Es ist altes Brauchtum, welches noch aus heidnischen Zeiten stammt, jedoch trotz Christianisierung nicht ausgelöscht werden konnte. Während der Heiligen Nächte oder "Rauhnächte", welche sich vom 25. Dezember bis 6. Januar erstrecken, also der Übergangszeit zwischen altem und neuem Jahr, soll nach keltisch-germanischem Glauben die Geisterwelt offen stehen. Man schützt und reinigt sein Anwesen in jenen Tagen durch nächtliches Räuchern mit Weihrauch und Beifuß der Räume. Wer große weiße Wäsche wäscht, fange böse Geister und ruhelose Seelen ein, provoziere damit Todesfälle und Brände im Haus. Träume und Omen sollen eine Vorschau auf kommende Monate geben. Wer 12 Wünsche auf je einen Zettel notiere und von diesen jeden Tag einen verbrennt, soll auf manche Wunscherfüllung hoffen dürfen. Für verstorbene Ahnen werden Kerzen angezündet und der gedeckte Tisch noch einige Zeit zur Labung der anwesenden Geistwesen nicht abgeräumt. All dieser Muschebubu lässt sich allerdings kaum mit unserem christlichen Glauben an den einzig wahren, den Dreiieinigen Gott, vereinbaren.
Während 1990 rund 4,8 Millionen Menschen auf dem Gebiet des heutigen Freistaates Sachsen lebten und 2024 noch 4,04 Millionen gezählt wurden, werden es nun spürbar immer weniger. Statistiker gehen davon aus, dass die Zahl der sächsischen Männer und Frauen noch im Verlauf des Jahres 2026 unter vier Millionen Einwohner auf etwa 3,99 Mio. sinkt. In 40 Jahren könnte die Zahl der Sachsen auf unter drei Millionen geschrumpft sein. Da sich vor allem junge Menschen in den Metropolen konzentrieren, würde dies zu einer Entvölkerung ganzer meinden vor allem im Erzgebirge und der Lausitz führen.
Der 26. Dezember 2026 empfängt uns in Sachsen mit Sonnenschein und frostigen Temperaturen. Der heutige Tag ist vor allem in katholischen Regionen dem Heiligen Stephanus, dem ersten Märtyrer des Christentums, gewidmet. Viele verbringen den 2. Weihnachtstag mit Spaziergängen, Familientreffen bzw. dem Besuch von Weingütern, Theatern oder Museen.
Der heutige 25. Dezember ist das Hochfest der Geburt Jesu Christi – also Weihnachten. Wir Christen glauben, dass an diesem Tag Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist, um die Menschheit zu erlösen. Allerdings ist dieser Tag historisch nicht als tatsächlicher Geburtstag Jesu überliefert. Die mittelalterliche Kirche wählte ihn, um den Glauben an das Licht Christi nahe an der Wintersonnenwende auch symbolisch im Jahreslauf zu verankern. Die Wintersonnenwende ist jener astronomische Zeitpunkt, an dem die Sonne auf der Nordhalbkugel ihren tiefsten Stand am Himmel erreicht – und damit der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres stattfindet. Auf der Nordhalbkugel – also auch in Mitteleuropa – fällt die Wintersonnenwende meist auf den 21. Dezember. So war es auch in diesem Jahr 2025 unserer Zeitrechnung, welche sich ebenfalls auf die fiktive Geburt Christi bezieht.
In der heiligen Nacht der Geburt unseres Herrn grüßen wir alle Menschen der Völker dieser Erde. Das ewige Wort ist Fleisch geworden, und ein Licht, das nicht vergeht, ist in unsere Welt gekommen. Möge der Friede Christi die Herzen der Menschen erfüllen, die Trauernden trösten, die Leidenden stärken und die Mächtigen zur Gerechtigkeit bewegen. Wo Dunkel herrscht, lasse Gott sein Erbarmen aufleuchten; wo Hoffnung verloren ging, schenke er neuen Mut. So segne der Herr diese Welt in der Freude von Weihnachten. Friede sei mit Euch allen! Gesegnete Weihnachten
Der am heutigen frühen Nachmittag zu Ende gehende 591. Dresdner Striezelmarkt, der seinen Namen dem Dresdner Christstollen verdankt, war ein Rekord-Ereignis. 2,2 Millionen Besucher aus Sachsen, den Grenzlanden und der ganzen Welt pilgerten auf Deutschlands ältesten und schönsten Weihnachtsmarkt. Allein der Glühwein-Verbrauch war enorm: Mindestens 150.000 Liter haben die Händler verkauft!
Nicht in alter Pracht rekonstruiert, jedoch mit einigen historischen Strukturmerkmalen, zeigt sich das neue "Palais Riesch" nun an der Rampischen Straße am Neumarkt-Areal. Das sich direkt an das Polizeigebäude Schießgasse anschließende moderne Ensemble wird ein Wohn- und Geschäftshaus. Wer in der engen Straße genau hinschaut, wird am Neubau einige sehr dezente Details erkennen, welche an das 1945 im Inferno von Dresden untergegangene alte Pracht-Palais erinnern: z. B. Fensterachsen, Interpretationen von Loggien und Erkern.
Am heutigen 21. Dezember 2025, 17 Uhr, im Kulturzentrum Schloss Großenhain und am 23. Dezember, 18 Uhr, im Zentralgasthof Weihnböhla können Sie Chefdirigent Hermes Helfricht und die Musiker der renommierten Elbland Philharmonie Sachsen bei Weihnachtskonzerten erleben. Romantische Adventsweisen wie "Das Christ-Elflein" wechseln sich in diesem zauberhaften Programm mit schwungvollen Stücken wie aus dem Ballett "Die Puppenfee" ab. Zuletzt singt der ganze Saal gemeinsam mit dem gefeierten Dirigenten, der auch Generalmusikdirektor des Theaters Erfurt und Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe ist, die schönsten Weihnachtslieder wie "Oh Tannenbaum".
Sie greifen blitzschnell in Jacken- und Manteltaschen, zerschneiden Rucksäcke, leeren Umhängetaschen - Taschendiebe! Offensichtlich ganze Banden tummeln sich auf Dresdens romantischen Weihnachtsmärkten, vor allem dem weltberühmten Striezelmarkt. In der Striezelmarktwache der Polizei auf dem Dresdner Altmarkt melden sich jeden Tag bestohlene Männer und Frauen. Die raffinierten Kriminellen werden leider fast nie geschnappt.
Am Samstag, dem 20. Dezember 2025, startet die "Große Bergparade" in Dresden. Über 500 Trachtenträger in den Uniformen von 29 Bergknapp- und Brüderschaften des Jahrhunderte alten sächsisch-böhmischen Bergbaus - darunter u. a. fünf Kapellen und Orchester - starten 16 Uhr am Terrassenufer zum Striezelmarkt. 13 Jahre lang musste Sachsens Landeshauptstadt auf diesen bergmännisch-christlichen Event von großer Symbolkraft, welcher an einstigen Reichtum, Zusammenhalt und Gottesfurcht im Lande erinnert, verzichten. Gegen 17.30 Uhr wird das große Finale vor dem Kulturpalst erwartet.
Sachsens prominentester Kultur-Neubau - das 6,5 Mio. Euro teure Museum für Abenteuerschriftsteller Karl May (1842 - 1912) - feierte jetzt Richtfest. Das neue Empfangsgebäude ergänzt den 100 Jahre alten musealen Komplex mit "Villa Bärenfett", "Villa Shatterhand" und Karl-May-Hain und wird der Schau erstmals einen Zugang von der vielbefahrenen Meißner Straße in Radebeul ermöglichen. Der Museums-Neubau für den Romancier, der durch seinen tiefen christlichen Glauben und die Bewahrung der Trinität unses einzig wahren Gottes als Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist Großartiges leistete, soll im Sommer 2027 der Öffentlichkeit übergeben werden.
Der 1963 in Dresden geborene Schauspieler und Regisseur Hasko Weber witrd ab der Spielzeit 2027/28 Intendant des Staatsschauspiels Dresden. Er ist nicht nur ein brillanter Staatsschauspieler und Inszenator, sondern auch in Direktionsfragen sehr erfahren. So übernahm der Sachse bereits 2005 die Schauspielintendanz am Staatstheater Stuttgart, 2013 die Generalintendanz am Weimarer Nationaltheater. Gegenwärtig ist er Interimsintendant am Staatstheater Cottbus.
Die Welt der Opernhäuser und Theater, der Orchester, Kulturhäuser und Bühnen sowie Millionen Freunde klassischer Musik, Konzerte, Tanz und Theaterkunst protestieren gegen den Mitteldeutschen Rundfunk. Der für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zuständige Staatssender will ab 2027 sein beliebtes Radioprogramm MDR Klassik streichen. Gerade der MDR hat die Pflicht und Verantwortung, das Kulturerbe unserer mitteldeutschen Länder zu bewahren und zu pflegen, die Hochkultur zu popularisieren.
Bis 4. Januar bietet der "Dresdner Weihnachtszirkus" in Europas größter Zirkusstadt an der Washingtonstraße (zwischen Baumarkt Hornbach und Elbepark) ein Spitzenprogramm von 16 verschiedenen Acts mit Zirkus-Tieren wie Tigern, Löwen, dressierten Pferden, Akrobaten, Clownerie und viel Musik. Sichern Sie sich einen der 2400 Sitzplätze bei den täglich drei Shows!
Der heutige 3. Advent - auch "Gaudete"-Sonntag (lat. "Freuet euch!") genannt - spielt im christlichen Kirchenjahr eine besondere Rolle. An diesem Tag rückt die Freude in den Mittelpunkt. Ab diesem Sonntag ist die Adventszeit - früher war sie wie die Wochen vor Ostern sogar eine Fastenzeit - nicht nur stilles Warten, sondern erwartungsvolle Freude auf Christi Geburt, auf Weihnachten.