Am morgigen 20. Juni 2026 öffnen von 18 bis 24 Uhr über 40 Dresdner Museen zur großen Museumsnacht. Von bekannten Sammlungen wie dem Albertinum bis zum Verkehrsmuseum Dresden reichen die teilnehmenden Institutionen, welche mit Führungen, Vorträgen, Musik, Theater und Mitmachaktionen sicher wieder Groß und Klein begeistern.  

Sie galten als von Gott eingesetzte erste Männer des Herzogtums, späteren Kurfürstentums und schließlich Königreiches Sachsen. Von einem - August dem Starken -  war die Prachtentfaltung so wirkmächtig, dass man ihn mit dem Sonnenkönig von Frankreich verglich. Auf der als neue Dauerausstellung im Dresdner Residenzschloss zu besichtigenden Festetage sind die prunkvollsten Säle der Herrscher Sachsens nun zu bewundern!

Zwei Multimillionäre aus Dresden und Radebeul werden das Lingnerschloss kaufen: der Dresdner Unternehmer Thomas Bohn und der Radebeuler Unternehmer Oliver Kreider! Damit ist das segensreiche Wirken des unverschuldet in Insolvenz geratenen "Fördervereins Lingner-Schloß", der mit 18 Millionen Euro das Anwesen des Odol-Königs bereits sanierte, weiterhin gesichert. Außerdem ist den Investoren, die hier etwas für das Gemeinwohl vollbringen wollen und neben der Kaufsumme weiter Millionen investieren, die vollständige Einhaltung des Testaments von Vorbesitzer Karl August Linger (1861 - 1916) eine Herzensangelegenheit.     

Naturschützer schlagen Alarm. Heute gibt es nur noch 50 Prozent der Brutbestände der hier typischen Rauch- und Mehlschwalben in Sachsen. Die seit Menschengedenken hier heimischen Vögel finden weniger Nahrung, welche vor allem aus kleinen Fluginsekten besteht. Diese leben vor allem im artenreichen Grünland, welches zurückgeht sowie nahe der kaum noch vorhandenen Misthaufen. Außerdem fehlen den Schwalben durch den Verlust landwirtschaftlicher Gehöfte Nistplätze, führten vergangene Hitzesommer zu Materialnot für den Nestbau.

Der mit Millionenaufwand - darunter eine Million Euro von privaten Spendern - restaurierte und komplett wieder fahrtüchtige DDR-Schnellzug bzw. "ICE des Ostens" namens  "VT Görlitz 18.16.10" der ehemaligen Deutschen Reichsbahn (Baujahr 1968, zwei 900-PS-Diesel-Motoren, 160 Stundenkilomter) hat seit der Jungfernfahrt mit Fahrgästen am Wochenende nun in einer extra errichteten Halle mit Gleisanschluss in der Wein-, Garten- und Karl-May-Stadt Radebeul seine neue Heimat. Wegen seines einstigen internationalen Fahrbetriebes bis Wien erhielt er den Beinamen Vindobona, der eigentlich der Militärname eines römischen Legionslagers um 100 nach Christus auf dem Gebiet des heutigen Wien in Österreich war .  

Schon zum 36. Mal werden ab 25. Juni 2026 vor der malerischen Dresdner Altstadt-Silhouette am Königsufer die "Filmnächte" mit ganz viel Kino, jedoch auch Konzerten, Open Air stattfinden. Veranstalter ist die PAN Veranstaltungslogistik und Kulturgastronomie GmbH.

Seit dem Versailler Vertrag vom 28. Juni 1919 dürfen sächsische wie deutsche Winter ihren Schaumwein nicht mehr Champagner nennen. Seitdem wird hier nur noch Sekt produziert. Nun musste ein sächsischer Gourmetwinzer ein weiteres Verbot - diesmal auf Basis von EU-Bestimmungen - akzeptieren. Martin Schwarz baut seit zehn Jahren mit behördlicher Genehmigung den Rotwein der sehr schmackhaften iralienischen Rebsorte "Nebbilio" an. Nun wurde er darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Wein zwar in Sachsen angebaut, wegen einer EU-Verordnung aber nicht unter diesem Namen verkauft werden darf. Dies sei nur in Italien,  Australien, den USA und Kroatien erlaubt. Er soll jetzt den unbekannten Phantasienamen "Prunent" auf das Etiikett drucken. Übrigens gibt es ein weiteres Beispiel dieser Namens-Verbote: Der "Primitivo" muss in Deutschland "Zinfandel" heißen.  

Die seit 1924 bestehende Tradition von Hengstparaden des Sächsischen Landgestüts neben Barockschloss Moritzburg wird in diesem Jahr am 5., 13. und 19. September 2026 fortgesetzt und scheint wieder heiß begehrt. Für die erste Veranstaltung auf dem Hengstparadeplatz mit etwa 5450 überdachten Sitzplätzen gibt es bereits nur noch Restkarten. Das vier Stunden lange Programm zeigt die edelsten Hengste Sachsens, beinhaltet Schaubilder von den Schweren Warmblütern bis zur Kosakenreiterei und der 16-spännigen Postkutsche.

Nach Bayern ist Sachsen das reichste Land Deutschlands an historischen Stätten. Im Freistaat existieren 101.000 Baudenkmale (Gebäude, Brücken, Parks) sowie 13.000 archäologische Bodendenkmale. Experten befürchten nun, dass durch die Fusion des Landesamtes für Archäologie und des Landesamtes für Denkmalpflege - beide werden zudem in die Landesdirektion Sachsen eingegliedert - viel Fachkompetenz, Personal und Wissen unter die Räder gerät. Der Landesverein Sächsischer Heimatschutz prangert bereits an, dass damit "die hoheitliche Denkmalpflege quasi ad acta gelegt" werde!

Eine 1964 eröffnete und 700 Meter lange Stahlbetonkonstruktion aus vier Straßenbrücken südwestlich des Dresdner Stadtzentrums überspannt eine Bahnstrecke, Stadtstraßen und ein Industriegelände - die Nossener Brücke. Jetzt wird dieser Koloss für geplante 324 Millionen Euro komplett erneuert. 2031 soll das Bauwerk - so die Stadt Dresden - fertig sein.  

Im Wehlgrund in der hochromantischen Sächsischen Schweiz - zwischen den Felsen Kleine Gans und Großer Wehlturm nahe Bastei und Felsenburg Neurathen - errichteten im Mai 1936 Rathener Bürger einen Festspielort und weihten ihn mit dem "Basteispiel" ein. Ein Jahr später übernahm der Sächsische Gemeindekulturverband die Bühne, fanden hier 1938 die ersten Karl-May-Festspiele statt. Seit 1954 bespielen die Landesbühnen Sachsen dieses wohl schönste Naturtheater Europas. Es ist auch Traum-Kulisse für die Wolfsschlucht-Szene der deutschesten aller Opern - Carl Maria von Weers "Der Freischütz".

Über 100 Jahre alt (1913 eröffnet) und seit 2023 geschlossen - Freunde das bekannten Gasthauses "Italienisches Dörfchen" zwischen Semperoper und Katholischer Hofkirche auf dem Dresdner Theaterplatz schöpfen Hoffnung auf Wiedereröffnung. Die Stadt Dresden verkaufte das Erbbaurecht an die KFA Kultur für alle gGmbH (veranstaltet u. a. den Palais Sommer). Diese will das Risiko verlagern, hofft, mit Millionen-Spenden der Dresdner das Haus zu sanieren und plant einen "gemeinwohlorientierten Kultur-, Gastronomie- und Veranstaltungsort" daraus zu machen.  

1,45 Gästeankünfte - so die Statistiker - registrierte der Freistaat Sachsen in den ersten drei Monaten Januar bis März des Jahres 2026. Dies ist eine Steigerung um 4,8 Prozent zum für den Tourismus betrüblichen Vorjahr. Auch die Zahl der Übernachtungen stieg im gleiuchen Zeitraum um 4 Prozent auf etwa 3,53 Millionen. Neben den dominierenden Inlandsgästen wurden vor allem Fremde aus Polen, Österreich und Tschechien in den Beherbergungsstätten, Restaurants und Museen begrüßt.

Mit mehr als 100 teils unvergänglichen Liedern, die zu wahren Hits wurden, wie  "Deitsch un frei wolln mer sei" von 1908, komponierte, dichtete und sang sich der Volkslieddichter Anton Günther in die Herzen von Sachsen und Deutschen. Jedoch vor allem in die Köpfe der Menschen des Erzgebirges. 7000 kamen 1937 zur Beerdigung des legendären Mannes, der vor 150 Jahren in Gottesgab, dem heutigen Bozi Dar in Tschechien geboren wurde.  

Die Sonderausstellung "Titanic - eine immersive Reise" ist ab dem heutigen 4. Juni 2026 im Dresdner Messegelände (Ostra-Areal) zu bewundern. Mit modernster Technik wird der in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 bei der Reise nach New York gesunkene Luxusdampfer "Titanic" samt seiner legendären Katastrophe (Eisberg-Kollision) mit 1514 Toten von 2224 Passagieren nebst Besatzung nacherlebbar gestaltet.