Der den Nationalpark Sächsische Schweiz durchquerende, an Dresden, Radebeul und Meißen entlang der Sächsischen Weinstraße führende Elberadweg (1300 Kilometer lang - vom tschechischen Riesengebirge bis zur Nordsee) wurde wegen seiner hervorragenden Infrastruktur erneut als beliebtester Radweg Deutschlands ausgezeichnet. Die Wein-, Garten- und Villenstadt Radebeul lässt sogar gerade einen Radweg-Teil an der Brückenrampe zur Flussquerung nach Niederwartha völlig neu asphaltieren.
Neue, gut dotierte, Jobs in der Chip-Industrie und das üppige Berufsbeamtentum lassen die Immobilienpreise in der Landeshauptstadt Dresden sowie der benachbarten Wein-, Garten- und Karl-Maystadt Radebeul kräftig steigen. Eigentumswohnungen in Dresden kosten jetzt 2400 Euro pro Quadratmeter, bei sehr guter Ausstattung und Lage durchschnittlich 4000 Euro pro Quadratmeter. Für freistehende Einfamilienhäuser sind mindestens 400.000 Euro, für luxuriösere Objekte mehr als eine Million Euro fällig. Nur in Radebeul ist es noch teurer: Hier stiegen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen zwischen Elbe und Rebhängen inzwischen auf 2600 bis 5000 Euro pro Quadratmeter. Freistehende Eigenheime mittleren Standards werden kaum unter 560.000 Euro angeboeten. Villen kosten durchschnittlich 880.000 Euro, wobei es auch schnell über 1,5 Millionen Euro gehen kann.
Ihre Hits wie "Da geh' ich zu Maxim" oder "Das Studium der Weiber ist schwer" haben "Die lustige Witwe" von Star-Komponist Franz Lehar (1870 - 1948) unsterblich gemacht. Diese Operette soll nun zur kommenden Saison 2026/27 an der Dresdner Semperoper wieder eine Premiere feiern.
Während im Freistaat Sachsen letztes Jahr die Zahl der Freizeit- bzw. Kleinwinzer auf das historisch niedrigste Niveau von lediglich 1145 sank, versuchen heute mehr ihr Glück als Haupt- und Nebenerwerbsweinbauern. Waren 2007 nur 35 Weinbaubetriebe gemeldet, erhöhte sich deren Zahl im Jahr 2025 auf 79: davon 37 Winzer im Hauptberuf und 42 im Nebenerwerb,, von denen viele ihr Unternehmen als Weingut bezeichnen.
Vom 11. bis 15. März 2026 findet im Dresdner Festspielhaus Hellerau und an anderen Veranstaltungsorten wie der Staatsoperette (darüber hinaus sogar unter freiem Himmel am Goldenen Reiter) das Festival "Tanzplattform" statt. Dabei sind 13 zeitgenössische deutsche Produktionen zu erleben, welche Innovationskraft, Vielfalt und Kreativität demonstrieren sollen. Diese wählte eine Jury aus 550 Produktionen aus.
Die neu gegründete Messe "Weinwelten Nord-Ost" soll am 29. März 2026 von 11 bis 18 Uhr in der Veranstaltungshalle Alter Güterboden in Radebeul Ost für alle Interessenten öffnen. Dabei wollen sich 30 Erzeuger aus Sachsen, Brandenburg und dem Anbaugebier Saale-Unstrut mit 300 Weinen und Sekten präsentieren. Der Folgetag bleibt allein Fachbesuchern und Gastronomen vorbehalten. Endverbraucher müssen am 29. März 29,90 Euro Eintritt bezahlen, wobei für diese Summe auch Weine verkostet werden dürfen.
Am heutigen 28. Februar 2026 öffnet im Schlosspark von Pillnitz Sachsens berühmtestes Gewächshaus, welches die über 250 Jahre alte Kamelie der Sachsen-Herrscher schützt. Kamelien gibt es jedoch auch in den Botanischen Sammlungen Pirna-Zuschendorf, in der Kamelienschau des Schlosses Königsbrück und im Botanischen Blindengarten Radeberg zu bewundern.
Die 2025 unter Besucherrückgängen (um 460.000 auf 1,9 Millionen Besucher gesunken) und Umsatzeinbußen (um 1,4 Millionen Euro auf 12,6 Millionen Euro gesunken) leidenden Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erhöhen zum 1. April 2026 die Eintrittspreise für einige Museen: so steigt das Tagesticket für alle Museen von 26 auf 28 Euro, das Zwei-Tages-Ticket von 29 auf 32 Euro und die Jahreskarte von 75 auf 95 Euro. Schüler bis 20 Jahre (bisher Eintritt bis 17 Jahre kostenlos) zahlen 2 Euro.
Der Deutsche Buchhandlungspreis ist die höchste Auszeichnung für inhabergeführte Buchläden in der Bundesrepublik. Zu den ganz wenigen deutschen Spezialgeschäften, welche für diese Ehre nominiert sind, gehört die 1922 gegründete Fachbuchhandlung mit Antiquariat und Weinverkauf H. Sauermann in der Garten-, Villen- und Weinstadt Radebeul an der Elbe. Die Inhaberin, Rechtsanwältin Ute Sauermann, wuchs als Enkelin des Buchhandlungsgründers Heinrich Sauermann quasi zwischen den Büchern auf und übernahm 2008 das überregional bekannte Familienunternehmen von ihrem Vater Gottfried Sauermann (1942 - 2020). Die Kundschaft in der Stadt von Abenteuerschriftsteller Karl May schätzt neben der Lieferbarkeit von 1,2 Millionen Titeln u. a. das wohlsortierte regionale Sortiment.
Wohltätige und kirchliche Stiftungen gibt es in Sachsens Städten schon seit über 1000 Jahren. Die älteste und bis heute bestehende ist die 968 gegründete Domstiftung Meißen zur Christianisierung und Verwaltung der Region. Aktuell geht man von 688 Stiftungen aus, wobei die "Kurfürst Moritz fromme Stiftung zu Glashütte" von 1543 auch zu den Stiftungs-Methusalems zählt. Im letzten Jahr kamen 18 neue Stiftungen hinzu.
Sachsens Tourismus als wichtiger Arbeitgeber mit rund 190.000 Vollzeitstellen in Gastronomie, Hotelerie und Freizeitindustrie sowie 9,3 Milliarden Euro Jahresumsatz musste im letzten Jahr einen Dämpfer verkraften. Die Statistik registrierte 19,7 Millionen Übernachtungen (minus 1,5 Prozent zu 2024), und knapp acht Millionen Ankünfte (minus 1,8 Prozent zu 2024). Während der Inlands-Tourismus relativ stabil ist, sorgen vor allem ausbleibende internationale Gäste sowie fehlende große Kultur- und Naturevents mit überregionaler Strahlkraft für den Rückgang.
Lang ist es her, dass die Sächsische Dampfschifffahrt Riesa in ihren Linienverkehr einbezog. Doch wenigstens vom 5. Juni bis 8. Juni 2026 dürfen die Bürger Riesas Dampfmaschinengeräusche hören. Am 5. Juni, 12.30 Uhr, fährt vermutlich der am 16. Mai 1886 in Betrieb genommene Dampfer "Pillnitz" vom Dresdner Terrassenufer in die elbabwärts gelegene Stadt. Die "Pillnitz" feiert in diesem Jahr ihr 140. Jubiläum. In Riesa sind Lunch-, Frühschoppen- und Rundfahrten geplant. Am Montag, dem 8. Juni, 10.30 Uhr, tritt der altehrwürdige Elbdampfer seine Rückreise in die Landeshauptstadt an.
Der über 900 Jahre alte Weinbau in Sachsen - erste Rebstöcke brachten spätestens Zisterzienser-Mönche mit der Christianisierung ins Land - steht heute vor großen Herausforderungen. Vor allem sterben die Hobbywinzer, welche die sehr kostenaufwändigen Steillagen mit ihren immer wieder zusammenbrechenden Steinmauern und nur durch Handarbeit zu pflegenden Weinpflanzen in der Freizeit bewirtschaften und zudem gegen bürokratische Monster der EU kämpfen müssen, langsam aus. Zählte man im Jahr 2007 noch 3652 dieser Winzer mit ihren Rebhängen, sind es heute lediglich 1145 Männer und Frauen.
Wer ab Montag, dem 23. Feruar 2026, von Loschwitz nach Oberloschwitz gelangen will, muss sich über Alternativen Gedanken machen. Die Schwebebahn, welche seit 1914 Personen (früher auch Güter) befördert, stellt bis 13. März 2026 den Betrieb für die Frühjahrsrevision ein. Dabei werden u. a. die 33 Stahlstützen überprüft, das 410 Meter lange und 38 mm starke Zugsein - es verbindet beide Bahnen - um 30 Zentimeter gekürzt und an den Enden neu vergossen
Polizei vor der weltberühmten Porzellansammlung im Dresdner Zwinger, verstärkte Wachleute-Präsenz in dem Museum und wertvolle Stücke seit geraumer Zeit in einen Hochsicherheitstresor evakuiert. Offensichtlich planten Kriminelle aus Asien den Raub verschiedener Unikate, zu denen die Ru-Schale aus der chinesischen Song-Dynastie (960 - 1127) gehört. Von diesen Keramiken, die Versteigerungserlöse um die 38 Millionen Dollar erzielen, sind weltweit nur wenige Hundert bekannt. Trotz Mafia-Alarms ist der Besucherverkehr weiterhin möglich, garantieren die verantwortlichen Staatlichen Kunstsammlungen die körperliche Unversehrtheit aller Ticketkäufer.