Dir wunderbaren Musikerinnen und Musiker der Elbland Philharmonie Sachsen in großer Besetzung unter ihrem jungen Chefdirigenten Hermes Helfricht laden am Pfingstsonntag, dem 24. Mai 2026, 18 Uhr zur Reise "Von Venedig nach Wien" in das Rittergut Limbach bei Wilsdruff ein. Spezialgast an der Mandoline ist Maja Schütze, die erst vor wenigen Tagen mit dem wichtigen sächsischen Nachwuchspreis "ELPHORIA" ausgezeichnet wurde.
Eine wichtige Verkehrsader der Landeshauptstadt - die Brücke Budapester Straße - ist seit 13. Mai 2026 wegen Schäden im Armierungsstahl gesperrt. Laut Planung der zuständigen Behörde, soll sie durch Stütz-Pfeiler in den nächsten 12 Wochen stabilisiert werden. Dann wird der einspurige Verkehr in den nächsten Jahren möglich sein.
Die Ausstellung „Titanic: Eine Immersive Reise“ wird vom 4. Juni 2026 bis 8. November 2026 im Erlwein-Forum im Ostra-Areal in Dresden gastieren. Die Schau - so die Veranstalter - soll historische Artefakte mit digitaler Projektionskunst vereinen, die Biographien von Reisenden und die Katastrophe erlebbar machen.
Jeweils 9000 Fans des Dresdner DJ Pupple Disco Machine wollen an vier Tagen ab Freitag, dem 22. Mai 2026, bis Pfingstmontag in Dresdens Barockjuwel Zwinger Konzerte erleben. Dafür wurde der gesamte Zwingerhof mit Metalltürmen, Bühne, dicken Kabelbäumen, Lautsprecherboxen, 30 LED-Strahlern und weißen Pagodenzelten bestückt. Laut Schlösserverwaltung sind die einzigartigen Plastiken, neu sanierten Brunnen und Rasenparterre durch spezielle Maßnahmen geschützt.
Die seit 2004 nahezu unveränderte Dauerausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden mit der weltberühmten Gläsernen Frau und weiteren historischen Exponaten kann jetzt aufgemöbelt werden. Vom Bundesprogramm "Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen in Deutschland" fließen nach Bewilligung 470.000 Euro, von einer privaten Stiftung kommen zudem 375.000 Euro. Bis November 2027 soll damit der "Körperbilder"-Raum neu gestaltet sein.
Museen, Gaststätten und Hotels spüren dieses Jahr - wie bereits 2025 - eine durch die wirtschaftliche Lage in Deutschland und geopolitische Ereignisse bestimmte Zurückhaltung im Tourismus. Dagegen will der Freistaat nun mit einer Kampagne zum kulturellen Erbes wirken. Das hiesige Unesco-Welterbe - dazu zählen die Bauten der Herrnhuter Brüdergemeine, das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft oder das Kunsthandwerk im Erzgebirge - soll nun mehr Gäste aus nah und fern anlocken.
Ritter, Gaukler, Burgfräulein - auf Schloss Kuckuckstein in Liebstadt über dem Seidewitztal geht es am heutigen Sonntag, dem 17. Mai 2026, sehr mittelalterlich zu. Schaukämpfe, Bogenschießen, Drachenschnitzeljagd und kulinarische Genüsse aus alten Tagen der Ritterherrlichkeit laden ganze Familien zu einem einmaligen Spektakel in das alte Gemäuer ein.
Seit ihrer Weihe am 29. Juni 1751 steht die durch italienische Bauleute errichtete Katholische Hofkirche wie ein Fels neben dem Dresdner Residenzschloss an der Elbe. Friedrich August II., der Sohn August des Starken, ließ sie seit 1739 durch Gaetano Chiaveri (1689 - 1770) im Stile des römischen Spätbarock bauen. 78 überlebensgroße Statuen von Heiligen schmücken ihre Balustraten. 1980 wurde das wunderschöne Gotteshaus zur Kathedrale erhoben.
Mit der Öffnung der Außenbecken des Georg-Arnhold-Bades und des Kombibades Prohlis sowie der Badestellen Weixdorf und Weißig startet Elbflorenz in die diesjährige Freibadsaison. Rettungsschwimmer, Kassierer und Platzwarte stehen bereit, die Kartenpreise werden bei allen Tarifen um je einen Euro (Online-Tickets 50 Cent) angehoben.
Wenn Rothäute und Trapper feiern, Schützenvereine im Lößnitzgrund ihre Kanonen donnern lassen und sich das Karl-May-Museum herausputzt, finden die Karl-May-Festtage mit ganz viel Wild West in der Großen Kreisstadt Radebeul statt. Rund 30.000 Besucher werden bis Sonntag, den 17. Mai 2026, in der extra errichteten Westernstadt Little Tombstone, in Fort Henry oder der Golden Nugget Ranch erwartet. Eine Orientwelt mit Derwischen wurde aufgebaut und edle Pferde sind überall zu bestaunen. Sogar aus Nordamerika - der Heimat von Karl Mays edlen Indianern und Häuptlingen mit Winnetou an der Spitze - haben sich Navajo und Lakota zum großen Powwow angekündigt. 20 Bands und 300 Mitwirkende beleben die romantische Kulisse entlang des Lößnitzbaches.
Gerade haben uns die "Eisheiligen" namens "Mamertus", "Pankratius" und heute "Servatius" im Würgegriff. Zu Himmelfahrt werden "Bonifatius" und am Freitag gar noch die "Kalte Sophie" erwartet. Allerdings stellt sich Sachsens Landeshauptstadt auch wieder auf heiße Tage ein. Und für diese werden im Juni erstmals an der Seestraße und am Jorge-Gomondai-Platz nahe Hauptstraße zwei Sprühnebel-Duschen zur Erfrischung von Einheimischen und Fremden aufgestellt.
Am 10. Juni 2026 feiert der Malerweg zwischen romantischen Felsen der Sächsischen Schweiz, Tälern, Schluchten und Bergmassiven seinen 20. Geburtstag. Er ist mittlerweile ein Magner für Wanderfreunde aus ganz Europa, zählt zu Deutschlands herausragenden Ausflugsdestinationen. Kunstmaler, die hier vor allem im 19. Jahrhundert die Schönheiten der Natur entdeckten, gaben ihm seinen Namen.
Seit 6. Mai 1901 verbindet die Schwebebahn über eine 274 Meter lange Trasse den Künstlerort Loschwitz am Blauen Wunder mit Oberloschwitz und überwindet dabei 84 Höhenmeter. Bis 1909 per Dampfaschine, treibt seitdem Elektrizität das riesige Rad an. Da quasi der talwärts fahrende Wagen den nach oben fahrenden Wagen per 390 Meter langem und 38 Millimeter dickem Stahlseil zieht, wird wenig Strom verbraucht. 220.000 Fahrgäste hatte die nun 125 Jahre alte Schwebebahn im Jahr 2025. Deren Betrieb kostet jährlich rund 1,5 Millionen Euro.
Der Oberlausitzer Bergwanderweg gehört neben dem Kammweg und dem Malerweg zu den drei sächsischen Premiumwanderwegen. Beginnend auf dem Bischofswerdaer Butterberg führt er in sieben Tagesetappen durch die über 1000-jährige Kulturlandschaft über sieben Berge bis nach Zittau. Eingeschlossen das Granitdorf Demitz-Thumitz, die Sohländer Sternwarte, die Spreequelle auf dem Kottmar, Burg und Kloster Oybin.
Zur Eröffnung der diesjährigen Dixieland-Saison, welche ja leider gänzlich ohne Abschluss-Parade stattfindet, lädt der Dresdner Zoo am morgigen Sonntag, dem 10. Mai 2026, ab 10 Uhr zu seinen Bühnen am Afrikahaus und Streichelgehege ein. Freuen Sie sich auf die Dixielanders aus Jena, Sunshine Brass aus Zella-Mehlis und Brass Band Rakovnik aus dem Nachbarland Tschechien.