Sachsen Landeshauptstadt hat seit Jahren eine traurige Geburtenstatistik. Während im Jahr 2016 die Dresdnerinnen noch 6429 Kinder auf die Welt brachten, wurden im Jahr 2025 lediglich noch 3890 Mädchen und Jungen geboren - ein Rückgang um 39,5 Prozent! Demgegenüber gab es im Jahr 2025 in Elbflorenz ca. 6300 Sterbefälle. Somit entstand - wie die Statistiker es nennen - ein "Geburtendefizit" von rund 2400 Personen.
Bei archäologischen Untersuchungen auf der 7,2 Hektar großen Erweiterungsfläche der Kiesgrube Ottendorf-Okrilla nördlich von Dresden stießen Grabungsexperten jetzt auf ein Gräberfeld der Schnurkeramiker, welche 2750 bis 2200 vor Christus hier siedelten. Diese Meister keramischer Gefäße verzierten ihr Geschirr, indem sie vor dem Brennvorgang eine verdrehte Schnur in die Masse drückten. In zehn Hügelgräbern, deren Alter auf 4500 Jahre geschätzt wird, fanden sich Amphoren und Trinkbecher neben Beilen, Äxten, Schleifsteinen und Pfeilspitzen aus Feuerstein. Doch auch ein kostbarer Kupferschmuck, welcher ebenfalls auf die herausgehobene soziale Stellung der hier Bestatteten hindeutet.
Auf der Trachenberger Straße 38 in der sächsischen Landeshauptstadt befindet sich das 1992 gegründete Straßenbahnmuseum, welches mit vielen Originalexponaten in die Geschichte der Dresdner Straßenbahnen erinnert. 41 historische Bahnen - darunter die 1901 gebaute "Berolina" - warten am heutigen 28. März 2026 und am morgigen Sonntag auf Straßenbahn-Fans.
Ein Weltwunder des Meeres - das "Great Barrier Reef" in Australien - ist ab dem heutigen Freitag, dem 27. Märzt 2026, in 360-Grad-Perspektive im Panometer Dresden (Gasanstaltstraße 8b) zu erleben. Künstler Yadegar Asisi hat die vergängliche Schönheit dieses Korallenriffs mit seiner ganzen Unterwasserwelt auf 3000 Quadratmeter (27 Meter lange, miteinander vernähte, Stoffbahnen) gezaubert.
Ab 1. April 2026 erhöht der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) die Ticketpreise. Einzelfahrscheine für eine Zone außerhalb Dresdens steigen z. B. auf 3,30 Euro, das Stundenticket auf 3,60 Euro. Die Abo-Monatskarte kostet ab April sogar 60,30 Euro statt 58,10 Euro, in der Tarifzone Dresden erhöht sich die Abo-Monatskarte von 71,80 Euro auf 74,50 Euro.
Beerdigung mit dem Haustier, Grablegung in Tüchern, Verstreuen der Totenasche, Baumbestattung bzw. Anzucht von Lebensbäumen mit Totenasche für Beisetzungen auf extra ausgewiesenen Flächen kirchlicher oder kommunaler Friedhöfe - dies soll bald im Freistaat Sachsen möglich sein. Alles zum Thema Sterben, den Traditionen, Beerdigungen, Vorbereitung auf den Tod in jeglicher Hinsicht, Grabpflege usw. enthält das wertvolle und unbedingt empfehlenswerte Buch "Unser allerletzter Weg. Sterben - gesteren, heute und morgen", welches im renommierten Husum-Verlag erschien.
Der 2011 zwischen dem Parkplatz Meisastraße 10 und dem Burgberg der fast 1100 Jahren Domstadt Meißen installierte Panoramalift erlebte in den letzten Jahren schon mehrere Pannen. Ab 5. März 2026 begann der Schrägaufzug wegen Kontaktproblemen an der Tür und einem technischen Fehler an der Talstation wieder zu schwächeln, stand für mehrere Tage still. Die Städtischen Dienste Meißen GmbH als Betreiber hoffen, dass Einheimische und Touristen dieses Jahr von weiteren Betriebsstörungen verschont bleiben.
Die Wein-, Sekt-, Garten- und Karl-May-Stadt Radebeul hat gerade 400 Meter Elberadweg für 130.000 Euro saniert und frisch asphaltiert. Es handelt sich um die Auffahrtrampe zur Brücke nach Dresden-Niederwartha sowie ein Teilstück Richtung Coswig. Der Elberadweg gilt als schönster Flussradweg Deutschlands, führt von Spindlermühle im Riesegebirge (Tschechien) über 1280 Kilometer bis an die Elbemündung in die Nordsee in Cuxhaven.
Ab 28. März 2026 startet die "Lößnitzdackel" genannte Lößnitzgrundbahn, die dampfbetriebene Kleinbahn zwischen Radebeul und Radeburg über Moritzburg, in die Frühjahrs-Saison. Wegen Reduzierung der staatlichen Zuschüsse muss die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) die Tickets etwa 5 Prozent teurer anbieten. 2025 nutzten 157.000 Passagiere dieses traditionelle Fortbewegungsmittel, welches seit 1884 mit Spurweite 750 mm (Schmalspur) die 16,5 Kilometer weite Strecke überwindet.
Die Insolvenz der fast 170 Jahre alten sächsischen "Mauritius-Brauerei" in Zwickau (Gründung 1859) offenbart eine traurige Tendenz im Freistaat, wo seit dem Jahr 1516 nach dem Reinheitsgebot nur aus Gerste, Hopfen und Wasser gebraut wird. In den letzten Jahrzehnten verschwanden um die 70 Traditions-Brauereien wie die "Aktienbierbrauerei Gohlis" oder "Braustolz" von der Bildfläche. Die Zahl der heute 84 Braustätten in Sachsen führt oberflächliche Betrachter in die Irre. Sind doch davon nur 6 bis 8 Großbrauereien mit mehr als 200.000 Hektoliter Bierproduktion pro Jahr. Der Rest sind u. a. die wie Pilze aus dem Boden schießenden Craft-Brauereien und Gasthausbrauereien.
Seit dem Jahre 1911 befindet sich am rund 900 Meter hohen Lugstein in Zinnwald am Kamm des Osterzgebirges mit dem "Lugsteinhof" ein Hotel. 1975 vom Ministerium für Staatssicherheit durch einen damals modernen Neubau ersetzt, ist es mit seinen 60 Mitarbeitern und der Möglichkeit der Vollverpflegung heute ein beliebtes Domizil für Wintersportler sowie ganzjährig für Natur- und Wanderfreunde. Für knapp 1,8 Millionen Euro soll diese Immobilie - so will es der größte Gläubiger, die Sparkasse - den Besitzer wechseln.
Der Citylauf Dresden am Sonntag, dem 22. März 2026, mit Strecken über 10 und 5 Kilometern bringt für Einheimische und Touristen zahlreiche Verkehrseinschränkungen. Mit dem Start-- und Zielareal auf dem Terrassenufer ist beispielsweise eine wichtige Verkehrsader der Innenstadt vollständig blockiert.
In die Burgen, Gärten und Schlösser im Besitz des Freistaates Sachsen kamen 2025 über zwei Millionen Besucher. Top-Magnet ist das Schloss Pillnitz mit seinem barocken Park. In die ehemalige Sommerresidenz der Kurfürsten und Könige Sachsens an der Elbe strömten 313.000 Gäste. An zweiter Stelle steht das Wasserschloss Moritzburg bei Dresden, welches 306.000 Einheimische und Touristen begrüßen durfte.
Das Europäische Zentrum der Künste Dresden-Hellerau mit seinem berühmten Festspielhaus aus dem Jahre 1911 von Architekt Heinrich Tessenow (1876 - 1950) erhält jetzt den mit 200.000 Euro ausgelobten Theaterpreis der Bundesrepublik Deutschland. Gerade ging hier das Fest "Tanzplattform Deutschland" mit 13 Produktionen und ca. 9000 Besuchern bei 58 Veranstaltungen an 6 Spielstätten über die Bühne.
Mit dem Frühjahr beginnt in der deutschen Brunnenstadt Dresden - immerhin zählt man hier rund 300 Brunnen und Wasserspiele - die sprudelnde Saison. Von den 102 städtischen Anlagen sollen - falls sich nach dem Winter alle als funktionstüchtig erweisen - 95 wieder in Betrieb gehen.