Das seit 1710 produzierte Meissner Porzellan als erstes Hartporzellan Europas und die vor fast 200 Jahren erstmals in Sebnitz produzierten Kunstblumen sollen endlich ins bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen werden. Während der industriellen Fertigung der Kunstblumen in Sebnitz bereits nach 1991 der Todesstoß versetzt wurde - heute gibt es nur noch eine Schaumanufaktur - arbeitet die Staatliche Porzellanmanufaktur-Meissen GmbH als Staatsbetrieb immerhin mit noch rund 470 Beschäftigten (1990 waren es 1700 Porzellanexperten).

Die heute zum Diakonissenhaus gehörende Villa "Schwanenhaus" an der Holzhofgasse in der Dresdner Neustadt feiert dieser Tage ihr 200. Jubiläum. Architekt Woldemar Hermann (1807 - 1878) schuf diese Villa mit dem Schwanenornament als erst 19-Jähriger im Jahre 1826. Eine Ausstellung im benachbarten Hotel am Schwanenhaus (Holzhofgasse 10) würdigt die wechselvolle Geschichte des Gebäudes und den Architekten bis 30. Juni 2026.

Das sonnige Frühlingswetter zum heutigen Ostermontag, dem 6. April 2026, lädt zu Spaziergängen in der Natur ein. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch des wildromantischen Seifersdorfer Tales im Dresdner Norden, welches durch die gräfliche Familie von Brühl im 18. Jahrhundert zu einem der ältesten und schönsten Landschaftsgärten Deutschlands gestaltet wurde. Wo einst Wassermühlen klapperten, kann man 1,5 Kilometer entlang des bei Rammenau entspringenden und in Südbrandenburg in die Schwarze Elster mündenden Flusses ein 59 Hektar umfassendes Refugium durchwandern. Die hier lebende Johanna Christiana Margarethe von Brühl (1756 - 1816), Schwiegertochter des berühmten sächsischen Premierministers Graf Heinrich von Brühl, verzierte die Auenlandschaft beiderseits des Flusses mit bis heute bewahrten Büsten, Plastiken, Tempeln, Altären, Ruheplätzen, Grotten, Pavillons und grabähnlchen Inszenierungen. Wiesen und Bänke laden zum Picknick im Grünen ein.   

Die christliche Ostertradition der Auferstehung des Herrn verknüpft sich in Sachsen bei den Osterfeuern auf wunderbare Weise mit uraltem Brauchtum. Nicht nur bei Sachsens Ureinwohnern, den hier seit weit über 1000 Jahren lebenden Sorben, werden sie in diesen Stunden angezündet. Die Flammen der mächtigen Feuer sollen nach heidnischem Brauch den Winter vertreiben, die Sonne und den Frühling begrüßen, Dämonen verscheuchen. Wie die in den Kirchen entzündeten Osterkerzen tragen sie das die Dunkelheit besiegende Licht Christi in die Welt und unter die Ungläubigen. Ob Erzgebirge, Oberlausitz oder Leipziger Tieflandsbucht - erfreuen Sie sich an der Magie der Osterfeuer!

Nach TüV-Inspektionen und Reparaturen sind die Dresdner Standseilbahn und die Schwebebahn - diese technischen Denkmale verbinden seit 1895 bzw. 1901 Loschwitz mit dem Weißen Hirsch und Oberloschwitz - wieder im Einsatz. Zuletzt wurde bei der Schwebebahn das 410 Meter lange und 38 Millimeter dicke Zugseil (bestehend aus 216 Einzeldrähten) an den Enden neu vergossen.  

Die an den einzig wahren Gott - die Dreieinigkeit von Vater, Sohn und heiligen Geist - glaubende Christenheit gedenkt am heutigen Karfreitag, dem 3. April 2026, weltweit Jesus Christus. Der Sohn Gottes starb für uns den Kreuzestod. An diesem hochheiligen Feiertag gelten im christlichen Deutschland für alle hier lebenden Menschen besondere Verhaltensregeln: Verbot von Tanzveranstaltungen, Partys, Diskotheken und lauten Events (auch Sportveranstaltungen mit Unterhaltungscharakter). Verbot des Aufführens anstößiger Filme (auch Actions-, Horror oder sehr lustige Filme; je nach Bundesland differenziert). Verbot lauter Musik in der Öffentlickeit (in Bars und Restaurants nur leise und angepasst). Die meisten Geschäfte bleiben geschlossen.

 

 

 

Nachdem Mitte Februar 2026 Pläne einer ausländischen Mafia-Bande bekannt wurden, welche neben anderen Preziosen die imperiale chinesische Ru-Schale aus der Porzellansammlung im Zwinger stehlen wollten, brachte man diese sofort in Sicherheit. Jetzt wird das 13 cm groß Schälchen (blaugrüne Farbe, gebrochenes Dekor erinnert an zersplittertes Eis) aus der Nördlichen Song-Dynastie in China (960 - 1127), für das diese Kunst sammelnde Milliardäre bis zu 30 Millionen Euro zahlen, erst einmal bis 29. Juni 2026 im Hochsicherheitstrakt des Grünen Gewölbes im Dresdner Residenzschloss präsentiert.   

Wer den Elberadweg an der Wein,- Garten- und Karl-May-Stadt Radebeul benutzt, muss nun bis April 2027 einen Umweg über Straßen in Kauf nehmen. Der Rad-Fernwanderweg bleibt wegen der Umverlegung des Lößnitzbaches und einem Brückenneubau ein Jahr lang zwischen Altserkowitz und Panzerstraße gesperrt.

Mit den beiden 1925 gebauten Liliput-Dampfloks "Lisa" und "Moritz" geht es seit dieser Woche wieder auf der 5,6 Kilometer langen Strecke (Spurweite 381 Millimeter) mit 20 km/h durch den Dresdner Großen Garten. Als "Kindereisenbahn" 1950 neu gegründet, als "Pioniereisenbahn" bis zum Ende der DDR betrieben, heißt sie seit den 1990er Jahren "Parkeisenbahn". 224.000 große und kleine Fahrgäste zählte die u. a. von 200 Schülern als Bahnhofsaufsicht, Fahrdienstleiter oder Ticketkontrolleur betriebene Attraktion letztes Jahr.

Sachsen Landeshauptstadt hat seit Jahren eine traurige Geburtenstatistik. Während im Jahr 2016 die Dresdnerinnen noch 6429 Kinder auf die Welt brachten, wurden im Jahr 2025 lediglich noch 3890 Mädchen und Jungen geboren - ein Rückgang um 39,5 Prozent! Demgegenüber gab es im Jahr 2025 in Elbflorenz ca. 6300 Sterbefälle. Somit entstand - wie die Statistiker es nennen - ein "Geburtendefizit" von rund 2400 Personen.

Bei archäologischen Untersuchungen auf der 7,2 Hektar großen Erweiterungsfläche der Kiesgrube Ottendorf-Okrilla nördlich von Dresden stießen Grabungsexperten jetzt auf ein Gräberfeld der Schnurkeramiker, welche 2750 bis 2200 vor Christus hier siedelten. Diese Meister keramischer Gefäße verzierten ihr Geschirr, indem sie vor dem Brennvorgang eine verdrehte Schnur in die Masse drückten. In zehn Hügelgräbern, deren Alter auf 4500 Jahre geschätzt wird, fanden sich Amphoren und Trinkbecher neben Beilen, Äxten, Schleifsteinen und Pfeilspitzen aus Feuerstein. Doch auch ein kostbarer Kupferschmuck, welcher ebenfalls auf die herausgehobene soziale Stellung der hier Bestatteten hindeutet.

Auf der Trachenberger Straße 38 in der sächsischen Landeshauptstadt befindet sich das 1992 gegründete Straßenbahnmuseum, welches mit vielen Originalexponaten in die Geschichte der Dresdner Straßenbahnen erinnert. 41 historische Bahnen - darunter die 1901 gebaute "Berolina" - warten am heutigen 28. März 2026 und am morgigen Sonntag auf Straßenbahn-Fans.

 

Trachenberger Str. 38, 01129 Dresden

Ein Weltwunder des Meeres - das "Great Barrier Reef" in Australien - ist ab dem heutigen Freitag, dem 27. Märzt 2026, in 360-Grad-Perspektive im Panometer Dresden (Gasanstaltstraße 8b) zu erleben. Künstler Yadegar Asisi hat die vergängliche Schönheit dieses Korallenriffs mit seiner ganzen Unterwasserwelt auf 3000 Quadratmeter (27 Meter lange, miteinander vernähte, Stoffbahnen) gezaubert.  

Ab 1. April 2026 erhöht der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) die Ticketpreise. Einzelfahrscheine für eine Zone außerhalb Dresdens steigen z. B. auf 3,30 Euro, das Stundenticket auf 3,60 Euro. Die Abo-Monatskarte kostet ab April sogar 60,30 Euro statt 58,10 Euro, in der Tarifzone Dresden erhöht sich die Abo-Monatskarte von 71,80 Euro auf 74,50 Euro.

Beerdigung mit dem Haustier, Grablegung in Tüchern, Verstreuen der Totenasche, Baumbestattung bzw. Anzucht von Lebensbäumen mit Totenasche für Beisetzungen auf extra ausgewiesenen Flächen kirchlicher oder kommunaler Friedhöfe - dies soll bald im Freistaat Sachsen möglich sein. Alles zum Thema Sterben, den Traditionen, Beerdigungen, Vorbereitung auf den Tod in jeglicher Hinsicht, Grabpflege usw. enthält das wertvolle und unbedingt empfehlenswerte Buch "Unser allerletzter Weg. Sterben - gesteren, heute und morgen", welches im renommierten Husum-Verlag erschien.