Luftbildaufnahme von der Frauenkirche zu Dresden und dem dresdner Neumarkt

Dresdner Frauenkirche

Seien Sie herzlich willkommen in unserer Dresdner Frauenkirche, der wohl prachtvollsten Kathedrale der evangelischen Christenheit nördlich der Alpen. Auf uraltem heiligen Grund nach Entwürfen von George Bähr 1726 bis 1743 erbaut, wurde dieses Wahrzeichen ein Opfer des Dresdner Infernos vom 13./14. Februar 1945. Fast 50 Jahre lang Kriegsruine und ein Mahnmal gegen den Krieg, wuchs die „Steinerne Glocke“ dank Spenden von über einer Million Menschen aus aller Welt und der Kunst engagierter Handwerker, Ingenieure und Künstler ab 1994 bis zur Wiederweihe am 30. Oktober 2005 erneut in den Himmel. Heute zu Deutschlands wichtigsten Touristen-Magneten zählend, ist die Frauenkirche am Dresdner Neumarkt der berühmte Ausgangspunkt zum Erkunden einer der schönsten Barockstädte Europas und seiner zauberhaften Umgebungen. Über all die faszinierenden Ziele im gastfreundlichen Sachsenland werden Sie hier aus erster Hand aktuell und sachkundig informiert.

Am 18. Juni 1991 wurde die "Zwingerbauhütte" in neuester Zeit erneut offiziell ins Leben gerufen. Die  Aufgabe der heute 11 Damen und Herren, welche dieser Tage das 30-jährige Jubiläum begehen,  ist die Sanierung und Werterhaltung des zwischen 1709 und 1728 nach Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann (1662 - 1736) als barockes Gesamtkunstwerk errichteten Zwingers. Im Laufe der Jahrhunderte wurden seine 700 Skulpturen und Vasen und größte Teile der Bausubstanz erneuert. Originale Teile sind etwa noch 10 Prozent vorhanden. Doch auch das heutige Kunstwerk aus Sandstein muss ständig ausgebessert und erneuert werden. Seit 1991 flossen 114,4 Millionen Euro finanzieller Mittel des Freistaates Sachsen in den Dresdner Zwinger.

Am heutigen 18. Juni 2021 gedenken wir der in Dresden geborenen deutschen Jagdflieger-Legende Max Immelmann (1890 - 1916), deren 105. Todestag zu begehen ist. Pünktlich zu diesem Tag ist sein in der Nacht vom 30. zum 31. Januar von unheiligen, gewissenlosen Verbrechern geschändetes Grabdenkmal auf dem Urnenhain Tolkewitz wieder komplett. Die 100 Kilo schwere Bronzefigur "Adler von Lille", welche Polizisten vom Fahrzeug der Kriminellen konfiszierten, wurde restauriert und erneut auf dem Grabdenkmal verankert. Der deutsche Kriegsheld und sein so früher Tod hatten vor 105 Jahren Millionen Menschen bewegt. Zum Staatsbegräbnis Immelmanns am 25. Juni 1916 säumten zehntausende Dresdner die Straßen rund um den Urnenhain gesäumt. Ehre seinem Angedenken!

Wie jetzt erst bekannt wird, verstarb am 13. Juni 2021 in seiner Wohnung in einer Radebeuler Villa unterhalb der Weinterrassen "Goldener Wagen" Sachsens Denkmalpflege-Legende Prof. Dr. Heinrich Magirius. Der 1934 geborene Kruzianer hatte von 1994 bis 1999 das wichtige Amt des Landeskonservators im Landesamt für Denkmalpflege Sachsens inne. Doch schon vor diesem Amt war sein Einfluss immens. Der Wiederaufbau von Semperoper, Residenzschlosses Dresden und Dresdner Frauenkirche werden für immer mit dem Namen Magirius verknüpft bleiben. Doch auch bei Restaurierungen des Freiberger und Meißner Doms oder der Leipziger Thomaskirche war er beteiligt. Als Gutachter international geschätzt, hatte er sich noch kurz vor seinem Tod dagegen ausgesprochen, die für ihn keinerlei denkmalschützenden Wert beinhaltende DDR-Bebauung des Neustädter Marktes in Dresden unter Schutz zu stellen. Ignoranten missachteten allerdings seine berühmte Kompetenz. Heinrich Magirius und seine mahnende Stimme, sein profundes, auf gigantischem Wissen beruhendes, Sachurteil sowie seine von Parteiinteressen und ideologischen Vorbehalten völlig unbeeindruckte Meinung wird Sachsen nun sehr fehlen.