Mit einem Benefizkonzert wollen Cellist Jan Vogler und Violinist Kevin Zhu die Sanierung des Römischen Bades unterhalb von Schloss Albrechtsberg in Dresden unterstützen. Ihr Konzert, für welches der Kartenverkauf startete, findet am 2. April 2026 im Kronensaal des Schlosses am Loschwitzer Elbhang statt.

Tourismus-Enthusiasten können sich schon heute auf eine neue Attraktion nahe Bautzen freuen. Auf dem 510 Meter hohen Jüttelsberg (heute Jitrovnik) - dem höchsten Punkt des sogenannten Schluckenauer Zipfels - entsteht bis zum Herst 2026 ein 31 Meter hoher Aussichtsturm aus verzinktem Stahl und Lärchenholz. Er wird eine Traumsicht auf das Lausitzer Gebirge und die Böhmische Schweiz bieten. Selbst die Schneekoppe im Riesengebirge und den Keilberg im Erzgebirge soll man bei optimaler Fernsicht von dem etwa 30 Kilometer von Bautzen entfernten Turm aus sehen. Die Stadt Schluckenau (heute Sluknov) finanziert das 670.800 Euro teure Projekt im Rahmen eines EU-Programms.

Am Donnerstag, dem 5. Februar 2026, 19 Uhr, lädt das Palitzschmuseum in Dresden-Prohlis ein zum großen illustrierten Vortrag "Angst vor Vampiren, Scheintod und Kremation". Wie sogar eine adelige Dresdnerin versehentlich lebendig begraben wurde. Warum man Leichen auf dem Dresdner Frauenkirchfriedhof pfählte und eine im Glasofen in der Friedrichstadt eingeäscherte Londonerin der modernen Leichenverbrennung in Europa zum Durchbruch verhalf. Der Medizinhistoriker und Autor von Büchern wie »Mystisches Dresden« oder »Unser allerletzter Weg. Sterben – gestern, heute und morgen«, Dr. Jürgen Helfricht, macht mit schaurigen, kaum bekannten, Details rund ums Sterben vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart vertraut. Eintritt kostenfrei!

Sachsen, wo in Niederlößnitz (heute Radebeul) vor genau 190 Jahren erstmals in Deutschland Champagner hergestellt wurde (darf sich dem Vertrag von Versailles 1919 nur noch Sekt nennen), entwickelt sich immer mehr zum Sekt-Land. Neben dem Staatsweingut Schloss Wackerbarth, der Sächsischen Winzergenossenschaft, der Meißner Sektmanufaktur Perlgut oder dem Weingut Schabehorn stellt jetzt auch der Sörnewitzer Weinbauer Matthias Schuh eine handgerüttelte Kreation in Flaschengärung aus sächsischen Weißburgunder-Trauben her.

Am heutigen 31. Januar 2026 feiert der Dresdner Volksschauspieler Wolfgang Stumph seinen 80. Geburtstag. 1946 vaterlos im niederschlesischen Wünschelburg (heute Radków in Polen) geboren, verschlug es Mutter und Großmutter nach ihrer Vertreibung über Halle nach Dresden-Hellerau. Der Kesselbauer und studierte Ingenierpädagoge profilierte sich später als Kabarettist. Vor allem im legendären Kabarett-Theater "Die Herkuleskeule" reifte er in der Rolle des prototypischen Sachsen. Sein heutiges Image als sächsischer Volksschauspieler - dem Kölner Idol Willy Millowitsch, allerdings ohne eigene Bühne, vergleichbar - entwickelte sich mit der Filmproduktion "Go Trabi Go". Schauspielerisch und geschäftlich erfolgreich war Wolfgang Stumph in über 170 Film- und TV-Produktionen sowie sogar als Frosch in der Operette "Die Fledermaus" in der Semperoper zu sehen.  

Seit 2020 versucht der US-Konzern Uber, seine Fahrdienstleistungen auf Dresden auszudehnen. Doch die Lobbyarbeit der örtlichen Taxigenossenschaft sowie die örtlichen Behörden, welche Uber das regionale Engagement verweigern, verhinderte bislang solch eine Expansion ins Herz Sachsens.

Noch einen knappen Monat. Dann startet am 27. Februar 2026 (bis 8. März) im Großen Garten wieder der "Dresdner Frühling im Palais" - eine der größten Indoor-Frühlingsblumen-Expositionen in ganz Deutschland! Zur 10. Auflage dieses Events bereiten rund 20 Gärtnerein der Region und deren Partner 40.000 Pflanzen und Gehölze vor.   

Am heutigen 28. Januar 2026 wäre der große deutsche Hochschullehrer, Jurist und Politiker Professor Dr. Kurt Hans Biedenkopf 96 Jahre alt geworden. Als gütiger Landesvater, der auch seine Freunde und Familie nie vergaß, regierte er von 1990 bis 2002 als erster Ministerpräsident nach der deutschen Wiedervereinigung den Freistaat Sachsen. Seine politischen Beliebtheitswerte - er erzielte in drei Legislaturperioden immer zwischen 53,8 und 58,1 Prozent der Wählerstimmen für die sächsische CDU - gelten heute als märchenhaft und komplett unerreichbar. Die Partei CDU kam zur letzten sächsischen Landtagswahl 2024 auf exakt 31,9 Prozent Wählervotum. Das am 12. August 2021 in Dresden verstorbene Genie, welches die sächsische Volksseele wie zuvor nur der 1918 abgedankte Sachsen-König Friedrich August III. zu streicheln verstand, fand seine letzte Ruhe auf dem Evangelisch-Lutherischen Johannisfriedhof im Stadtteil Tolkewitz. Möge er in er Nähe unseres einzig wahren, unseres Dreieinigen Gottes in der Gestalt von Vater, Sohn und Heiligem Geist, seinen himmlischen Ehrenplatz erhalten.

Nach aktuellen Zählungen des Naturschutzbundes (NABU) nimmt die Population der Wintervögel in den Gärten der Sachsen dramatisch ab. Heute werden nur noch 34 Vögel je Garten bzw. Park gemeldet - vor fünf Jahren waren es noch 47! Der Haussperling - im Volksmund Spatz genannt - taucht zwar noch am häufigsten auf. Allerdings gab es 17 Prozent weniger Sichtungen. Weitere typische Wintergäste in hiesigen Gärten sind Feldsperling, Meise, Amsel, Kohl- und Blaumeise.  

Dresdens elektrisches Straßenbahnnetz erfuhr Ende Januar 1911 - also vor genau 115 Jahren - eine bedeutsame Erweiterung. Es transportierte die Fahrgäste erstmals vom Arsenal (Waffen- und Kriegsgerätemagazin, heute Militärhistorisches Museum am Olbrichtplatz) in den damals noch selbständigen Kurort Klotzsche (seit 1935 Stadt, 1950 nach Dresden eingemeindet). Endstation war damals an der beliebten Ausflugsgaststätte Schänkhübel (ehemaliger Standort Königsbrücker Landstraße Nr. 7). Eine große Fahrt mit der "Elektrischen" vom Dresdner Postplatz bis in die Sommerfrische nach Klotzsche kostete damals 25 Pfennige! Heute bezahlt man für die gleiche Strecke, die mit der Straßenbahnlinie 7 (eine Tarifzone) etwa 24 Minuten dauert, 3,40 Euro.

Noch keine Urlaubspläne? Sehnsucht nach anderen Kontinenten, Ländern oder einem Urlaub per Schiff bzw. Eisenbahn? Dann können Sie sich nächste Woche Inspirationen holen. Vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 findet in der Messe Dresden im Ostragehege, jeweils von 10 bis 18 Uhr, die  Reisemesse statt.

Erstmals dirigiert der neue Chefdirigent der renommierten Elbland Philharmonie Sachsen, Hermes Helfricht, am heutigen 24. Januar 2026 ein Konzert in seiner Geburtstsstadt Radebeul. Helfricht, der seit Sommer 2025 auch Generalmusikdirektor des Theaters der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt ist, wurde 1992 in der Wein-, Garten- und Karl-May-Stadt an der Elbe geboren. Beim Programm "Abschied und Aufbruch", welches 17 Uhr im Stammhaus der Landesbühnen Sachsen beginnt, kommen die Ouvertüre von Wolfgang Amadeus Mozarts "Idomeneo", das Trompetenkonzert op. 23 des unvergessenen Siegfried Kurz sowie Ludwig van Beethovens wirkmächtige 1. Sinfonie C-Dur op. 21 zur Aufführung. Solist ist der junge Ausnahme-Trompeter Markus Czieharz von der Staatskapelle Dresden. Nach dem Konzert stellt sich u. a. der neue Chefdirigent bei Freigetränken in der Reihe "Auf ein Glas mit ..." dem Publikum persönlich vor. Am morgigen Sonntag, dem 25. Januar 2026, findet das gleiche Konzert um 17 Uhr im Kulturschloss Großenhain statt.

Sachsen und Fremde, welche die weltberühmten Staatlichen Kunstsammlungen wie jene im Dresdner Residenzschloss oder dem Dresdner Zwinger erreichen wollen, haben unter Einschränkungen zu leiden. Denn nach einem Cyberangriff anonymer Hacker sind Teile der digitalen Infrastruktur - nicht aber die Sicherheitssysteme - kaum funktionsfähig. In allen Museen sei jedoch der Besucherverkehr weiterhin gewährleistet.  

Auch diesem Winter fehlt das kostbare Nass! Koniferen in Gärten werden braun, verdorren. In Brunnen sinkt die Wassersäule. Sachsen leidet wieder unter Trockenheit. Zu wenig Regen im letzten Jahr hat die Grundwasserstände dramatisch sinken lassen. Zum zwölften Mal in Folge, so die Experten, lagen sie unter dem vieljährigen Mittel.

Zehn Goldbarren der Firma Heraeus - je eine Unze (31,10 Gramm aus Feingold 999,9) schwer - fand vor drei Monaten ein Gemeindearbeiter von Bannewitz beim Mähen der Wiese an einem Regenrückhaltebecken. Bislag meldete sich niemand als Besitzer des herrenlosen, heute 43.000 Euro teuren, Goldschatzes.