Rund um Altenberg und Zinnwald soll es im Osterzgebirge 2025 wieder aktiven Bergbau geben. Das Unternehmen Deutsche Lithium AG plant, ein Bergwerk und eine Aufbereitungsanlage am deutsch-böhmischen Gebirgskamm zu errichten. Das hier zum Abbau vorgesehen Lithium wird für E-Autos, Laptops und Smartphones dringend weltweit benötigt.

Der 75-jährige Star-Regisseur Peter Konwitschny hat gerade an der Dresdner Semperoper die Oper "Norma" von Vincenzo Bellini (1801 - 1835) mit großem Erfolg inszeniert. Bravo-Rufe und Standing Ovations belohnten seine Interpretation des Werkes - er zeigt beide Akte in einer unterschiedlichen Szenerie. Möge diese Oper noch viele begeistert aufgenommene  Aufführungen erleben.

Deutschlands ältester und größter Weihnachtsmarkt, der weltberühmte Dresdner Striezelmarkt, wird in diesem Jahr stattfinden. Es ist die 587. Auflage dieser gigantischen Weihnachtswelt im Schatten der 800 Jahre alten Kreuzkirche auf dem Altmarkt, welche Touristen aus ganz Europa anlockt. Letztes Jahr machte die Pandemie dieser ursächsischen Tradition einen Strich durch die Rechnung. Der Baum soll am 30. Oktober aufgestellt werden, von der frohen Botschaft des Christfestes, der Geburt unseres Heilands Jesus Christus, künden.

Jetzt ist unsere weltberühmte Frauenkirche nicht mehr nur Gebetsort, Konzerthalle, Panoramaaussicht und Gotteshaus für Touristen. Eine neue Marketing-Idee bindet die Kathedrale in die Produktion des bekannten Dresdner Christstollens ein. In einer Glockenstube in 29 Meter Höhe über dem Neumarkt werden 300 Stollen eines gottesfürchtigen Dresdner Backkünstlers 40 Tage lang reifen. An eine Segnung oder Weihe der Striezel, welche das gewickelte Christkind symbolisieren, ist allerdings nicht gedacht. Auf jeden Fall wird die Köstlichkeit teurer als die sonst schon hochpreisigen Gebäcke aus der Landeshauptstadt verkauft werden.

 

 

Seit Jahrhunderten sind die Schnitzer, Drechsler und Holzspielzeugmacher im Erzgebirge für ihre wunderbaren Nussknacker, Pyramiden und Räuchermänner berühmt. Doch was sich gut verkauft, wird auch gern nachgemacht. So geht es jetzt den Seiffener Volkskünstlern, die Bundeskanzlerin Angela  Merkel als Räucherfrau auf den Markt brachten. Sie hatten gerade 300 Stück verkauft, da war schon ein Billiganbieter aus China auf dem Markt, der eine zwar nicht schöne, doch um zwei Drittel billigere Kanzlerin anbot. Nicht einmal rauchen soll sie. Jetzt überlegen die Seiffener, ob sie die Chinesen wegen dieser Merkel verklagen.  

"Handwerk hat goldenen Boden", sagen wohl nur noch die Großväter. Denn die Zurückhaltung der Jugend, einen Handwerksberuf zu ergreifen, ist im Freistaat offensichtlich. Lediglich 5273 Lehrverträge konnten für dieses Jahr abgeschlossen werden. Über 500 Lehrstellen sind noch unbesetzt. Vor allem die Berufe Elektroniker, Kfz-Mechatroniker, aber selbst Bäcker, Konditor und Gebäudereiniger haben Nachwuchssorgen.  

Die Depots der Staatssammlungen des Freistaates Sachsen sind längst nicht mehr so opulent gefüllt wie vor 20 Jahren. Fast 12.850 Gemälde, Waffen, Möbel, Teppiche, Porzellane usw. gaben die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden an die rechtmäßigen Eigentümer bzw. deren Nachfahren zurück. Vieles war durch die sogenannte "Schlossbergung", die Enteignung früherer Adelsfamilien und Rittergutsbesitzer, in den Besitz der Museen gekommen. 25 Millionen Euro kostete die Forschung nach den einstigen Besitzern bislang den Freistaat.   

Der 1932 in Dresden geborene Schriftsteller Eberhard Panitz starb jetzt im Alter von 89 Jahren in Berlin. Seine Werke wie "Die sieben Affären der Dona Juanita" oder "Der Dritte" wurden in der DDR sogar verfilmt. Manchen ist sein Werk "Dresdner Novelle 1989" oder "Das Trümmerhaus der Träume" in Erinnerung.

Der 57-jährige Intendant der Dresdner Musikfestspiele Jan Vogler durfte jetzt aus den Händen des deutschen Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz in Empfang nehmen. Vogler aus traditionsreicher Musikersippe, der im Alter von 20 Jahren Solocellist der Sächsischen Staatskapelle wurde, zehn Jahre später seine Solokarriere begann und seit 2008 die Dresdner Musikfestspiele als städtischer Intendant leitet, in New York und Dresden wohnt, gilt als netzwerkender Diplomat der Klassikszene mit besten Verbindungen in der Branche und der Politik.

Am Montag, dem 4. Oktober 2021, startet endlich der Kartenverkauf für den 16. SemperOpernball am 28. Januar 2022, der wieder mit 2500 Besuchern über die Bühne gehen soll. Der 56-jährige Impresario Prof. Hans-Joachim Frey verspricht ein Feuerwerk an Welt-Stars, ein Klassik-Entertainment-Event der Extraklasse mit 100 Debütanten-Paaren im wohl schönsten Ballsaal Europas, der unvergleichlichen Dresdner Semperoper. Karten unter www.semperopernball.de

Am Altmarkt, im Herzen Dresdens, eröffnete die Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) heute ihre Türe, schuf 30 neue Jobs. Für frisch panierte Hähnchenteile bildete sich zum Mittag schon eine kleine Schlange. Von den vor allem auch gern von asiatischen Studenten und Touristen frequentierten Läden gibt es in Deutschland bisher 180.   

Radebeul, das „Sächsische Grinzing“, ist berühmt für sein alljährliches Herbst- und Weinfest. Die Garten-, Wein- und Villenstadt lädt vom 1. bis 3. Oktober 2021 wieder zu diesem bunten Treiben auf den Anger von Kötzschenbroda und den Elbwiesen ein.

Sachsen war die Heimat eines der Welt-Genies des barocken Orgelbaues: Gottfried Silbermann (1683 - 1753). Der Meister schuf 50 Orgeln, von denen noch 31 erhalten sind. Davon stehen 27 in Sachsen, zwei In Thüringen und zwei in Brandenburg. Zu den Wunderwerken zählt auch die große Dom-Orgel im Freiberger Dom von 1714. Sie verfügt über 2674 Pfeifen, 44 Register und drei Manuale. 1738 hat sie Silbermann noch einmal persönlich umdisponiert. Seitdem fasziniert ihr Zauberklang die Menschheit.

Er war der Chefrestaurator der Staatlichen Kunstsammlungen, rettete unsere Canalettos und Rembrandts vor dem Verfall, war der Hüter tausender Bilderschätze. 1937 in Dresden geboren, vollendete sich jetzt das Leben dieses Genies, das sogar der Sixtinischen Madonna mit Röntgenstrahlen auf die Schliche kam. Seine Verdienste um Sachsens Staatsschätze werden unvergessen bleiben.  

Bei Kaiserwetter erwartet am heutigen Sonntag, dem 26.  September, Sachsens Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul Besucher zum 5. Churfürstlichen Weinfest.  Der Monarch persönlich begrüßt die Gäste. Nicht nur für Speis und Trank, auch für beste Unterhaltung ist durch Jagd- und Weinlieder, historische Tänze, Kostümgruppen und zahlreiche Kinderbelustigungen wie Bastelstraße und Ponyreiten gesorgt.