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Schmalspurbahnen

Schmalspurbahnen

Zum reichhaltigen Kulturerbe des Freistaates Sachsen gehören auch die fünf täglich verkehrenden Schmalspurbahnen. Zwei davon stehen in der unmittelbaren Umgebung Dresdens täglich unter Dampf. Die romantische Weißeritztalbahn im Osterzgebirge, deren Strecke durch das Hochwasser 2002 fast vollständig zerstört wurde, konnte im Abschnitt von Freital-Hainsberg bis Dippoldiswalde täglich wieder in Betrieb genommen werden. Der Abschnitt zwischen Dippoldiswalde und Kurort Kipsdorf steht ebenfalls zur Reaktivierung an. Auch die Lößnitzgrundbahn von Radebeul Ost nach Radeburg hatte Glück, von der Stillegungswelle zahlreicher Schmalspurbahnen zwischen 1960 und 1975 verschont zu bleiben. Heute erfreuen sich jedes Jahr rund 250.000 Fahrgäste an einer Fahrt durch den idyllischen Lößnitzgrund. Darüber hinaus verkehren in Sachsen die Döllnitzbahn im Sächsischen Heideland, die Fichtelbergbahn im Erzgebirge und die Zittauer Schmalspurbahn täglich auf schmalen Gleisen. Die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen verbindet als Ferienstraße zahlreiche Bahnerlebnisse und touristische Höhepunkte der Regionen im gesamten Freistaat.

Lößnitzgrundbahn
Lößnitzgrundbahn

Auf 16,5 Kilometern Streckenlänge verbindet die Lößnitzgrundbahn mit den täglich verkehrenden Dampfzügen die Weinbaustadt Radebeul mit einer Streckenführung durch den idyllischen Lößnitzgrund, vorbei an der Moritzburger Forst- und Teichlandschaft und dem bekannten Jagdschloss Moritzburg mit dem Zillestädtchen Radeburg. Entlang der vom Volksmund liebevoll „Lößnitzdackel“ genannten Strecke engagieren sich der Verein Traditionsbahn Radebeul e.V. und das SSB Schmalspurbahnmuseum am Bahnhof Radebeul Ost für die Traditionspflege.

Weißeritztalbahn
Weißeritztalbahn

In der vor den Toren Dresdens liegenden Großen Kreisstadt Freital beginnt die am Bahnhof Hainsberg die täglich dampfbetrieben Weißeritztalbahn. Durch den wildromantischen Rabenauer Grund schlängeln sich die Züge immer entlang der Roten Weißeritz vorbei an der Talsperre Malter in die Osterzgebirgische Stadt Dippoldiswalde. Der Streckenabschnitt weiter nach Kurort Kipsdorf wird in den nächsten Jahren nach einer längeren Betriebspause in Folge von Hochwasserschäden reaktiviert.

Fichtelbergbahn
Fichtelbergbahn

Inmitten des auch als Weihnachtsland bekannten Erzgebirges dampfen die täglichen Züge der Fichtelbergbahn von Cranzahl im Sehmatal hinauf in Deutschland höchstgelegene Stadt, Kurort Oberwiesenthal. Inmitten des Wanderparadieses im Sommer und Wintersportziel in der Wintersaison ist die Bahn bei Ausflüglern stets beliebt. In Kurort Oberwiesenthal bringt unweit des Bahnhofs die Fichtelberg-Schwebebahn anschließend die Besucher auf den 1215 m hohen gleichnamigen Berg.

Döllnitzbahn
Döllnitzbahn

In Oschatz, an der Bahnstrecke Leipzig – Dresden gelegen beginnen die Züge der schmalspurigen Döllnitzbahn. Mit historischen Diesellokomotiven wochentags und mit Dampfzügen an verschiedenen Wochenenden gelangen die Besucher in die beschauliche Landschaft entlang der Döllnitzauen, in die traditionsreiche Stadt Mügeln und an den Endbahnhof Glossen. Unweit der Döllnitzbahn im Sächsischen Heideland befindet sich mit dem Schloss Hubertusburg die größte sächsische Schlossanlage mit imposanten Dimensionen.

Zittauer Schmalspurbahn
Zittauer Schmalspurbahn

Die Zittauer Schmalspurbahn verkehrt täglich unter Dampf zu den beiden Endpunkten Kurort Oybin und Kurort Jonsdorf im Naturpark Zittauer Gebirge. Markenzeichen sind die in der Hauptsaison zu erlebenden Doppelausfahrten zweier Dampfzüge aus dem Bahnhof Bertsdorf und die historischen Zeitreise-Züge, mit denen eine Bahnfahrt zu den zahlreichen Zielen nicht nur für Aktivurlauber ein Erlebnis wird. Bei einem Besuch der Klosterruine auf dem Berg Oybin und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Zittauer Altstadt kann auch Geschichte und Kultur erlebt werden.