Mindestens seit 1661 verbindet eine Fähre den Ort Kötitz (heute Stadt Coswig) mit dem benachbarten Gauernitz auf der anderen Elbseite. Die von einheimischen Pendlern und vor allem Touristen auf dem Elb-Radwanderweg gern benutzte Elbquerung wird nun mindestens vom 12. April bis 26. Juni 2026 voll gesperrt. Grund ist die Installation einer Elektrofähre, welche die bislang mit Diesel betriebene Fähre "Kötitz" (seit 57 Jahren im Einsatz) ersetzen soll. Aufbau veränderter Landungsbrücken und die Installation der Ladeinfrastruktur benötigen nach Auskunft der Stadt Coswig eine so lange Zeit des Pausierens.  

 

 

Mit 70 Jahren wird Peter Theiler, bis 2024 Intendant der Semperoper in Dresden, im Sommer 2027 die gleiche Position an der Oper in Essen übernehmen. Die dortige Intendatin hatte sich auf selten gespielte und zeitgenössische Opern versteift und dabei das Publikum völlig verschreckt. Quintessenz: nur noch magere 63 Prozent der Stühle besetzt! Theiler soll das Haus - bis für Sommer 2028 ein neuer Intendant gefunden ist - ein Jahr lang auf Rettungskurs bringen.  

Nach dem Fund einer 250-Kilo-Bombe, die beim Inferno vom 13./14. Februar 1945 am Neustädter Elbufer nicht explodierte, ist die Dresdener Innenstadt am heutigen 11. März 2026 ab sofort gesperrt. Etwa 18.000 Bürger werden aus ihren Wohnungen und Arbeitsstätten evakuiert. Auch unsere Dresdner Frauenkirche kann nicht besichtigt werden. Bitte das Gebiet weiträumig umfahren!

Ein Festival, welches sich den 8-Millimeter-Filmspulen widmet, findet bereits zum 27. Mal in Dresden statt. Vom 12. bis 15. März 2026 werden sich die Enthusiasten dieses Metiers in der Motorenhalle Dresden treffen.

Er ist der Chronist der Dresdner Musik der letzten Jahrzehnte mit dem Fotoapparat! Der heute 74-jährige Matthias Creutziger war langjähriger Theaterfotograf der Semperoper, dokumentiert auch das Jazz-Geschehen in Deutschland. Für seine Verdienste, die Dokumentation und Kunst in der Fotografie wundervoll vereinen, erhält er am 1. Juni 2026 den mit 10.000 Euro dotierten "Dresdner Kunstpreis".   

Von der Steinernen Glocke unserer Dresdner Frauenkirche lässt sich der Traumblick über Elbflorenz und das Elbtal genießen. Wagen Sie den Aufstieg! Zunächst führen 174 Stufen in 29 Meter Höhe. Weiter geht es über schmale Treppen zum stufenlos ansteigenden Wendelgang. Auf diesem umrunden Turmgäste die äußere Kuppel zweieinhalb Mal. Über weitere Treppenläufe – einer davon in Form einer steilen Leitertreppe – gelangen Sie  zur 67 m hoch gelegenen Aussichtsplattform.

Die mindestens 25,6 Millionen Euro teure Sanierung und Wiedereröffnung des einst bei Einheimischen und Touristen beliebten Fernsehturmes auf der Elbtalhöhe von Dresden-Wachwitz hat eine wichtige Hürde genommen. Der Stadtrat stimmte dafür, den Eigenanteil der Landeshauptstadt dafür aufzubringen. Seit 1991 ist der 252 Meter hohe Turm (1969 eröffnet), welcher einst mit Gastronomie und Aussichtsplattform lockte, für Besucher gesperrt. Sollten die Arbeiten wirklich starten, ist mit der Fertigstellung allerdings nicht vor 2033 zu rechnen.

Der den Nationalpark Sächsische Schweiz durchquerende, an Dresden, Radebeul und Meißen entlang der Sächsischen Weinstraße führende Elberadweg (1300 Kilometer lang - vom tschechischen Riesengebirge bis zur Nordsee) wurde wegen seiner hervorragenden Infrastruktur erneut als beliebtester Radweg Deutschlands ausgezeichnet. Die Wein-, Garten- und Villenstadt Radebeul lässt sogar gerade einen Radweg-Teil an der Brückenrampe zur Flussquerung nach Niederwartha völlig neu asphaltieren.

Neue, gut dotierte, Jobs in der Chip-Industrie und das üppige Berufsbeamtentum lassen die Immobilienpreise in der Landeshauptstadt Dresden sowie der benachbarten Wein-, Garten- und Karl-Maystadt Radebeul kräftig steigen. Eigentumswohnungen in Dresden kosten jetzt 2400 Euro pro Quadratmeter, bei sehr guter Ausstattung und Lage durchschnittlich 4000 Euro pro Quadratmeter. Für freistehende Einfamilienhäuser sind mindestens 400.000 Euro, für luxuriösere Objekte mehr als eine Million Euro fällig. Nur in Radebeul ist es noch teurer: Hier stiegen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen zwischen Elbe und Rebhängen inzwischen auf 2600 bis 5000 Euro pro Quadratmeter. Freistehende Eigenheime mittleren Standards werden kaum unter 560.000 Euro angeboeten. Villen kosten durchschnittlich 880.000 Euro, wobei es auch schnell über 1,5 Millionen Euro gehen kann.

Ihre Hits wie "Da geh' ich zu Maxim" oder "Das Studium der Weiber ist schwer" haben "Die lustige Witwe" von Star-Komponist Franz Lehar (1870 - 1948) unsterblich gemacht. Diese Operette soll nun zur kommenden Saison 2026/27 an der Dresdner Semperoper wieder eine Premiere feiern.

Während im Freistaat Sachsen letztes Jahr die Zahl der Freizeit- bzw. Kleinwinzer auf das historisch niedrigste Niveau von lediglich 1145 sank, versuchen heute mehr ihr Glück als Haupt- und Nebenerwerbsweinbauern. Waren 2007 nur 35 Weinbaubetriebe gemeldet, erhöhte sich deren Zahl im Jahr 2025 auf 79: davon 37 Winzer im Hauptberuf und 42 im Nebenerwerb,, von denen viele ihr Unternehmen als Weingut bezeichnen.

Vom 11. bis 15. März 2026 findet im Dresdner Festspielhaus Hellerau und an anderen Veranstaltungsorten wie der Staatsoperette (darüber hinaus sogar unter freiem Himmel am Goldenen Reiter) das Festival "Tanzplattform" statt. Dabei sind 13 zeitgenössische deutsche Produktionen zu erleben, welche Innovationskraft, Vielfalt und Kreativität demonstrieren sollen. Diese wählte eine Jury aus 550 Produktionen aus.  

Am heutigen 28. Februar 2026 öffnet im Schlosspark von Pillnitz Sachsens berühmtestes Gewächshaus, welches die über 250 Jahre alte Kamelie der Sachsen-Herrscher schützt.  Kamelien gibt es jedoch auch in den Botanischen Sammlungen Pirna-Zuschendorf, in der Kamelienschau des Schlosses Königsbrück und im Botanischen Blindengarten Radeberg zu bewundern.   

Die 2025 unter Besucherrückgängen (um 460.000 auf 1,9 Millionen Besucher gesunken) und Umsatzeinbußen (um 1,4 Millionen Euro auf 12,6 Millionen Euro gesunken) leidenden Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erhöhen zum 1. April 2026 die Eintrittspreise für einige Museen: so steigt das Tagesticket für alle Museen von 26 auf 28 Euro, das Zwei-Tages-Ticket von 29 auf 32 Euro und die Jahreskarte von 75 auf 95 Euro. Schüler bis 20 Jahre (bisher Eintritt bis 17 Jahre kostenlos) zahlen 2 Euro.