Freibäder, Seen oder die Schluchten der Sächsischen Schweiz könnten heute geeignete Rückzugsorte für viele Sachsen sein, welche der Sommerhitze mit 28 Grad im Schatten entfliehen möchten.

Sie zählt zu den schönsten Touren der Dresdner Weißen Flotte! Ab heute gibt es die Schlösserfajrt nach Pillnitz wieder. Nach Verlassen der Dresdner Altstadt erblickt man  die drei historischen Elbschlösser – Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss und Schloss Eckberg. Weiter flussaufwärts, vorbei an der bekannten Loschwitzer Brücke, genannt das „Blaue Wunder“, am Fernsehturm und der Schifferkirche „Maria am Wasser“, nähert man sich Schloss Pillnitz. Es gilt als eine der bedeutendsten chinoisen Schlossanlagen in Europa.

Der international renommierte Ameisen-Forscher Dr. Bernhard Seifert vom Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz warnt vor nach Sachsen eingeschleppten, hochaggressiven Ameisen aus Südeuropa. Sie verstecken sich z. B. in LKW und Autos, gelangen in Blumentöpfen und Kübeln von Olivenbäumen und Palmen in unseren Freistaat. Die Tapinoma magnum (Große Drüsenameise) bildet Superkolonien, die in Süddeutschland schon Garagen einstürzen ließen, Internet-Verteiler lahmlegten und mittlerweile in 39 deutschen Städten nachgewiesen sind. Es ist hochkompliziert, sie wieder auszurotten.  Denn ihre Nester bauen sie in einem Meter Tiefe und bleiben auch im Winter aktiv. Der Experte beziffert die deutschen Schäden schon auf hunderte Millionen Euro. Nahe Dresden, in Coswig und Langebrück - haben sie sich wohl schon eingenistet!

Mit einer Dankesparade bedankt sich die älteste und größte Raddampferflotte der Welt am 7. September für den vorfristigen Abriss der letztes Jahr eingestürzten Dresdner Carolabrücke. Eine der besten und grundsolidesten Firmen Sachsens mit hohem Arbeitsethos - die bekannte Fiirma Hentschke Bau - garantiert durch ihre emsige Arbeit, dass die Elbe ab 3. September wieder für den Schiffsverkehr freigegeben werden kann.

Den sagenhaft hervorragenden Platz 10 unter den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands, die am häufigsten fotografiert und in sozialen Netzwerken verbreitet werden, errang jetzt der weltberühmte Dresdner Zwinger. Zu diesem gibt es auch das bei Touristen außerordentlich beliebte, handliche Hardcover-Buch "Der Dresdner Zwinger. Barockjuwel & Schatzkammer" von Jürgen Helfricht aus dem Husum-Verlag (Preis 9,95.- Euro).

Nach Regenfällen und Anstieg des Elb-Pegels kann die Weiße Flotte ab Mittwoch, dem 16. Juli 2025, ihren stark ausgedünnten Fahrplan erweitern. Die Weinstraßen-Tour per Dampfschiff wird vorerst allerdings nur von Meißen nach Seußlitz befahren. Je nach Elb-Pegel könnten die Schiffe in den nächsten Tagen jedoch auch wieder in Dresden starten. Auch die Sächsische Schweiz wird wieder ins Programm aufgenommen!

Am 15. Juli 1955 starben bei einem Grubenbrand in Schacht 250 in Bad Schlema 33 Wismut-Bergleute, gab es zudem mehr als 100 Verletzte (darunter Retter). Sie förderten im sowjetischen Staatsbetrieb Uranerz für die russischen Atombomben. Durch einen Grubenbrand freigesetzte giftige Gase führten zu den Toten und Verletzten. Heute erinnert ein Gedenkstein am Unglücksort an die Tragödie.

Der 1300 Kilometer lange Elberadweg bietet entlang der 60 Kilometer langen Sächsischen Weinstraße zwischen Pirna und Seußlitz mit dem Top-Destinationen Dresden und Meißen die wohl reizvollsten und romantischen Abschnitte. 1995 eingeweiht, ist er jetzt schon 30 Jahre alt.

Sachsens Obstbauern haben im Kampf gegen zu hohe Mindestlöhne für Saisonarbeiter die Selbstpflücker als wichtige Marktteilnehmer auserkoren. Äpfel, Kultur-Heidelbeeren, Kirschen, Pflaumen - alles kann auf bestimmten Arealen der Bauern gegen Bezahlung selbst gepflückt werden. Informieren Sie sich und erleben Sie unter unseren lieben Gottes Himmel den Genuss selbst geernteten Obstes!

Die Böhmische Schweiz macht neben dem Prebischtor ihre zweite Hauptattraktion wieder flott! Nach drei Jahren Sperrung wegen Sorgen um Felsstürze beginnen am 19. Juli 2025 bei schönem Wetter die Kahnfahrten auf der Edmundsklamm nahe Herrnskretschen (tschechisch Hrensko) hinter der sächsisch-tschechischen Grenze als Testbetrieb.

Diverse kleine Regengüsse haben in den letzten Tagen die Lage im 1000 Hektar großen Waldbrand-Areal der Gohrischheide bei Zeithain entspannt. So konnte der Landrat des Landkreises Meißen, Ralf Hänsel, den Katastrophenalarm aufheben.  

Gitterroste, Geländer, Treppen inmitten der Felsen - für die Besucher der Sächsischen Schweiz, die keine Bergsteiger sind, existieren im Nationalpark Sächsische Schweiz 80 Steiganlagen mit 23 Kilometer Länge, welche 5000 Höhenmeter überwinden. Jetzt wurden diese Stiege im Schrammsteingebiet saniert. Die Erholungs-Infrastrukturmaßnahmen beziffern sich in der Region pro Jahr auf eine halbe Million Euro.

Die beiden beliebtesten Dresdner Elbfähren in Pillnitz und in Tolkewitz haben ihren Betrieb eingestellt. Der niedrige Pegelstand der Elbe zwingt die Fährleute zu dieser Notmaßnahme.

Weiher trocknen aus, erste Fische werden notgeschlachtet. Sachsens Karpfenbauern leiden sehr unter der seit Monaten andauernden Trockenheit. Besonders hart trifft es auch die Moritzburger Teichwirtschaft (24 Teiche mit 50 Hektar Größe). Sie besitzen vor allem Himmelsteiche ohne Fluss- oder Bachlauf, welche allein durch Regenwasser und Schneeschmelze aufgefüllt werden. Jetzt verdunsten deren Gewässer einfach in der Gluthölle der Sonne und dem Wind. Besonders bangen die Moritzburger um ihre Karpfenernte, welche 90 Prozent des Jahresumsatzes ausmacht und in Gefahr ist.

Am 19. Juli ist es wieder soweit. Da verwandeln sich die ausgedehnten Parkanlagen der drei Loschwitzer Elbhangschlösser in eine zauberhaft illuminierte Kultur- und Flaniermeile. 30 Gastronomen sorgen für das leibliche Wohl. Alles endet mit einem Feuerwerk. Die Karten für die 6000 Gäste - Restkarten an Vorverkaufsstellen -  kosten 52,50 Euro plus Gebühr.