Die je dreieinhalb Meter hohen Heiligen  auf den Balustraden der Dresder Hofkirche - seit Jahrhunderten wacht diese Schar z. B. aus Märthyrern, Propheten und Aposteln über das Gotteshaus und die Bewohner der Stadt. Doch offenbar sind nun einige der von Gott Auserwählten selbst in Not. Beim Heiligen Franz von Assisi stürzte im Januar ein 1,20 Meter großer Arm in die Tiefe, prallte vor der Kirche auf das Pflaster und zerbarst. Der Eigentümer der Kathedrale Sanctissimae Trinitatis, der Freistaat Sachsen, sicherte die edlen Figuren aus Elbsandstein nun mit Netzen ab.

Das wundervolle Radebeuler Mohrenhaus - eine schlossartige Villa mit großem Park (das Anwesen hieß im 17. Jahrhundert respektvoll "die Mohrenköpfe") - verfügt über einen zum Ende des 19. Jahrhundert entstandenen Pavillon mit Fliesen von "Villeroy & Boch". Radebeuler Bürger des Vereins für Denkmalpflege und neues Bauen wollen die 100.000 Euro teure Sanierung des Pavillons jetzt zusammen mit der Großen Kreisstadt Radebeul starten. Dafür werden noch Spender gesucht.  

Die vier Jahre währende Sanierung des Zwingerhofes ist seit letztem Jahr Geschichte. Nun können im Juni 2026 auch 52 Orangenbäume aus dem Winterquartier in Großsedlitz wieder in das barocke Areal im Herzen Dresdens umziehen. Dies sind allerdings 23 weniger als vor zehn Jahren gepflanzt wurden. Denn 23 Holzkübel dieser mittlerweile 3,5 Meter hohen Bitterorangenbäumchen wurden durch einen das Holz zerfressenden Pilz morsch, werden ausgewechselt. Die bald wieder zu erlebende Pomeranzenpracht im Zwinger kann mit der Zeit Augusts des Starken kaum konkurrieren. Hatte doch Sachsens Fürst und Polens König damals 1700 solcher Orangenbäume aufgestellt.

Der 1975 errichtete Glasbrunnen bzw. Hyazinthenbrunnen (9,3 Meter Durchmesser) der Künstler Leoni Wirth, Karl Bergmann und Helmut Kappelt am Pirnaischen Platz vor dem ehemaligen Robotron-Komplex sprudelt dieses Jahr erstmals nicht mehr. Schuld ist die Landeshauptstadt Dresden, welche die Miete für den Brunnen-Technikraum im dahinter befindlichen Gebäude nicht mehr zahlt.

Vom heutigen 14. April 2026 bis zum 18. April sind beim 38. Filmfest Dresden (siehe: https://filmfest-dresden.de/de/programm/online-programm) etwa 380 Kurzfilme aus 60 Ländern zu sehen. 65 Beiträge nehmen an dem Auszeichnungsprogramm teil, bei welchem 72.500 Euro zu gewinnen sind. Das Festival ehrt auch den legendären Dresdner Kameramann Ernst Hirsch, der in diesem Jahr 90 Jahre alt wird und als "Das Auge Dresdes" gilt.

6000 Euro für die Sanierung des seit 2012 wegen Baufälligkeit geschlossenen Römischen Bades von Schloss Albrechtsberg - dem größten der drei Loschwitzer Elbhangschlösser - brachte das Benefizkonzert, welches Cellist Jan Vogler und Violinist Kevin Zhu im Kronensaal des Schlosses veranstalteten. Leider gingen für die 7,7 Millionen Euro teure Sanierung des einzigartigen Freibades mit den prächtigen Sandsteinsäulen und dem Traumblick auf Dresden bislang nur 147.700 Euro ein. Darunter eine sehr noble Einzelspende in Höhe von 100.000 Euro.

Die durch Schweinepest entstandenen schweren Lücken im bekannten Wildgehege Moritzburg scheinen sich wieder zu schließen. Grunzen ertönt aus dem Wildschweingehege, wo zwei neue Keiler und vier Bachen künftige Generationen begründen sollen. Die ersten Frischlinge erblickten jetzt das Licht der Welt.  

Das Gute ist so nah! Ob Dresden, Radebeul, Diesbar-Seußlitz oder Meißen - erkunden Sie mit der ganzen Familie heute und morgen die Heimat. Das Entdeckerwochenende im Elbland bietet am heutigen 11. April 2026 und morgen über 90 besondere Angebote. Einfach unter "Dresden Elbland Entdeckerwochenende 2026" Flyer herunterladen und wertvolle Anregungen holen!  

Am morgigen 11. April, 17 Uhr im Kulturzentrum Schloss Großenhain und am 12. April, 18 Uhr, in den Landesbühnen Sachsen können Sie den berühmten Cellisten Isang Enders und die Elblandphilharmonie Sachsen unter ihrem Chefdirigenten Hermes Helfricht mit dem Programm "Aus dem Böhmerwald" erleben. Genießen Sie spannende Musik u. a. von Brahms, Dvorak und Bruch, die den Zauberbogen von stiller Einkehr bis zu überschäumender Lebensfreude spannt.

Wahnsinn im Quadrat! Obwohl Windräder und Solarzellen Speicher, Speicher und nochmals Speicher brauchen, hat Vattenfall das seit 2002 außer Betrieb stehende legendäre Pumpspeicherwerk Niederwartha am westlichen Dresdner Stadtrand am 14. August 2023 völlig stillgelegt. Diese 1930 errichtete Anlage pumpte Wasser in Zeiten billister Energie aus dem Tiefbecken in Elbhöhe über 1,8 Kilometer lange Leitungen in ein am Elbtalrand gelegenes Speicherbecken. Wenn Energie knapp und teuer war, floss die so gespeicherte Energie aus 140 Meter Fallhöhe nach unten, wobei die Pumpen als Generatoren fungierten und 120 Megawatt Strom erzeugten. Vor 100 Jahren begann der Bau dieser damals hochmodernen Anlage, welche heute nur noch ein ungenutztes Denkmal der Technikgeschichte ist. Dabei - so berechnet Experten - würde es mit nur 245 Millionen Euro in einen betriebsfähigen Zustand versetzt werden können.     

Das seit 1710 produzierte Meissner Porzellan als erstes Hartporzellan Europas und die vor fast 200 Jahren erstmals in Sebnitz produzierten Kunstblumen sollen endlich ins bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen werden. Während der industriellen Fertigung der Kunstblumen in Sebnitz bereits nach 1991 der Todesstoß versetzt wurde - heute gibt es nur noch eine Schaumanufaktur - arbeitet die Staatliche Porzellanmanufaktur-Meissen GmbH als Staatsbetrieb immerhin mit noch rund 470 Beschäftigten (1990 waren es 1700 Porzellanexperten).

Die heute zum Diakonissenhaus gehörende Villa "Schwanenhaus" an der Holzhofgasse in der Dresdner Neustadt feiert dieser Tage ihr 200. Jubiläum. Architekt Woldemar Hermann (1807 - 1878) schuf diese Villa mit dem Schwanenornament als erst 19-Jähriger im Jahre 1826. Eine Ausstellung im benachbarten Hotel am Schwanenhaus (Holzhofgasse 10) würdigt die wechselvolle Geschichte des Gebäudes und den Architekten bis 30. Juni 2026.

Das sonnige Frühlingswetter zum heutigen Ostermontag, dem 6. April 2026, lädt zu Spaziergängen in der Natur ein. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch des wildromantischen Seifersdorfer Tales im Dresdner Norden, welches durch die gräfliche Familie von Brühl im 18. Jahrhundert zu einem der ältesten und schönsten Landschaftsgärten Deutschlands gestaltet wurde. Wo einst Wassermühlen klapperten, kann man 1,5 Kilometer entlang des bei Rammenau entspringenden und in Südbrandenburg in die Schwarze Elster mündenden Flusses ein 59 Hektar umfassendes Refugium durchwandern. Die hier lebende Johanna Christiana Margarethe von Brühl (1756 - 1816), Schwiegertochter des berühmten sächsischen Premierministers Graf Heinrich von Brühl, verzierte die Auenlandschaft beiderseits des Flusses mit bis heute bewahrten Büsten, Plastiken, Tempeln, Altären, Ruheplätzen, Grotten, Pavillons und grabähnlchen Inszenierungen. Wiesen und Bänke laden zum Picknick im Grünen ein.   

Die christliche Ostertradition der Auferstehung des Herrn verknüpft sich in Sachsen bei den Osterfeuern auf wunderbare Weise mit uraltem Brauchtum. Nicht nur bei Sachsens Ureinwohnern, den hier seit weit über 1000 Jahren lebenden Sorben, werden sie in diesen Stunden angezündet. Die Flammen der mächtigen Feuer sollen nach heidnischem Brauch den Winter vertreiben, die Sonne und den Frühling begrüßen, Dämonen verscheuchen. Wie die in den Kirchen entzündeten Osterkerzen tragen sie das die Dunkelheit besiegende Licht Christi in die Welt und unter die Ungläubigen. Ob Erzgebirge, Oberlausitz oder Leipziger Tieflandsbucht - erfreuen Sie sich an der Magie der Osterfeuer!

Nach TüV-Inspektionen und Reparaturen sind die Dresdner Standseilbahn und die Schwebebahn - diese technischen Denkmale verbinden seit 1895 bzw. 1901 Loschwitz mit dem Weißen Hirsch und Oberloschwitz - wieder im Einsatz. Zuletzt wurde bei der Schwebebahn das 410 Meter lange und 38 Millimeter dicke Zugseil (bestehend aus 216 Einzeldrähten) an den Enden neu vergossen.