieder zu einem der weltweit wichtigsten Manufakturen für hochwertigste Nobeluhren. Die heute zum Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont zählende Firma beschäftigt etwa 770 Mitarbeiter und stellt Zeitmesser wie die 264 000 Euro teure "A. Lange & Söhne 1 Tourbillon Ewiger Kalender" her.

 

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Neues DDR-Museum für Dresden

27 Jahre nach der Wiedervereinigung eröffnet am 29. Januar in Sachsens Landeshauptstadt ein neues DDR-Museum. Auf 1500 Quadratmeter werden Tausende Sachzeugen, darunter 15 Oldtimer, aus dem untergegangenen Arbeiter- und Bauernstaat präsentiert. Eigentümer ist der 57-jährige bayerische Supermarkt-Unternehmer Peter Simmel, welcher 60 000 Exponate für 50 000 Euro aus der Konkursmasse eines bankrotten Museums kaufte.  

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Winter vor 120 Jahren in Elbflorenz

Wie man sich vor rund 120 Jahren während der kalten Wintertage in Dresden vergnügte, zeigt die Sonderschau des Stadtmuseums "Winterfreuden in Dresden". Dabei sind Beispiele historischer Wintermode und Wintersportgeräte genau so wie elegante Abendroben und bunte Karnevalskostüme zu bewundern.

 

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Opernball-Gold für Fabian Hambüchen

Der Olympia-Sieger von Rio de Janeiro 2016, Florian Hambüchen, darf sich auf einen hohen Orden freuen. Er wird beim 12. SemperOpernball am 3. Februar mit dem goldenen St. Georgs Orden geehrt. Laut dem 1. Vorsitzenden des Semperopernball-Vereins, Prof. Hans-Joachim Frey, erhält er den rund 8000 Euro teuren Orden aus gediegenem Gold für seine überragenden sportlichen Leistungen.

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Das geliebte Dresden und seine Kinder

Dresden ist nicht nur bei Touristen eine der beliebtesten Städte Deutschlands, hier werden auch jedes Jahr mehr Kinder geboren. Rund 8200  Babys kamen 2016 in Elbflorenz zur Welt - Jahrhundert-Rekord!

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Dresden will 2018 Reiseveranstalter in die Landeshauptstadt locken.

Mit dem etwa eine Million Euro teuren Kongress German Travel Mart will Dresden 2018 rund 1000 Reiseveranstalter und Journalisten aus 45 Ländern nach Dresden locken, das Tourismusgeschäft gewaltig ankurbeln.

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Einweihung Kraftwerk Mitte

Das mit rund 100 Millionen Euro sanierte Kraftwerk Mitte wird heute als neuer Dresdner Kulturtempel eingeweiht. In ihm arbeiten nun die Staatsoperette Dresden und ein Jugendtheater.

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Dresdner Tafel

Dresdens über 12 000 Arme beten, dass der durch Strafanzeigen, Offenbarungseide, Skandale und schwere Vorwürfe einstiger Mitarbeiter schwer belastete Vorstand der Dresdner Tafel und seine Stellvertreterin zurücktreten. Denn die Armen-Beköstigung scheint in Gefahr.

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