Überall steigende Inzidenzwerte sorgen viele. Denn es droht eine Rückkehr zur Maskenpflicht und der Testpflicht.  Zwar meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) für Dresden am Freitag eine weiter gestiegene Wochen-Inzidenz, welche die Schwelle von zehn Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritt. Doch Samstag sank der Wert auf exakt 8,1. Damit sind Einschränkungen vom Tisch, können Einheimische und Touristen Elbflorenz ohne Einschränkungen genießen.

Der schönste Blick über Elbflorenz bietet sich vom 2005 wieder geweihten Gotteshaus - unserer weltberühmten Dresdner Frauenkirche! Per Aufzug gelangen Sie zunächst auf 24 m. Weiter führt der Weg über schmale Treppen zur sogenannten Wendelrampe, einem stufenlos ansteigenden Wendelgang (Anstieg 14 Prozent), der die äußere Kuppel umrundet. Über zwei weitere Treppenläufe – davon eine steile Leitertreppe – gelangen Sie in 67 Meter Höhe auf die Aussichtsplattform mit den Traumblicken auf Dresden und seine Umgebungen.

Die neue Sonderausstellung "Ihre Hoheit malt! - Prinzessin Mathilde als Künstlerin" in der Sommerresidenz der Sachsen-Könige, Schloss & Park Pillnitz, kann heute, 16.30 Uhr, im Rahmen einer Führung mit dem Schlossleiter besichtigt werden. Die auch künstlerisch begabte Prinzessin Mathilde von Sachsen (1863 - 1933) war die ältere Schwester des letzten Sachsen-Königs.

Nach zwei berühmten Dresdnern, dem wegen seiner DDR-Kritik aus dem TV verbannten O. F. Weidling (1924 - 1985) und dem FDP-Politiker Wolfgang Mischnick (1921 - 2002), sollen neu zu erbauende Straßen in der sächsischen Landeshauptstadt benannt werden. Fünf bisher nicht existente Straßen sind auf einer Brachfläche an Marien- und Stauffenbergallee in Vorbereitung, wo unter dem Namen "Albertstadt Ost" in den nächsten Jahren 600 neue Wohnungen entstehen sollen.

 

Sachsens und Brandenburgs Ureinwohner, die etwa 60.000 Seelen zählenden protestantischen und katholischen Sorben, werden finanziell besser ausgestattet. Die Stiftung für das sorbische Volk erhält eine Gesamtförderung von 23,92 Millionen Euro jährlich bis 2025. Das sind 5,3 Millionen Euro mehr. Die Stiftung unterhält neun Institutionen wie das Sorbische National-Ensemble, das Deutsch-Sorbische Volkstheater und das Wendische Museum in Cottbus.

Mit 500 Arten und Sorten ist die einzigartige Hortensiensammlung in Zuschendorf (Pirna) die größte und vor allem historisch wertvollste Deutschlands. Vom 24. Juli bis 8. August 2021 präsentieren die botanischen Sammlungen im Landschloss die XV. Hortensienschau. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, zusätzlich Mo. 26.7. und Mo. 2.8. von 10 bis 16 Uhr.

Beim traditionsreichen 33. Dresdner Filmfest wurden insgesamt 368 Filme aus 64 Ländern präsentiert und am Wochenende neun Goldene Reiter sowie sieben Sonderpreise im Wert von 70.500 Euro vergeben. 20.000 Euro erhielt die deutsche Produktion „Doom Cruise“ von der 1990 geborenen Hannah Stragholz und dem 1985 geborenen Simon Steinhorst.

Auch im Freistaat Sachsen sind einzelne Gemeinden von Hochwasser betroffen. Z. B. in Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz und Neustadt traten Bäche und Flüsse über die Ufer, sorgten für Überschwemmungen. Die Elbe führt beachtliches Hochwasser, Warnungen auch für Spree und Neiße. Es wurden Starkregen-Niederschläge von 30 Liter pro Quadratmeter registriert. Möglich sind bis zu 60 Liter je Quadratmeter. Passen Sie auf sich auf!

Sachsens Christen beten ohne Unterlass für die von der dieser Tage durch die Flutkatastrophe im Westen betroffenen Familien. Für alle Menschen, die Hab und Gut verloren, deren Familienangehörige und Freunde in gurgelnden Strudeln starben. Denn gerade im Dresdner Elbtal und im Osterzgebirge erinnert man sich noch ganz genau an den Albtraumsommer 2002. Da braute Tief Ilse in der Nacht zum 12. August ein höllisches Unwetter zusammen, öffnete der Himmel alle Schleusen. Am frühen Abend brach dann im Osterzgebirge und Teilen der Sächsischen Schweiz die für Deutschland beispiellose Naturkatastrophe los. 312 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden stürzten am Erzgebirgskamm bei Zinnwald vom Himmel. Bäche und namenlose Rinnsale schwollen unter den gigantischen Regenfällen zu reißenden, todbringenden Flüssen an. Über Wochen hielt die Flut Millionen Menschen in Atem. Zehntausende flüchteten, wurden evakuiert. Tausenden raubte sie die Wohnung, das Haus, die Existenz. Die Milliardenschäden - ihre Narben verheilten. Doch die Erinnerung an die deutsche Sintflut des Jahres 2002, an die oft machtlose Menschheit im Angesicht der Urgewalten, wird wohl über Generationen lebendig bleiben.

Die beiden großen christlichen Kirchen im Freistaat müssen erneut Mitgliederrückgänge verkraften. In der evangelischen Landeskirche sank die Zahl der Gläubigen von 663.525 auf 647.238 und damit um rund 16.000. Im katholischen Bistum Dresden-Meißen ging die Zahl der Kirchensteuerzahler noch einmal um knapp 1100 zurück - von 140.363 auf 139.269. Diese bedauerlichen Entwicklungen werden wohl nicht ohne Auswirkungen bleiben, in der Zukunft zur Aufgabe von Gotteshäusern und weiteren Zusammenlegungen von Pfarreien führen.

Ein Gala-Event der Superlative steht bevor! Der 2. Dresdner Opernball in Sankt Petersburg wird am 4. September 2021 im weltbekannten Großen Katharinenpalast stattfinden. Der vom Dresdner SemperOpernball bekannte Ball-Impresario Prof. Hans-Joachim Frey (geb. 1965) verwandelt die ehemalige Zarenresidenz mit ihrer imposanten Schlossanlage und den prunkvollen goldenen Sälen in ein Märchenschloss, das die Tradition der großen russischen und sächsischen Hofbälle fortsetzt. Die erlesenen deutschen und russischen Gäste erwartet ein Brillantfeuerwerk internationaler Klassik-Stars.

Sachsen und ihre Gäste bekommen die weitestgehenden Corona-Erleichterungen in Deutschland. Bei einer Inzidenz unter 10 – wie derzeit in allen Landkreisen und Großstädten – wird die Maskenpflicht in Supermärkten und anderen Geschäften ab Freitag, den 16. Juli 2021 aufgehoben. In Bus und Bahn muss aber weiterhin eine Maske getragen werden, genauso wie bei körpernahen Dienstleistungen, etwa beim Friseur oder der Kosmetikerin.

Die Erfindung des europäischen Hartporzellans und die Gründung der ersten Porzellanmanufaktur Europas im Jahre 1710 durch Sachsen Kurfürst und Polens König war ein gewaltiger innovativer Schritt, der bis heute Früchte trägt und Millionen begeistert. Die Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen, die Meissen Porzellan-Stiftung, die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten sowie die Stadt Meißen bewerben sich deshalb für "Die Stätten des Meissener Porzellans" um den Welterbe-Titel. Empfehlenswert ist das Buch "Kleines ABC des Meissener Porzellans", das in vierter deutscher und zweiter englischer Auflage vorliegt.   

Radebeul, die Stadt von Abenteuerschriftsteller Karl May (1842 - 1912), wird heute zum Wild-West-Eldorado! An fünf Standorten der Stadt - erstmals nicht nur im Lößnitzgrund - können sich Besucher in die Welten des Maysters träumen. Stunts gibts in der Wahnsdorfer Prärie, der Santa-Fe-Express hält am Kultur-Bahnhof, im Karl-May-Hain steht das Orientzelt, im Karl-May-Museum geht es u. a. um die ostdeutsche Indianistikszene und im Lößnitz-River (Lößnitzgrund) kann man Gold waschen.